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Branchenmeldungen 25.04.2018

Dentists for Africa eröffnen „Dental Depot“ in Kenia

Dentists for Africa eröffnen „Dental Depot“ in Kenia

Henry Schein unterstützt Engagement ehrenamtlicher Zahnärzte erneut mit Spende

Die Organisation „Dentists for Africa e.V.“ (DfA) hat im vergangenen Jahr in der kenianischen Region Kisii ein Zentraldepot für Materialien und Geräte eröffnet. Für die mittlerweile 13 Zahnstationen, die mit Unterstützung des Vereins aufgebaut wurden, erfüllt das Lager die gleiche Funktion wie ein Dental Depot für eine Zahnarztpraxis in Deutschland. Im Oktober 2017 ist es DfA gelungen einen weiteren Container mit zahnärztlicher Ausrüstung in das Land zu bringen. Das neue Zentrallager in Kisii dient als Basis, um die Materialien und Geräte vorwiegend im Westen Kenias zu verteilen.

Henry Schein Dental Deutschland unterstützt das Engagement der ehrenamtlichen Zahnärzte bereits seit mehreren Jahren im Rahmen von Henry Schein Cares, dem weltweiten Corporate-Social-Responsibility-Programm, mit finanziellen Zuwendungen und Produktspenden. Zahnärzte, die sich für Dentists for Africa engagieren, sorgen mit jeder Material-Bestellung bei Henry Schein für einen Anstieg der jährlichen Spendensumme: Ein festgelegter Anteil dieses Umsatzes wird von dem Unternehmen an Dentists for Africa gespendet. Im Jahr 2017 waren das in Summe mehr als 8.500 Euro, die nun an den Verein übergeben wurden. Darüber hinaus repariert Henry Schein kostenfrei Hand- und Winkelstücke für die Zahnstationen in Kenia. Auch fachlich wird DfA von Henry Schein unterstützt. Ein Dentaltechniker des Unternehmens und freiwilliger Helfer bei DfA reist regelmäßig nach Kenia, um die beiden Medical Engineers Felix und Kevin zu schulen. Die beiden ehemaligen Patenkinder des Patenschaftsprogramms von Dentists for Africa haben die Wartung aller Geräte in den Zahnstationen übernommen.

Insgesamt war die Arbeit des Vereins im vergangenen Jahr deutlich durch die schwierige politische Situation im Land geprägt. Peter Dierck, Generalsekretär von Dentists for Africa, erläutert: „Sowohl das jährlich stattfindende zahnärztliche Seminar, als auch das Aufbauseminar für Patenkinder in Ausbildung mussten aus Sicherheitsgründen abgesagt werden, vor allem auch weil die kenianischen Teilnehmer wegen ethnischer Konflikte nicht reisen konnten. Zu Beginn des Jahres lag ein Fokus unserer Arbeit zudem auf der Soforthilfe, die auf Grund der als Folge der langen Trockenperiode entstandenen Hungersnot Priorität hatte. " Auch im zahnärztlichen Bereich konnten im vergangenen Jahr wichtige Fortschritte erzielt werden, ergänzt Dierck: „Neben der Einrichtung des Lagers und dem Container mit Materialien haben die 24 Ehrenamtlichen auf Einsätzen vor Ort durch Prophylaxe-Maßnahmen, Schuluntersuchungen und Knowhow-Transfer entscheidend zum Erfolg unserer zahnärztlichen Projekte beigetragen.“

Autor: Henry Schein

Foto: Henry Schein
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