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Branchenmeldungen 14.04.2017

Freisprechung 2017

Freisprechung der Zahntechniker-Auszubis – Zahntechniker-Nachwuchs startet ins Berufsleben

Nach dreieinhalbjähriger Berufsausbildung und erfolgreich absolvierter Gesellenprüfung endet die Ausbildungszeit traditionell mit der Freisprechung. Auch 2017 ist es wieder so­weit: Hunderte zahntechnische Auszubildende im gesamten Bundesgebiet feiern ihre Freisprechung. Ihren Ursprung haben die feierlichen Abschlüsse in den Handwerkszünften des Spätmittel­alters. Vom Meister losgesprochen, wurde der Geselle in das Gesellenbuch der Zunft eingetragen und legte Eid und Frei­sageformel ab. In Anwesenheit von Eltern, Vertretern der Aus­bildungsbetriebe und Mitgliedern des Prüfungsausschusses finden die Freisprechungen der Auszubildenden heutzutage bei den zuständigen Zahntechniker-Innungen statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen steht natürlich die Vergabe der Abschlusszeugnisse an die Jungtechniker.

Neben der Beglückwünschung der Gesellen kommen auch mo­tivierende Festansprachen, Ausblicke auf die Entwicklungen des Handwerks und Ratschläge zur beruflichen Weiterbildung während der Freisprechung nicht zu kurz.

Hier berichten die Zahntechniker-Innungen Hamburg und Schleswig-Holstein, Arnsberg sowie Südbayern über ihre aktuellen Freisprechungsfeiern, die diesjährigen Absolventen und Highlights der Feierlich­keiten.


106 neue Fachkräfte in Südbayern

106 Auszubildende des Zahntechniker-Handwerks wurden am 17. März 2017 im Rahmen der Freisprechungsfeier der Südbayerischen ZT-Innung von SZI Obermeister Uwe Breuer in München feierlich freigesprochen. Zusätzlich zum Gesellenzeugnis wurden die Prüfungsbesten mit Urkunden und Präsenten ausgezeichnet. Rund 240 Gäste, erfolgreiche Prüfungsteilnehmer/-innen, Angehörige, Freunde, Lehrer und Ausbilder, waren der Einladung zum feierlichen Abschluss der Ausbildungszeit gefolgt. Obermeister Uwe Breuer übergab nach einer kurzen Begrüßung das Wort an Josef Schweiger, den zahntechnischen Laborleiter der Poliklinik für zahnärztliche Prothetik der LMU München. Mit dem Auftaktvortrag „Digitale Zahntechnik – Verzerrte Wahrnehmung und Medienhype zugleich“ machte Josef Schweiger eindrucksvoll deutlich, was Zahntechnik mit Unterstützung von digitaler Technik alles zu leisten imstande ist und was digitale Fertigungsverfahren für Vorteile bringen können. Gerade vor dem Hintergrund der Internationalen Dental-Schau in Köln warnt Schweiger jedoch davor, allzu blauäugig den Versprechen der Industrie zu erliegen und Investitionen wohl zu überlegen. Im Hinblick auf die Zukunft des Zahntechniker-Handwerks sieht Schweiger mehr Chancen als Risiken, da er der festen Überzeugung ist, dass das Fachwissen des ausgebildeten Zahntechnikers auch nicht durch Maschinen ersetzt werden kann. Im Ergebnis zieht Schweiger das Fazit: „Digital funktioniert nicht ohne analog!“ Im Anschluss an den Auftaktvortrag folgten die Grußworte des Vorsitzenden des Gesellenprüfungsauschusses, ZTM Gerd Lehmann, der Berufsschule München, vertreten durch Frau Annerose Knoblechner, sowie der Berufsschule Augsburg, vertreten durch Herrn Christian Schweizer. Es folgte die Auszeichnung der Prüfungsbesten in Theorie und Fachpraxis der Sommerprüfung 2016 sowie der Winterprüfung 2017, bevor die übrigen Zeug- nisse vergeben wurden und Obermeister Uwe Breuer die Auszubildenden feierlich in den Gesellenstand erhob. Nach dem offiziellen Teil der Freisprechungsfeier ließen die frischgebackenen Junggesellinnen und Junggesellen den Abend in entspannter Atmosphäre und einem Umtrunk im Foyer des Veranstaltungsortes gemütlich ausklingen.

