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Branchenmeldungen 06.10.2011

Amtlich, aktiv und online: Info-Portal der DGGZ

Amtlich, aktiv und online: Info-Portal der DGGZ

Der amtliche Eintrag ins Vereinsregister ist erfolgt, die Arbeit läuft bereits auf vollen Touren, und nun ist auch die Website der Deutschen Gesellschaft für geschlechterspezifische Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde/DGGZ freigeschaltet: Unter www.dggz-online.de gibt es ab sofort aktuelle Infos aus dem Bereich geschlechterspezifische Zahnheilkunde, aber auch Nachrichten aus der Medizin.

"Das ist heute nicht mehr zu trennen", sagt PD Dr. Dr. Christiane Gleissner/Mainz, Präsidentin der DGGZ, "denn gerade an der Mundgesundheit wird das komplexe Wechselspiel zwischen biologischen Unterschieden, Hormonen und allgemeinmedizinischen Faktoren besonders deutlich." Das neue Portal sieht sich als Dienstleister für den zahnärztlichen und für den auch am Thema interessierten ärztlichen Berufsstand, mit dem die DGGZ bereits eng vernetzt ist. Aktuelle Entwicklungen und auch relevante Daten werden hier ab sofort zur Verfügung gestellt. "Wir wollen Wissenschaft und Praxis zu einer kritischen Betrachtung darüber anregen, ob geschlechterspezifische Aspekte im eigenen Aufgabenbereich eine Rolle spielen könnten - und falls ja, diese bewusst zu machen, vielleicht sogar in Form einer Studie festzuhalten und in die Kommunikationsplattform einzubringen. Wir hoffen, dass bereits veröffentlichte Studien unter geschlechterspezifischem Blickwinkel neu 'ausgewertet' werden können und erwarten, dass neue Studien ab sofort den Geschlechteraspekt als relevante Einflussgröße beachten. Unser Ziel ist, dass der Gedanke, dass Männer und Frauen zwar nicht in allen, aber vielen Punkten eine modifizierte Aufklärung oder Behandlung brauchen, zunehmend Fuß fasst in Lehre und Praxisalltag." Dass seitens der Wissenschaft großes Interesse an diesem Thema besteht, lässt sich an den Anmerkungen der renommierten Mitglieder des Scientific Boards der DGGZ auf der Website ablesen.

Im Vorstand zuständig für den Bereich Medien ist Vizepräsident Dr. Tim Nolting MSc., der neben dem klassischen Online-Auftritt auch eine Facebook-Präsenz der wissenschaftlichen Fachgesellschaft vorbereitet: "Wenn wir im Berufsstand etwas bewegen wollen in der Sichtweise, müssen wir die jungen Kolleginnen und Kollegen und auch die künftigen, die derzeit noch studieren, mitnehmen - deshalb sind wir nun auch bei Facebook. Und wir freuen uns über rege Beteiligung, Anregungen und Diskussionen."
 
"Risiko Geschlecht": Lunch&Learn-Symposium beim Deutschen Zahnärztetag
 
Welche vielfältigen Themen im Aufgabenbereich der DGGZ stehen und hier insbesondere, welche Relevanz das Geschlecht für die patientenorientierte moderne Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde hat, das zeigt das erste Lunch&Learn-Symposium der DGGZ im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages am Freitag, 11. November in der Kongress-Pause von 12.30 Uhr bis 14.00 Uhr im Saal "Substanz". DGGZ-Präsidentin Dr. Gleissner wird berichten, "warum Männer häufiger Parodontitis, Frauen aber früher keine Zähne mehr haben" und Prof. Dr. mult. Dominik Groß/Aachen, Mitglied des Scientific Board der DGGZ,  widmet sich dem "Risiko Selbstbild" in seinem Beitrag "Die zahnärztliche Profession in genderspezifischer Perspektive". PD Dr. Margrit-Ann Geibel/Ulm berichtet unter dem Stichwort "Risiko Unterbewusstsein" über das "Märchen von der geschlechterneutralen Forschung und Lehre". "Wir sorgen für den Lunch", sagt Dr. Nolting, "das Learn ergibt sich in der entspannten Atmosphäre von selbst." Das Symposium ist für Kongressteilnehmer kostenfrei.

Foto: © Shutterstock.com
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