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Branchenmeldungen 21.02.2011

Armut: Neue Studie bestätigt hohes Krankheitsrisiko

Armut: Neue Studie bestätigt hohes Krankheitsrisiko

Auch bestätigter Zusammenhang zwischen Bildung und Armut - Migranten unter am stärksten Betroffenen

Armut macht krank. Diese oft vorgebrachte These hat eine aktuelle Studie erneut bestätigt, berichtet aktuell DER STANDARD in seiner Onlineausgabe. Demnach sind einkommensschwache Personen gesundheitlich stärker belastet und haben eine geringere Lebenserwartung als gut verdienende Menschen. Auch Migranten seien gesundheitlich in "nachweislich schlechterem Zustand", betonte Volkshilfe-Geschäftsführer Erich Fenninger. Gesundheitsminister Alois Stöger (SPÖ) forderte, sich im medizinischen Bereich mehr auf andere Kulturen einzulassen.

Anlass für die Volkshilfe, den Zusammenhang von Armut und Krankheit untersuchen zu lassen, war das europäische Jahr zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung. Durchgeführt wurde die Untersuchung von der sozialökonomischen Forschungsstelle. Das Ergebnis floss in eine Broschüre mit dem Titel "Armut macht krank", in der auch Best-Practice-Beispiele beschrieben werden. Das Ergebnis: Acht Prozent unter den einkommensschwächeren Personen beurteilen ihren Gesundheitszustand schlecht oder sehr schlecht, in höheren Einkommensklassen sind dies nur vier Prozent.

Krankheit, Stress, Ausgrenzung


Auch von chronischen Erkrankungen sind Menschen mit geringerer Bildung - und daher meist mit niedrigerem Einkommen - öfter betroffen. "Bildungsdefizite bedeuten schlechtere Chancen am Arbeitsmarkt", erklärte Fenninger. Zudem leben arme Menschen kürzer, hier beträgt der Unterschied bis zu neun Jahre. Als Einflussfaktoren sieht die Volkshilfe neben Bildung und Einkommen noch Belastung durch Stress, soziale Ausgrenzung, Wohnverhältnisse und den Zugang zu medizinischen Leistungen...

Hier lesen Sie den vollständigen Artikel.

Quelle: derStandard.at

Foto: © Shutterstock.com
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