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Branchenmeldungen 27.07.2015

Das Team als Gesundheitsberater

Das Team als Gesundheitsberater

Der HNO-Arzt ist für Hals, Nase und Ohren zuständig, der Kardiologe fürs Herz und der Zahnarzt für Zähne. So ist unser Gesundheitswesen durch eine weitgehende Spezialisierung gekennzeichnet, und speziell Munderkrankungen werden als eine lokal zu behandelnde Störung angesehen – losgelöst vom sonstigen physiologischen Geschehen. Dabei bestehen vielfache Beziehungen zwischen Erkrankungen in verschiedenen Regionen des Körpers. So gesehen wird das Praxisteam also nicht nur zum Förderer der Mundgesundheit, sondern auch der Allgemeingesundheit.

Wenn die zahnärztliche Assistenz Tipps zur häuslichen Mundhygiene des Patienten gibt, leistet sie eigentlich viel mehr. Denn es besteht der Wissenschaft zufolge zum Beispiel eine Beziehung zwischen Parodontitis und Entzündungserkrankungen in anderen Regionen des Körpers, wobei namentlich Lungenentzündung, Gastritis und Endokarditis zu nennen sind. Auch zeigt sich der Gastritis-Auslöser Helicobacter pylori, wenn er sich im Magen eines Patienten befindet, ebenfalls in dessen dentaler Plaque. An Endokarditiden sind zu 85 Prozent Bakterien beteiligt, die aus der Mundhöhle stammen. Alle Risikogruppen würden von Maßnahmen zur Reduktion bzw. Prophylaxe oraler Entzündungen profitieren, da bei vorhandener Parodontitis je nach Entzündungsgrad des Parodonts und Ausmaß der mechanischen Belastung zeitweilig Bakterien in das Blut des betroffenen Patienten gelangen (Bakteriämie) – in der Regel zwar komplikationslos, aber bei immungeschwächten Patienten kann das zu Problemen führen. Durch professionelle Prophylaxemaßnahmen in der Praxis als auch eine effektive häusliche Mundhygiene des Patienten zuhause wird das Bakteriämierisiko reduziert.

Das Team spielt hier eine zentrale Rolle: Denn die PZR liegt oft in seiner Hand. Und auch die Aufklärung zur häuslichen Mundhygiene des Patienten mit der Zahnbürste fällt vielfach in den Aufgabenbereich der Assistenz – bedarfsweise flankiert von Beratungshilfen wie dem Oral-B „TestDrive“, dank derer sich sogar die konkrete Anwendung (in diesem Fall einer elektrischen Zahnbürste) von häuslichen Produkten in der Praxis einstudieren lässt. Mit anderen Worten: Das Team fördert mit Maßnahmen wie diesen auf ganz unterschiedliche Weise nicht nur die Mundgesundheit, sondern auch die Allgemeingesundheit des Patienten.

Von Marketing bis Problempatient: Lesen Sie mehr im neuen Themenspecial von Oral-B für das zahnärztliche Praxisteam.

Foto: © macrovector – Fotolia.com
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