Anzeige
Branchenmeldungen 04.10.2013

DGZI unter neuer Führung

DGZI unter neuer Führung

Im Vorfeld ihres 43. Internationalen Jahreskongresses in Berlin, wählte die DGZI am 3. Oktober einen neuen Präsidenten. Prof. Dr. Heiner Weber, Ärztlicher Direktor der Tübinger Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik wurde einstimmig in das höchste Amt der traditionsreichen Fachgesellschaft gewählt. Gleichzeitig dankte die Mitgliederversammlung dem scheidenden Präsidenten, Prof. Dr. Dr. Frank Palm, für die geleistete Arbeit.

Fachpresse trifft sich in Berlin

Anlässlich des 43. Internationalen Jahreskongresses der DGZI fand am 4. Oktober 2013 im Hotel Palace Berlin eine Pressekonferenz statt. Der DGZI-Vorstand informierte die Fachpresse über den Internationalen Jahreskongress und die künftigen Aktivitäten der ältesten europäischen implantologischen Fachgesellschaft. Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht zur Pressekonferenz.

„Praxisorientierte Implantologie“, dies war zudem nicht nur das Thema des 43. Jahreskongresses der DGZI in diesem Jahr, vielmehr ist es ein Credo, dem sich die DGZI seit ihrer Gründung im Jahre 1970 verschrieben hat. Besonders verdeutlicht werden konnte dies im Rahmen der Pressekonferenz am Freitagmittag, als Vorstandsmitglieder der DGZI sich den Fragen der zahlreich erschienenen Journalistinnen und Journalisten stellten und das Konzept der DGZI in vier Impulsreferaten erläuterten.

Wie ein roter Faden zog sich das Motto auch durch den zweitägigen Kongress, an dessen Ende die DGZI-Macher befriedigt feststellen konnten, dass die DGZI nun personell und als Fachgesellschaft an sich gut aufgestellt und für die Zukunft gewappnet ist. „Ich bin stolz und dankbar dieser Fachgesellschaft vorzustehen!“, mit diesem sympathischen Begrüßungswort wandte sich DGZI-Präsident Professor Dr. Heiner Weber an die über 450 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 43. Jahrestagung aus 18 Nationen, darunter auch Gruppen befreundeter Fachgesellschaften aus Japan, den USA und Arabien. DGZI-Vizepräsident und Wissenschaftsleiter Dr. Roland Hille konnte nicht ohne Stolz berichten, dass über vierzig Referenten gewonnen werden konnten, jeder Beitrag zum wissenschaftlichen Programm wurde neu für die DGZI-Jahrestagung erstellt.

Impressionen des 43. Internationalen Jahreskongresses der DGZI

Erfolgreiche und bewährte Implantatkonzepte aus der Praxis Chairman Roland Hille wies als Leiter der ersten Kongress-Session darauf hin, dass es einen wesentlichen Unterschied zwischen „über Erfolge berichten“ und „Erfolge haben“ geben kann. Ziel des ersten Vortragsblocks war es denn, tatsächlich bewährte Implantatkonzepte darzustellen, nicht unbedingt der übliche 99 Prozent Erfolg“, wie es Hille formulierte, „sondern die Realität“. Mit Dr. Bernhard Drüke, Dr. Matthias Stamm, Dr. Thomas Hanser und Dr. Sebastian Becher schritten Referenten zum Mikrofon, die einerseits zu den gefragtesten Rednern gehören, welche gleichzeitig jedoch orale Implantologie in der täglichen Praxis leben. „Sofortimplantation mit Sofortversorgung in der ästhetischen Zone“, dies das Thema des Münsteraner Implantologen Drüke, der neben den Vorteilen dieses Verfahrens auch darauf hinwies, dass eine etwas schlechtere Prognose als beim konventionellen Vorgehen zu verzeichnen ist. Dies wird jedoch durch die deutlich erhöhte Prognose, ein ästhetisch anspruchsvolles Ergebnis mit Sofortimplantation und Sofortbelastung und eine gute Knochenstabilität mehr als aufgewogen. Voraussetzungen sind das Vorhandensein einer ausreichend dimensionierten bukkalen Knochenlamelle, ein guter Zahnfleischbiotyp und, so Drüke, am Wichtigsten, eine orale Positionierung des Implantates. Große Bedeutung weist der Münsteraner Oralchirurg eine möglichst hohen Paßgenauigkeit der provisorischen Versorgung zu. Hervorragend dokumentierte Fallbeispiele rundeten die Ausführungen Drükes ab...

Lesen Sie hier den ausführlichen Kongressbericht von Dr. Georg Bach.

Foto: © OEMUS MEDIA AG
Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper

Anzeige