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Branchenmeldungen 25.06.2015

Erste MALO CLINIC Deutschlands

Erste MALO CLINIC Deutschlands

Anfang Mai eröffneten Dr. Bernd Quantius und Prof. Dr. Paulo Maló in Mönchengladbach die erste MALO CLINIC in Deutschland. Tags darauf konnten über 100 Teilnehmer im Dorint Parkhotel Mönchengladbach Live-OPs beiwohnen und Besonderheiten des MALO CLINIC Protokolls sowie wissenschaftliche Hintergründe kennenlernen.

Es ist eine seltene Gelegenheit, Prof. Dr. Paulo Maló, den Erfinder des All-on-4®-Konzepts, persönlich in Deutschland zu treffen. In den 1990er-Jahren entwickelte er das Konzept, mit dem auf nur vier oder mehr Implantaten ein festsitzender implantatgetragener Zahn ersatz möglich ist. 1995 gründete er die MALO CLINIC in Lissabon, wo er Behandlungskonzepte entwickelte, die heute weltweit anerkannt sind und neue Standards in der zahnärztlichen Implantatbehandlung setzten. Nun wurde am 8. Mai im  Gebäude der Zahnarztpraxis Dr. Bernd Quantius M.Sc. & Kollegen in Mönchengladbach die erste MALO CLINIC Deutschlands eröffnet. Die auf Implantologie und Parodontologie spezialisierte, hochmoderne Praxis verfügt auf einer Fläche von 400 m² über ins gesamt sieben Behandlungszimmer, in denen Implantologie-Operationen sowie Prophylaxebehandlungen vorgenommen werden. In der Klinik haben die Patienten Zugang zur All-on-4®-Methode nach dem original MALO CLINIC Protokoll. „Es ist für die MALO CLINIC Gruppe ein wichtiger Schritt, nun auch in Deutschland eine Klinik zu haben“, erklärte Professor Paulo Maló. „Schließlich handelt es sich um einen großen Markt mit enormem Wachstumspotenzial. Dr. Quantius ist ein hervorragender Kollege und ich bin zuversichtlich, dass die MALO CLINIC Mönchengladbach sehr erfolgreich sein wird.“ Auch Dr. Bernd Quantius freute sich über den neuen Status: „Wir sind die einzige Klinik in Deutschland, die die All-on-4®-Methode nach dem MALO CLINIC Protokoll anbietet. Das gibt unseren Patienten enorme Sicherheit und ein hohes Maß an Lebensqualität.“ Anschließend hatten am Samstag, dem 9. Mai, über 100 Teilnehmer die Gelegenheit, Professor Maló und seine Mitarbeiterin Dr. Ana Ferro gemeinsam mit Dr. Bernd Quantius bei einer All-on-4®-Fortbildung in Mönchengladbach zu erleben. Die Teilnehmer erwartete ein spannendes Programm.

