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Branchenmeldungen 23.06.2015

Das natürliche Farbmuster nachempfinden

Das natürliche Farbmuster nachempfinden

Wer eine möglichst naturgetreue und unauffällige Restauration erzielen will, muss sich zunächst mit dem Farbverlauf und der Morphologie des Vorbildes beschäftigen. Zahnarzt Ulf Krueger-Janson vermittelt im Rahmen des Anwenderkurses „Hochästhetische Frontzahnrestauration einfach und effizient“, wie Behandler die individuellen Charakteristika von Zähnen erkennen und gezielt nachahmen können. Rund 20 Praktiker waren Ende Mai der Einladung von Heraeus Kulzer nach Mannheim gefolgt und setzten die theoretischen Erkenntnisse in anschließenden Hands-On Übungen direkt um.

Opazität, Chroma und Opaleszenz verleihen dem natürlichen Zahn ein ästhetisches Farbspiel. Dieses gelte es bei Restaurationen nachzuahmen, betonte Referent Ulf Krueger-Janson. So imitieren transluzente und opaleszierende Massen ideal die natürliche Lichtbrechung des Zahnschmelzes im Inzisalbereich. Für den zervikalen und den interdentalen Bereich sollten allerdings als Basis opake Farben verwendet werden, so Krueger-Janson weiter. „Hier würde eine transluzente Farbe die Restauration gräulich wirken lassen. Stattdessen lassen opake Farben in diesem Bereich die Versorgung sofort natürlicher wirken.“

Schlüssel zum Erfolg

Um eine Restauration möglichst einfach gestalten zu können, empfahl der Referent zudem, ein Mock-up anzufertigen. „Ich trage dazu das Komposit in der gewünschten Farbe auf die unbehandelte, trockene Zahnoberfläche auf und härte es aus. Nur so kann ich die definitive Farbwirkung und Funktion schon im Vorfeld beurteilen.“ Ein weiterer Vorteil: Die durch das Mock-up hergestellte Situation kann der Behandler abformen und als Silikonschlüssel archivieren, der dann bei der späteren, definitiven Gestaltung als Form-Vorlage dient. „Der Trick mit dem Silikonschlüssel ist wirklich genial. Das werde ich auf jeden Fall in meiner Praxis einführen“, hielt eine Teilnehmerin begeistert fest.

Schritt für Schritt zur ästhetischen Restauration

Im Hands-On Teil zeigte Krueger-Janson zunächst, wie er mit den Venus® Kompositen, wie etwa Venus Diamond, Venus Pearl oder Venus Diamond Flow, einfach und effizient zu einem hochästhetischen Ergebnis gelangt. Anschließend konnten sich die Teilnehmer mit den verschiedenen Materialien und Techniken vertraut machen. Anhand eines Frontzahnaufbaus mittels Silikonschlüssel setzten sie das Erlernte in die Praxis um. Insgesamt zeigten sich die Anwender von den vielen Tipps und Tricks begeistert, die sie für ihre Praxis nutzen können. „Für mich ist interessant, wie die einzelnen Komponenten zusammenspielen und wie sich die Materialien verarbeiten lassen. Gerade bei den Flow-Kompositen gefällt mir die komfortable Handhabung sehr gut“, resümierte Annette Garbe, Zahnärztin aus Heidelberg.

Weitere Fortbildungen im Juli und November

Im Rahmen des neuen Fortbildungsprogrammes „dentXperts education“ bietet Heraeus Kulzer am Samstag, 18. Juli in Gauting und am 21. November in Trier/Bad Kreuznach Behandlern erneut die Möglichkeit, an Hands-On Kursen mit Ulf Krueger-Janson teilzunehmen. Diese finden nach den Leitsätzen und der Punktebewertung von Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) statt. Teilnehmende Zahnärzte erhalten sechs Fortbildungspunkte. Interessierte können sich auf der Webseite www.heraeus-kulzer.de/zahnarztfortbildungen informieren und bei Janice Hufnagel telefonisch unter 06181/9689-2585 oder via E-Mail an janice.hufnagel@kulzer-dental.com anmelden.

Quelle: Heraeus Kulzer

Foto: © Heraeus Kulzer/ picture alliance/ Haas
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