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Branchenmeldungen 24.11.2015

Fortbildungsauftakt 2016: 11. Experten Symposium in Köln

Fortbildungsauftakt 2016: 11. Experten Symposium in Köln

Zum 11. Mal sucht der Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa (BDIZ EDI) nach Antworten auf aktuelle und gleichzeitig brisante Fragen der oralen Implantologie. Am Sonntag, dem 7. Februar 2016, geht es in Köln um kurze und angulierte Implantate. Ebenfalls zum 11. Mal wird die Europäische Konsensuskonferenz (EuCC) unter Federführung des BDIZ EDI am Tag zuvor einen Praxisleitfaden zum Thema erarbeiten. Im Jahr 2011 ging es um die Praxisreife von kurzen und angulierten Implantaten, 2016 stehen Vorteile und Grenzen auf dem Prüfstand.

Das Experten Symposium findet unter wissenschaftlicher Leitung von BDIZ EDI-Vorstandsmitglied Priv.-Doz. Dr. Jörg Neugebauer statt. Er leitet seit Jahren den Qualitäts- und Registerausschuss des BDIZ EDI, der sich mit diversen Materialtestungen rund um die Implantatbehandlung beschäftigt, und moderierte bereits im vergangenen Jahr Symposium und Konsensuskonferenz.

Das eintägige Experten Symposium ist fester Bestandteil im zahnärztlichen Jahreskalender und bildet seit über zehn Jahren, immer in Köln, den Auftakt zum Veranstaltungsreigen der praxisorientierten Fortbildung in Deutschland. Gleichzeitig erarbeitet die thematisch mit dem Experten Symposium einhergehende Europäische Konsensuskonferenz (EuCC) des BDIZ EDI seit 2006 einen jährlichen Leitfaden zum Umgang mit dem jeweiligen Thema. In das Gremium der EuCC werden gleichermaßen Praktiker und Hochschullehrer aus Deutschland und Europa berufen, die auf der Basis eines Arbeitspapiers diskutieren und den Konsensus suchen. (Alle Praxisleitfäden der EuCC unter www.bdizedi.org > Zahnärzte > Praxisleitfaden).

Auch 2016 werden wegen internationaler Beteiligung die Vorträge simultan in die deutsche Sprache übersetzt. Namhafte Referenten aus Deutschland, Frankreich, Italien und Kanada unterziehen die kurzen und angulierten Implantate einem Faktencheck. So vergleicht Prof. Dr. Dr. Rolf Ewers aus Wien gestern und heute: früher Beckenkamm – heute kurze Implantate. Prof. Dr. Mauro Marincola, Rom, liefert im Anschluss klinische Erfahrungen im Umgang mit ultrakurzen Implantaten. Dr. Thomas Fortin aus Lyon wirft mithilfe einer prospektiven 5-Jahres-Studie einen Blick auf unterschiedliche Verbindungsarten von kurzen Implantaten im Unterkieferfrontzahnbereich. Einem aus prothetischer Sicht interessanten Ansatz widmet sich Prof. Dr. Matthias Kern aus Kiel: das mittige Einzelimplantat im zahnlosen Unterkiefer älterer Patienten. Besser eins als keins – lautet der Vortragstitel. Einblick in besondere Methoden der Restauration bei Knochenverlust verspricht Prof. Dr. Douglas Deporter aus Toronto und Dr. Wolfgang Bolz aus München stellt die feste Sofortversorgung bei zahnlosen bzw. bald zahnlosen Patienten vor. Die angulierten Implantate nimmt Prof. Dr. Norbert Schmedtmann aus Hamburg unter die Lupe: Indikationsorientierte prothetische Versorgung auf angulierten Implantaten, so sein Vortrag. Mit Priv.-Doz. Dr. Jörg Neugebauer aus Landsberg geht es wieder chirurgisch zu. Er betrachtet die chirurgischen Aspekte von kurzen und anguliert gesetzten Implantaten.

Tagsüber Fortbildung und abends Kölner Karneval mit der Sonntagssitzung von „Die Grosse von 1823“ ist auch beim 11. Experten Symposium des BDIZ EDI angesagt. Prof. Dr. Dr. Joachim E. Zöller ist nicht nur Vizepräsident des BDIZ EDI, er ist seit 2012 auch Präsident der ältesten Kölner Karnevalsgesellschaft „Die Grosse von 1823“.

Quelle: BDIZ EDI

Foto: © bilderstoeckchen – Fotolia
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