Highlights der Fortbildung waren unter anderem eine Live-OP, die aus der Praxis von Dr. Quantius in Mönchengladbach ins nahe gelegene Dorint Parkhotel übertragen wurde sowie der Einblick in Vorteile und ästhetische Besonderheiten des MALO CLINIC Protokolls – auch bei Patienten mit atrophiertem Oberkiefer. Ebenso wurden der Einsatz von Zygoma-Implantaten, Patientenauswahl und Behandlungsplanung sowie wissenschaftliche Hintergründe des chirurgischen All-on-4®-Protokolls ausgiebig besprochen. Nach der Durchführung der OP standen Professor Maló und Dr. Quantius den Teilnehmern persönlich für einen spannenden Wissensaustausch mit anschließender Diskussion zur Verfügung und zeigten auf, wie man das All-on-4®-Konzept erfolgreich in die Praxis integrieren kann. Die Experten verdeutlichten, dass das Konzept für die Rehabilitation zahnloser Kiefer viele Vorteile für die Patienten aufweist. In der Regel erhalten diese auf vier Implantaten einen festsitzenden implantatgestützten Zahnersatz, der sofort belastet werden kann. Augmentative Maßnahmen sind nicht notwendig. Es wurden bereits zahlreiche All-on-4®-Fortbildungen mit Dr. Quantius in seiner Mönchengladbacher Praxis durchgeführt. Als erster Zahnarzt in Deutschland ist die Praxis offizieller Partner der MALO CLINIC in Lissabon und gehört zu den rund 30 All-on-4®-Kompetenzzentren von Nobel Biocare in der Region D-A-CH. Daher ließen es sich Thomas Stahl, Leiter Marketing und Produkt Management Nobel Biocare D-A-CH, und Christian Berbalk, Nobel Biocare Geschäftsführer D-A-CH, nicht nehmen, bei der Eröffnung der ersten MALO CLINIC in Deutschland zugegen zu sein. Dr. Quantius belegte 2007 seinen ersten Kurs in der MALO CLINIC in Lissabon. Er erkannte, dass diese Versorgung einem großen Teil seiner zahnlosen Patienten zu mehr Lebensqualität verhelfen würde. Mittlerweile stellt die All-on-4®-Therapie eine wichtige Säule seines Praxiskonzepts dar und er freut sich über eine wachsende Zahl an Patienten, die begeistert sind, wenn sie einen Tag nach der OP mit der festsitzenden provisorischen Restauration die Praxis verlassen können. Bereits in mehr als 20 Peer-reviewed klinischen Studien wurde das All-on-4®-Konzept mit 8.500 Originalimplantaten bei mehr als 2.100 Patienten erfolgreich und wissenschaftlich überprüft. Nobel Biocare bietet in der Region D-A-CH ganzjährig ein umfassendes Fortbildungsprogramm zum Thema All-on-4®an. So findet beispielsweise bei Dr. Quantius am 24. Oktober 2015 ein weiterer All-on-4®-Kurs mit Live-OP in seiner Praxis statt. Darüber hinaus gibt es Kooperationskurse mit der MALO CLINIC in Lissabon zu den Themen All-on-4®, Zygoma oder schablonengeführte Chirurgie. Interessenten können sich anmelden unter fortbildung@nobelbiocare.com oder informieren unter www.nobelbiocare.com, Menüpunkt Schulung und Fortbildung.

All-on-4® in Kürze

Indikation:

Der zahnlose Unter- und Oberkiefer oder Kiefer mit nicht erhaltungswürdiger Restbezahnung.

Prinzip:

Vier Implantate – je zwei gerade gesetzte Implantate im Frontzahn bereich und abgewinkelte Implantate im Seitenzahnbereich – tragen eine provisorische, festsitzende und sofort belastbare zirkuläre Brücke.

Vorteile:

Mit den anguliert inserierten Implantaten im Seitenzahnbereich werden relevante anatomische Strukturen umgangen. Diese Implantate können im qualitativ hochwertigeren Knochen verankert werden. Der Kontaktbereich zwischen Knochen und Implantat wird vergrößert. Das bietet einen besseren Halt für die Prothetik. Augmentative Maßnahmen sind nicht notwendig, daher nur ein chirurgischer Eingriff. Mit dem festsitzenden Zahnersatz erlangen die Patienten mehr Lebensqualität.

Chirurgische Überlegungen:

Die Implantate können mit Lappenbildung inseriert werden, bei NobelGuide mit/ohne Lappenbildung oder Mini-Lappen. Empfohlen wird die Verwendung der All-on-4®-Führungsschablone oder einer vom Techniker hergestellten individuellen Orientierungsschablone für eine genaue Insertion von Implantaten und Abutments. Diese kann mit dem computergestützten Diagnose- und Behandlungskonzept NobelGuide kombiniert werden.

Prothetische Überlegung:

Die endgültige Versorgung nach der Einheilungsphase ist als fest sitzende prothetische Lösung möglich. Bei entsprechender Primärstabilität ist die sofortige Versorgung mit einem festsitzenden Kunststoffprovisorium möglich. Für die definitive, festsitzende Versorgung ist beispielsweise ein Titangerüst mit Kunststoffverblendung/keramischer Verblendung möglich. Aufwendiger sind individuell gefertigte Einzelkronen aus Lithiumdisilikat-Vollkeramik, die auf das Brückengerüst zementiert/adhäsiv befestigt werden.

Foto: © Nobel Biocare
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