Anzeige
Branchenmeldungen 10.10.2018

Schweizer Kinder erleiden häufiger Zahnunfälle mit bleibenden Zähnen

Schweizer Kinder erleiden häufiger Zahnunfälle mit bleibenden Zähnen

Ausgeschlagene, abgebrochene, gelockerte oder verschobene Zähne: Laut der Schweizer Krankenkasse Helsana sind Zahnverletzungen bei Kindern unter 18 Jahren im vergangenen Jahr deutlich gestiegen.

Unfälle bei Kindern, die sich beispielsweise beim Spielen, Toben oder sportlichen Aktivitäten verletzen, bleiben nicht aus. Allerdings haben nach Angaben der Krankenkasse Helsana die Fälle, in denen auch Zähne betroffen sind, zugenommen. Im vergangenen Jahr registrierte sie insgesamt 7'600 Zahnunfälle bei Schweizer Kindern unter 18 Jahren. Damit ist die Zahl im Vergleich zur Erhebung vor vier Jahren mit 1'100 Fällen mehr um knapp 15 Prozent gestiegen. Ein Drittel der Kinder zieht sich Verletzungen mit Milchzähnen zu, ein Viertel mit bleibenden Zähnen.

In 60 Prozent der Zahnunfälle handelt es sich um Jungen, wie der Tagesanzeiger berichtet. Die häufigste Ursache sind Stürze. Daneben verletzen sich Kinder häufig bei Kampfsportarten, Handball und Basketball sowie beim Fahren mit Trottinetts.

Die Kosten für die zahnmedizinische Behandlung der Kinder, die von der obligatorischen Krankenkasse übernommen wird, schwankt je nach Schweregrad. Bei leichten Verletzungen belaufen sie sich auf rund 500 Franken, können aber bei langwierigen Behandlungen auf bis zu 9'000 Franken steigen. Helsana konstatierte die höchsten Kosten bei Kindern zwischen sieben und elf Jahren.

Foto: hatchapong – stock.adobe.com
Mehr
Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper

Anzeige