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Branchenmeldungen 24.06.2013

Erfolgreiche ITI Premiere in Österreich

Erfolgreiche ITI Premiere in Österreich

Foto: Foto: OEMUS MEDIA AG

Die „Hot Spots“ in der Implantologie wurden auf dem ersten österreichischen ITI-Kongress vom 21. bis 22. Juni 2013 in Salzburg diskutiert.

Am 21. Juni 2013 eröffnete die ITI Sektion Österreich den ersten nationalen Kongress im Radisson Blu Hotel & Conference Centre, Salzburg. Mit dem Kongress unter dem Motto „Hot Spots“ in der Implantologie wurden bis zum 22. Juni 2013 sowohl neue und interessante Einblicke in Grenzbereiche der Implantologie gegeben, als auch vermeintlich unlösbare Probleme der Implantologie diskutiert. Anstelle allseitig bekannter und wiederholt gehörter Thematiken, werden schwierige und selten berichtete Fälle vorgestellt und erörtert.

 

Das wissenschaftliche Programmkomitee, welches sich aus Univ.-Prof. Dr. Dr. Alexander Gaggl, Salzburg, (Vorsitzender), Univ.-Prof. Dr. Dr. Ingrid Grunert, Innsbruck, sowie DDr. Sascha Virnik Klagenfurt, zusammensetzt, organisierte im Radisson Blu Hotel & Conference Centre Salzburg für beide Kongresstage ein attraktives Programm mit namhaften Referenten für alle implantologisch Tätigen – Zahnärzte, Kieferchirurgen und Zahntechniker.

Möglichkeiten und Probleme praxisrelevanter Fälle

Nach der feierlichen Kongresseröffnung unter Univ.-Prof. Dr. Dr. Alexander Gaggl und Univ.-Prof. Dr. Dr. Ingrid Grunert stand der erste Vortragsblock im Blickfeld der Periimplantitis. Dr. Madeleine Aslund, Wien, gab einen Überblick über die Diagnose, Prävention und das klinische Management periimplantärer Erkrankungen. DDr. Sascha Virnik, verschaffte den interessierten Zuhörern neue Einblicke in chirurgische Möglichkeiten bei Periimplantitis. Dr. Ulrike Beier, Innsbruck, Preisträgerin für die in Teamarbeit durchgeführten Langzeitstudien von Vollkeramikrestaurationen sowie Implantatvergleichsstudien, komplettierte den ersten Vortragsblock mit dem Thema „Implantatgestützte Defektprothetik“ und erörterte Möglichkeiten und sich ergebende Probleme. Die Pause ermöglichte es den Besuchern, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich an den Ständen ausstellender Firmen über Produkte und Materialien zu informieren.

Am Nachmittag präsentierte Dr. Andreas Thor, Uppsala, Schweden, welcher als einer der wichtigsten Kieferchirurgen im skandivanischen Raum gilt, Fälle mit Sinuselevation ohne Augmentationsmaterialien. Schließlich brachte Prof. Dr. Dr. Ralf Smeets, Hamburg, Deutschland, mit seinem Referat über die Möglichkeiten des „tissue engineering“ in der Implantologie das Auditorium auf den neusten Entwicklungsstand.

Straumann-Party

Am Freitagabend durften sich die Gäste auf einen besonderen Abend im außergewöhnlichen Ambiente des Hangar 7 freuen: Mit „Rock it Amadeus!“ wurde ihnen ein exklusives Entertainment aus Klassik und Moderne, dazu eine kulinarische Reise im Herzen der Mozartstadt geboten.

Für und Wider problematischer Fälle

Am zweiten Kongresstag standen - unter der Moderation von Univ.-Prof. Dr. Dr. Ingrid Grunert  - die Schwerpunkte „Digitaler Workflow“ (Dr. Daniel Hess, Knittelfeld), „CAD CAM Materialien in der digitalen Zahnmedizin“ (PD Dr. Petra Güß, Freiburg im Breisgau) sowie die „Kommunikation zwischen Zahnarzt und Zahntechniker: Möglichkeiten und Grenzen neuer Technologien“ (ZTM Rudolf Hrdina, Guntramsdorf, im Mittelpunkt. Gegenstand der Diskussion war außerdem das Für und Wider der Verwendung von körpereigenen oder körperfremden Augmentationsmaterialien (Prof. DDr. Norbert Jakse, Graz). Darüber hinaus gab DDr. Christian Brandtner, Salzburg, einen Überblick zur osteosynthesefreien Sandwichosteoplastik und deren Kombinationsmöglichkeit mit anderen augmentativen Maßnahmen geben.

Am Samstagnachmittag gab Dr. Rino Burkhardt, Experte für ästhetisch-plastische PA-Chirurgie aus Zürich unter der Moderation von DDr. Sascha Virnik einen Überblick zum Thema Wundverschluss, -stabilität und –heilung in der plastischen Parodontalchirurgie“. Schließlich unternahm Dr. Michael Gahlert, München, den Versuch einer Standortbestimmung zu dem Thema Implantate aus Zirkondioxid. Am Samstagmittag endet der erste nationale ITI-Kongress Österreich. Organisatoren und Aussteller zeigten sich ob des beachtlichen Interesses der Teilnehmer sehr zufrieden.

ITI: Forschung – Entwicklung – Weiterbildung

Das 1980 gegründete Internationale Team für Implantologie (ITI) vereint Experten aus aller Welt und aus allen Fachgebieten der dentalen Implantologie und der damit verbundenen Geweberegeneration. Als eine der größten unabhängigen akademischen Organisationen fördert das ITI aktiv die Vernetzung und den Informationsaustausch unter seinen Mitgliedern. Die mittlerweile über 15.000 – Fellows und Members – tauschen regelmässig auf Tagungen, Fortbildungsveranstaltungen und Kongressen ihr in Forschung und klinischer Praxis erworbenes Wissen aus. Ziel ist es, Behandlungsmethoden und -ergebnisse zum Wohl der Patienten kontinuierlich zu verbessern. Die meisten ITI-Mitglieder sind in einer von insgesamt 27 Sektionen weltweit organisiert und profitieren somit von einer Vielzahl nationaler Aktivitäten.

ITI International Team for Implantology
Tel.: +41 61 2708383
www.iti.org/congressaustria

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