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Branchenmeldungen 12.09.2014

Mehr zahnlose Patienten besser versorgen

Mehr zahnlose Patienten besser versorgen

Das All-on-4® Konzept für die Rehabilitation zahnloser Kiefer hat viele Vorteile für die Patienten: Sie erhalten auf nur vier Implantaten einen festsitzenden implantatgetragenen Zahnersatz, der in der Regel sofort belastet werden kann. Augmentative Maßnahmen sind nicht notwendig. Wie das Konzept „Feste Zähne an einem Tag“ erfolgreich in der Praxis umgesetzt wird, haben die beiden All-on-4® Spezialisten Dr. Bernd Quantius und Dr. Ana Ferro, Maló-Klinik Lissabon, mit ZTM Wolfgang Sommer am 6. September in Mönchengladbach gezeigt.

Auf dem Programm standen eine Live-OP und die Sofortversorgung zweier Patienten mit der provisorischen Brücke. So konnten die neun Teilnehmer den Ablauf der All-on-4® Behandlung von der Extraktion der Restbezahnung über die Insertion der vier Implantate pro Kiefer bis hin zum Einsetzen der provisorischen Brücke in Echtzeit verfolgen. Besonders positiv kam bei den Zahnärzten an, dass sich aufgrund der limitierten Teilnehmerzahl schnell ein intensiver Fachaustausch mit den beiden All-on-4® Spezialisten entwickelte. Sie gehören zu den Top-Referenten für die Methode nach Prof. Paulo Maló.

In der Live-OP zeigten Dr. Bernd Quantius und Dr. Ana Ferro, wie die angulierten Implantate für das All-on-4® Konzept gesetzt werden. © Nobel Biocare

Dr. Quantius ist in Deutschland der erste Zahnarzt, der offizieller Partner der Maló-Klinik in Lissabon ist, und er gehört zu den insgesamt 18 All-on-4® Kompetenzzentren von Nobel Biocare in Deutschland. Dr. Ana Ferro von der Maló-Klinik ist weltweit eine der Top-Referentinnen für das Thema All-on-4®. Ein besonderes Highlight ist der nächste Kurs im Mai/Juni 2015 in Mönchengladbach. Dann wird als Referent Prof. Paulo Maló erwartet, der Entwickler von All-on-4®. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, können sich Interessierte bereits jetzt unter fortbildung@nobelbiocare.com vorregistrieren lassen.

Gemeinsam erklärten die beiden Referenten den Teilnehmern das Behandlungskonzept und zeigten am Beispiel einer Live-OP das Vorgehen. Für die Diagnostik ist eine dreidimensionale Aufnahme der Ausgangssituation notwendig, um die Positionen für die vier Implantate im Kiefer unter chirurgischen und prothetischen Aspekten planen zu können. Das besondere dabei: Die endständigen Implantate werden anguliert in einem Winkel zwischen 30 und 45 Grad gesetzt. So werden gefährdete Strukturen wie das Foramen mentale im Unterkiefer und der Sinus maxillaris im Oberkiefer umgangen. Durch die Kippung der distalen Implantate wird der ortsständige Knochen optimal ausgenutzt und eine möglichst große prothetische Unterstützung erzielt.

ZTM Wolfgang Sommer, Mönchengladbach, fertigte die provisorische Brücke, die der Patientin nur wenige Stunden später eingesetzt wurde. Sie verließ hoch zufrieden und mit festen Zähnen die Praxis.

Quelle: Nobel Biocare

Foto: © Nobel Biocare
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