Quelle: Südbayerische Zahntechniker-Innung


Zahntechniker in Hagen feiern Gesellenabschluss

67 erfolgreiche Absolventen der Sommer-Gesellenprüfung 2016 und der Winter-Gesellenprüfung 2016/17, die in Begleitung zahlreicher Gäste am Samstag, 11. März 2017 in den Konferenzsaal der Kreishandwerkerschaft Hagen gekommen waren, konnte Innungsobermeister Norbert Neuhaus zur feierlichen Freisprechungsfeier begrüßen. Dabei hob Neuhaus Fleiß und Ausdauer der jungen Gesellinnen und Gesellen hervor, ohne die der erfolgreiche Abschluss in diesem anspruchsvollen Handwerksberuf kaum möglich sei. Nicht vergessen wollte der Obermeister dabei die Begleiter und Förderer des Erfolgs. Familien und Freunde, Ausbildungsbetriebe und Berufskolleg und nicht zuletzt auch ehrenamtliches Engagement von Innungsmitgliedern begünstigten den erfolgreichen Verlauf einer 3,5-jährigen Ausbildungszeit. In der anschließenden Freisprechung sprachen der Lehrlingswart der Innung, Peter Herzog, und Kreislehrlingswartin Cornelia Garneyer-Bergenthal die jungen Gesellinnen und Gesellen von den Pflichten ihres Ausbildungsverhältnisses frei. Mit einem geselligen Ausklang feierten diese mit ihren Gästen den besonderen Abschnitt ihrer beruflichen Laufbahn.

Quelle: Zahntechniker-Innung im Regierungsbezirk Arnsberg


Freisprechung im Norden

Die Zahntechniker-Innung HSH feierte am 4. März 2017 in Neumünster 57 Abschlüsse. Die Zahntechniker-Innung Hamburg und Schleswig-Holstein (ZI HSH) feierte die Freisprechung von 57 Auszubildenden des Jahrgangs 2016 aus Hamburg und Schleswig-Holstein mit circa 400 Gästen in der Stadthalle in Neumünster. Die stellvertretende Obermeisterin und Koordinatorin der Gesellenprüfungen, Monika Dreesen-Wurch, begrüßte die Anwesenden. Sie beglückwünschte die Jung-Zahntechniker und bestätigte, dass die erfolgreichen Prüflinge bewiesen haben, dass sie etwas können. Gleichzeitig sei aber auch deutlich, dass sie einiges noch nicht können. Sie ermutigte die neuen Kolleginnen und Kollegen, sich weiterhin zu engagieren und bezog das nicht nur auf die notwendige eigene Fortbildung jedes verantwortungsvollen Zahntechnikers, sondern auch auf die gesellschaftliche Dimension, sich z. B. im Ehrenamt zu betätigen. Dazu gehörten natürlich auch Tätigkeiten in den Prüfungsausschüssen oder direkt in der Innung. „Die Zahntechnik braucht jede Frau und jeden Mann.“ Die Auszubildenden wurden vom Obermeister Thomas Breitenbach zur bestandenen Prüfung beglückwünscht und offiziell entsprechend der handwerklichen Tradition freigesprochen. Bei der Gesamtnote erreichten sechs Prüflinge ein „gut“, 32 schnitten „befriedigend“ und 19 „ausreichend“ ab. Neun Auszubildende haben die Gesellenprüfung leider nicht bestanden. Herr Breitenbach betonte, dass die Prüflinge mit einem Handwerksberuf eine gute Entscheidung getroffen hätten. Das Handwerk ist mit ca. fünf Millionen Beschäftigten der größte Arbeitgeber in Deutschland und es werden vor allem echte Werte , und nicht nur virtuelle, geschaffen. Trotzdem müssten sich auch die Zahntechniker immer mehr und immer wieder mit der fortschreitenden Digitalisierung des Berufes auseinandersetzen. Die beiden Leiter der zuständigen Berufsschulen in Hamburg (G15) und Schleswig-Holstein (Landesberufsschule für Zahntechnik, Neumünster), OStR Jörg Beller und StD Wolf-Ekkehard Schmidt, verabschiedeten „ihre“ ehemaligen Schüler und Schülerinnen mit ermunternden Worten und wünschten ihnen viel Erfolg auf ihrem beruflichen und privaten Lebensweg. Die Gesellenbriefe und die Zeugnisse wurden von Herrn Breitenbach, Herrn Beller und Herrn Schmidt überreicht.

Für besondere Leistungen wurden ausgezeichnet:

  • Bestes Gesamtergebnis und beste Fertigungsprüfung: Friederike Lüdemann (Böger Zahntechnik GmbH & Co KG, Hamburg)
  • Zweitbestes Gesamtergebnis: Daniel Merkert (Reitt & Meyer GmbH, Klein Rönnau)
  • Drittbestes Gesamtergebnis: Lena-Sophie Landahl (Heistrüvers GmbH, Steinburg)
  • Viertbestes Gesamtergebnis: Ines König (Schiebler Zahntechnik GmbH, Hamburg)
  • Fünftbestes Gesamtergebnis: Kalle Lauritz Simon (Willms Dentaltechnik, Neumünster)
  • Sechstbestes Gesamtergebnis: Ricardo Heinrich (Böckmann Dentaltechnik, Heide)
  • Beste Kenntnisprüfung: Randi Harwerth (George Zahntechnik, Eckernförde)

Im Anschluss lud die Zahntechniker-Innung Hamburg und Schleswig-Holstein alle Gäste zu einer kleinen, aber feinen Feier ein.

Quelle: Landesberufsschule für Zahntechnik

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