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Branchenmeldungen 12.11.2020

Curriculum Implantologie: Flexibel und zeitgemäß fortbilden

Curriculum Implantologie: Flexibel und zeitgemäß fortbilden

Das erfolgreiche Curriculum Implantologie der DGZI ist in den letzten Jahren in seiner Struktur aufwendig überarbeitet worden und präsentiert sich seit 2019 in einer zeitgemäßen und innovativen Struktur. Hauptaugenmerk liegt heute in einem Mix aus theoretischer Online-Fortbildung und stark praxisbezogenen Präsenzmodulen. Im Interview geht Dr. Thorsten Stenger, erfolgreicher Absolvent des DGZI Curriculum Implantologie, auf seine persönlichen Erfahrungen ein.

Herr Dr. Stenger, Sie haben kürzlich erfolgreich das DGZI Curriculum Implantologie absolviert. Was hat Sie dazu bewogen, als MKG-Chirurg ein Curriculum Implantologie zu absolvieren?

In meinem speziellen Fall war es eine Kombination aus mehreren Faktoren, wobei hier ganz sicher nicht die chirurgischen Aspekte eine Rolle gespielt haben. Operativ hatte ich eine exzellente Ausbildung in der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Frankfurt bei Herrn Prof. Dr. mult. Robert Sader genossen und war chirurgisch hierdurch optimal gerüstet. Im Zuge meiner Niederlassung mit Neugründung einer eigenen Praxis in Langen musste ich mich dann allerdings erstmals selbst mit den klassischen Schnittstellenbereichen, wie Prothetik/Zahntechnik, insbesondere aber auch den digitalen Optionen befassen. Auch wenn ich hier ausschließlich das klassische Überweiserspektrum übernehme, halte ich dennoch ein umfassendes strategisches Verständnis für die angrenzenden Bereiche für unerlässlich. Die zahlreichen Angebote aus der Industrie sind hier sicherlich einerseits recht hilfreich, andererseits darf man auch deren Eigennutz nicht gänzlich vernachlässigen. Insofern war es vor allem mein Wunsch nach einem neutralen Blick auf die Gesamtheit der Implantologie sowie der vielfältige interkollegiale Austausch, der mich dazu bewogen hat, das Curriculum zu absolvieren.

Was zeichnet ein gutes Curriculum aus und was war der ausschlaggebende Punkt für Sie, das Curriculum bei der DGZI anzugehen?

Grundsätzlich muss ein Curriculum so konstruiert sein, dass sämtliche Aspekte der Implantologie durch die Wahl verschiedener Module abgedeckt werden können. Vor allem wollte ich Praxisnähe: Austausch, Tipps und Tricks von Kollegen aus dem eigenen Praxisalltag.Was mir darüber hinaus entgegenkam, ist die Flexibilität, die beim Curriculum der DGZI durch die entsprechenden Wahlmodule besteht – dies ist schon ein erheblicher Pluspunkt. Gerade in meinem Fall war es hilfreich, hier solche Module zu belegen, die sich eher mit den strategischen Abläufen beschäftigen, auf die technischen und prothetischen Möglichkeiten konzentrieren und weniger die chirurgisch-operativen Anteile beleuchten.

Das DGZI Curriculum zeichnet sich unter anderem durch vielfältige und flexible Kursinhalte aus, eine Mischung aus Online Campus und Präsenzfortbildung. Wie wichtig war Ihnen das und wie haben sie diese erlebt?

Das Sympathische am Curriculum der DGZI ist in der Tat die Kombination aus Online-Anteilen und praktischen Präsenzveranstaltungen – was vor allem für Teilnehmer mit limitiertem zeitlichen Kontingent geeignet ist. Es ist gerade für Existenzgründer – aber auch Weiterbildungs- und Vorbereitungsasssistenten – einfacher, sich nebenbei abends oder am Wochenende mit jeweils kleineren Häppchen theoretischen Inhalten zu beschäftigen, als komplette Tage in der Praxis abwesend zu sein. An der einen oder anderen Stelle des Online Campus gäbe es sicherlich noch einiges etwas medialer aufzuwerten und die klassischen Textformate zu reduzieren, aber insgesamt kann das Konzept sicher überzeugen.

Zusätzlich zum Online-Teil und den drei praxisorientierten Pflichtmodulen Implantatprothetik, GBR & GTR sowie dem Anatomiekurs gibt es auch Wahlmodule. Wie flexibel empfanden Sie das Konzept?

Wie schon erläutert, habe ich die breit gefächerten Wahloptionen des Curriculums genossen und gerade solche Module besucht, die mich explizit interessierten und eben für mich die notwendige Relevanz beinhalteten. Konzeptionell ist das bei der DGZI unschlagbar – denn wie oft erleben wir in anderen curricularen Weiterbildungen einzelne Modulthemen, die nicht jeden interessieren, aber als obligatorischer Teil durchlaufen werden müssen. Ich bin überzeugt, dass es für alle einen wesentlichen Mehrwert darstellt, selbst die Inhalte mitzubestimmen und hierdurch fachlich wie persönlich zu profitieren.

Neben den Kursen und Online-Lerneinheiten haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des DGZI Curriculum auch Zugang zur ITI Online Academy. Was sind die Inhalte der ITI Online Academy und wie nützlich sind diese beim Absolvieren des DGZI Curriculums?

Durch den integrierten Zugang besteht für jeden Curriculum-Teilnehmer die Option, die vielfältigen OnlineInhalte der ITI Online Academy zu nutzen und selbst Teil des internationalen Implantologie-Netzwerks zu werden. Hier finden sich vielfältige Online-Videos, Vorträge, Kongressbeiträge und strukturierte Weiterbildungsinhalte aus sämtlichen Bereichen der Implantologie. Diese erweitern die von der DGZI innerhalb des Curriculums angebotenen Fortbildungsbeiträge und bieten so eine hinausgehende, vertiefende und detailliertere Möglichkeit, sich mit sämtlichen Facetten der Implantologie zu beschäftigen.

Würden Sie das DGZI Curriculum Implantologie weiterempfehlen?

Uneingeschränkt: Ja!

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Dr. Stenger.

Das Interview ist im Implantologie Journal erschienen.

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