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Branchenmeldungen 23.10.2018

„Das funktionale Zusammenspiel ist der Knackpunkt“

„Das funktionale Zusammenspiel ist der Knackpunkt“

Seit 1. August unterstützt Ulrike Birkoben als CAD/CAM-Spezialistin das dental bauer-Team im Bereich Zahntechnik. Zusammen mit ihrem Kollegen Christian Bene verrät sie im Doppelinterview, wie Labore die Herausforderungen des digitalen Zeitalters optimal meistern können.

Frau Birkoben, aufgrund Ihrer Erfahrung im Bereich Labor wissen Sie um die Belange der Branche. Wo liegt aktuell der Schwerpunkt?

Ulrike Birkoben: Ziel ist es, alle Komponenten sinnvoll zu vereinigen. Das funktionale Zusammenspiel ist der Knackpunkt.

Welche Leistungen offeriert dental bauer in dieser Hinsicht?

Christian Bene: Wir betreuen die Anwender bei allen Fragen zur Software sowie Bedienung von Scannern, Fräsmaschinen, Öfen sowie 3-D-Druckern und bieten zudem Fortbildungen, wie etwa zum Thema Tiefziehtechnik. Außerdem helfen wir den Laboren bei der Verknüpfung mit dem Zahnarzt in puncto digitale Abformung.

Welche Geräte gehören zwingend zur zeitgemäßen Laborausstattung?

Ulrike Birkoben: Es sollte mindestens ein Modellscanner mit zugehöriger Designsoftware verfügbar sein. Dabei ist es wichtig, auf offene Komponenten zu achten, um flexibel zu bleiben.

Christian Bene: Die Überlegung einer eigenen Fertigungseinheit sollte man im Einzelfall betrachten und zuvor zusammen mit dental bauer den Bedarf und die Wirtschaftlichkeit prüfen.

Inwieweit unterstützt das Dentaldepot diesen Prozess?

Christian Bene: Als ausgebildete Spezialisten haben wir die nötige Erfahrung, um individuell beraten zu können und den konkreten Kundenbedarf zu ermitteln. Unser Anspruch ist es, dass die digitale Umstellung absolut reibungslos funktioniert und der Kunde ein gutes Gefühl dabei hat.

Ulrike Birkoben: Auch im Anschluss steht das dental bauer-Team den Kunden bei Fragen oder Problemen stets mit Rat und Tat zur Seite.

Was empfehlen Sie Laborinhabern, um sich finanziell nicht zu übernehmen?

Christian Bene: Der Einstieg mittels eines Modellscanners mit zugehöriger Software ist vergleichsweise kostengünstig. Wichtig ist die Wahl des richtigen Systems, bei dem sich die Folgekosten in Grenzen halten und man trotzdem up to date bleiben kann. Die Lizenz- und Updatekosten spielen hierbei stets eine große Rolle.

Ulrike Birkoben: Außerdem müssen nicht alle Komponenten auf einmal angeschafft werden. Zuvor sollte man sich klarmachen, welche Kernkompetenz der eigene Betrieb hat, und diese entsprechend ausbauen. Ein Leasing kann manche Entscheidung erleichtern.

Wie können Zahntechniker stets auf dem neuesten Stand bleiben?

Christian Bene: dental bauer bietet seinen Kunden diverse Anwendungsschulungen, Stammtische und Anwendertreffen. Der persönliche db-Ansprechpartner gibt dem Laborinhaber zudem jederzeit Auskunft bei Fragen, beobachtet kontinuierlich den Markt, hält den Kontakt zu den Herstellern und kann so zielgenau eine eventuelle Ausweitung des Portfolios empfehlen.

Vielen Dank für das Interview.

Foto: dental bauer
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