Anzeige
Branchenmeldungen 24.07.2015

Eine Frage der Technik

Eine Frage der Technik

Hand- oder Elektrozahnbürste? Zieht man große wissenschaftliche Analysen zu Rate, ist die Frage längst zugunsten letzterer entschieden. Doch worin unterscheiden sich wiederum die elektrischen Modelle untereinander? Soll es also für den Patienten eine oszillierend-rotierende Zahnbürste mit runden Bürstenköpfen oder doch eine sogenannte Schall-Zahnbürste sein? Hinzu kommen noch Zusatzfunktionen wie Timer und Andruckkontrolle, die ebenfalls von klinischer Bedeutung sind. Kurz: Bei der Empfehlung einer elektrischen Zahnbürste gilt es, viele Aspekte zu beachten.

Im Wesentlichen konkurrieren zwei verschiedene Reinigungstechnologien um die Gunst des Patienten. Die etablierte und ständig weiterentwickelte oszillierend-rotierende Technologie von elektrischen Zahnbürsten mit runden Bürstenköpfen trifft auf die sogenannte Schalltechnologie. Die Belege für die Überlegenheit der erstgenannten gegenüber der manuellen Mundpflege erscheinen dabei eindeutiger. So attestieren klinische, wissenschaftlich anerkannte Studien der oszillierend-rotierenden Reinigungstechnologie eine im Vergleich zur Handzahnbürste bessere Plaque-Entfernung, eine stärkere Verringerung von Zahnfleischentzündungen und kein erhöhtes Schädigungsrisiko für Zähne und Zahnfleisch bei korrekter Anwendung. Auch sogenannte Schallzahnbürsten reinigen effizient und schonend, doch nicht – wie selbst zahnärztliche Teams oft noch glauben – durch eine Schallwirkung, sondern ebenfalls auf mechanische Weise durch den Borstenkontakt mit der Zahnoberfläche.

Kann sich der Patient nicht entscheiden, welche Reinigungstechnologie für ihn bei der Auswahl einer elektrischen Zahnbürste die richtige ist, hilft vielleicht der Blick auf die Zusatzausstattung. So sind die oszillierend-rotierenden Modelle zum Beispiel kompatibel mit einer Vielzahl spezialisierter Aufsteckbürsten, die den individuellen Indikationen des Anwenders entsprechen. Es gibt Ausführungen zur gründlichen Standardreinigung, der Pflege hypersensibler Zähne und zur Entfernung von extrinsischen Verfärbungen ebenso wie für die intensive Zahnzwischenraum- und Implantatpflege.

Und die moderne elektrische Mundhygiene kann noch mehr: Timer und Andruckkontrollen sowie verschiedene Reinigungsmodi fördern die effiziente Anwendung und erneut die individuelle Reinigung. Modelle mit Smart-Technology können sogar über eine Zahnputz-App mit dem Smartphone des Patienten interagieren und ihn durch die Vermittlung pflegerelevanter Daten zu einer noch wirkungsvolleren Mundhygiene führen (es können sogar in Absprache mit dem Team Programmierungen vorgenommen werden, um vorhandene Putzschwächen zu kompensieren). Fazit: Geht es um die Auswahl der „richtigen“ elektrischen Zahnbürste ist eben alles eine Frage der Technik.

Von Marketing bis Problempatient: Lesen Sie mehr im neuen Themenspecial von Oral-B für das zahnärztliche Praxisteam.

Foto: © Oral B
Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper

Anzeige