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Branchenmeldungen 28.02.2011

Der Mittelstand im Fokus

Der Mittelstand im Fokus

Unter dem Motto „Dental-Union Depots – verlässlicher Mittelstand und faire Partner“ fand die 2. Jahresveranstaltung der DENTAL-UNION und ihrer Gesellschafter am 20. Mai 2010 auf dem Firmengelände der DENTAL-UNION in Rodgau statt.

Die DENTAL- UNION fungiert als Zentrallager für etwa 100 Depots in Deutschland und liefert jährlich mehr als 1,2 Mio. Packstücke an die Kunden der Depots aus. Die Idee, ein Zentrallager für die einzelnen Depots bereitzustellen, hat sich zu einem umfassenden Erfolgsmodell entwickelt. Einfach buchstabiert: Der Zahnarzt kennt seinen regionalen Händler. Hier existiert eine langjährig gewachsene Geschäfts- und Vertrauensbeziehung, die das umfangreiche Angebot des Großhandels bis hinunter auf die regionale und lokale Ebene zur Verfügung stellt.


Jedes Depot kann eine Produktpalette anbieten, die weit über die Möglichkeiten eines allein agierenden Regionaldepots hinausgeht. Neben dem Großhandelssortiment sind es vor allem die schnelleren Reaktionszeiten, die kurzfristigen Bestellmöglichkeiten und der umfassende Service, der den Kunden offeriert werden kann, ohne dass diese den direkten Kontakt zu ihrem individuellen Händler verlieren. Die Dental-Union ist deshalb für viele Zahnärzte und Zahntechniker ein individueller Zugang zur globalen Angebotswelt der Dentalbranche.

Die 170 Gäste der Jahresveranstaltung der DENTAL-UNION bekamen im Vorfeld der Veranstaltung die gern genutzte Gelegenheit, an einer Führung durch das Zentrallager, das Herz der DENTAL- UNION, teilzunehmen und sich die Abläufe und das Ineinandergreifen der komplexen Prozesse von der Bestellung eines Produktes bis zu seiner Auslieferung erklären zu lassen.

Stefan Bleidner, Geschäftsführer der DENTAL-UNION eröffnete die Veranstaltung mit einem kurzen Grußwort und kündigte einen spannenden und interessanten Tag an. Im Anschluss referierte Jochen G. Linneweh, Inhaber von dental bauer, zum Thema „Mittelstand statt Börse – Spaß am Unternehmertum“. Linneweh erörterte die große Bedeutung mittelständiger Unternehmen für die deutsche Wirtschaftslandschaft. Die DENTAL-UNION bezeichnete er als ein weltweit einmaliges Konstrukt, in dem mittelständische Unternehmen sich zu einem Logistik-Zentrum organisiert haben. Gegenüber börsennotierten Unternehmen, die in erster Linie an kurzfristigen Gewinnsteigerungen interessiert wären, zeichnen sich mittelständische Unternehmen durch unternehmerische Weitsicht, soziales Engagement und regionalem Bezug aus. Um den Fortbestand eines Unternehmens zu sichern, empfahl Linneweh, früh der jungen Generation die unternehmerische Verantwortung zu übertragen.

Nach der Mittagspause sprach Maximiliam Bauer, Geschäftsführender Gesellschafter von Bauer & Reif, über den Wandel der Gesellschafter-Struktur innerhalb der DENTAL-UNION. Die Struktur der DENTAL-UNION wurde im vergangenen Jahr von 16 auf 12 Gesellschafter verkleinert, was auf den Erfolg der DENTAL-UNION keine negativen Auswirkungen hatte. Bauer stellte die große Bedeutung der Depots für den Vertrieb der Herstellerprodukte vor und erläuterte, auf Grundlager welcher Leistungen der Depots Produktberatung und –verkauf beim Zahnarzt stattfinden. Bauer ging in seinem Vortrag konkret auf die Vorteile für Zahnärzte, Zahntechniker und Lieferanten durch die Zusammenarbeit mit den DENTAL-UNION -Depots ein, die mehr als nur reine Verkäufer seien, da sie für die Zahnärzte und Zahntechniker unter anderem eine komplette Unternehmensberatung bieten. Diese Mehrwerte könne laut Bauer nur ein qualifizierter Händler leisten.

Als nächster Redner stellte Stefan Bleidner Daten, Zahlen und Fakten der DENTAL-UNION vor, nachdem er kurz auf die 43jährige Geschichte des Unternehmens einging. Anhand der Umsatzzahlen und des vorhandenen Eigenkapitals kam Bleidner zu dem Schluss, dass die DENTAL-UNION ein stabiles und solides Unternehmen sei. Bleidner verdeutlichte den Fortschritt gemeinsamer Projekte wie das „Aber Hallo“, easyScan oder dem verstärkten Engagement gegenüber der Laborkunden. Er fasste zusammen, dass die gemeinsamen Produkte und Leistungen der Gesellschafter der DENTAL-UNION erfolgreich seien und ihr Ziel keinesfalls verfehlten.

Als letzter Redner des Tages überzeugte Stefan Fenners, Geschäftsführer der Omnident, die Anwesenden davon, „keine Angst vor Omnident“ zu haben. Zunächst ging er allgemein auf die Entwicklung aller Handelsmarken in Deutschland und weltweit ein. Fenners stellte fest, dass der Erfolg von Handelsmarken keine Gefahr für Premiummarken bedeute, sondern dass es zweit- und drittklassige Produkte wären, die von Handelsmarken abgelöst werden. In Bezug auf Omnident seien die Umsatzzahlen seit 2002 kontinuierlich gestiegen. Der Anteil des Umsatzes von Omnident-Produkten am gesamten Materialumsatz der DENTAL-UNION betrage mittlerweile beeindruckende 12,3 %. Zusammenfassend kam Fenners zu dem Schluss, dass es einen generellen Trend hin zu Handelsmarken gäbe und dass Handelsmarken ein strategischer Erfolgsfaktor für eine Branche seien.

Stefan Bleidner verabschiedete im Anschluss die Gäste der DENTAL-UNION und kündigte für das kommende Jahr erneut eine Veranstaltung dieser Art an.

Das Feedback der Teilnehmer auf die Veranstaltung war durchweg positiv und das Interesse an den angesprochenen Themen groß. Günther Frehse, Verkaufsleiter bei DMG, fasst seine Eindrücke folgendermaßen zusammen: „Durch die bemerkenswerten, guten Darstellungen der Herren Jochen G. Linneweh und Maximilian Bauer, wurde das Gefühl vermittelt, dass die Dentalindustrie bei einer Fokussierung auf den deutschen dentalen Mittelstand zuverlässige Weggefährten in der partnerschaftlichen Zusammenarbeit besitzt. Die offene Darstellung der Dental-Union Daten, Zahlen und Fakten durch Herrn Stefan Bleidner zeigte die Beständigkeit der Dental-Union in der Vergangenheit und für die Zukunft. Die Positionierung der Hausmarke und die gleichzeitige Forcierung von Premiummarken durch die Dental-Union unterstrich Herr Stefan Fenners in seinen Worten. Das haben wir von DMG, als Premium-Markenanbieter gerne gehört.“

Kristin Jahn für ZWP online, 27.05.2010

Foto: © DENTAL-UNION
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