Anzeige
Branchenmeldungen 21.02.2011

Gehaltsreport: Reiche Mediziner, arme Architekten

Gehaltsreport: Reiche Mediziner, arme Architekten

In welchen Branchen verdienen Berufseinsteiger am besten, wo ist am wenigsten Geld zu holen? Der Gehaltsreport gibt Antworten und zeigt, welcher Uni-Abschluss den Unternehmen wie viel wert ist. Dabei wird eines deutlich: Ein Master zahlt sich aus.

Wer beim Berufseinstieg das höchste Einstiegsgehalt erzielen möchte, sollte Mediziner werden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des Beratungsunternehmens Personalmarkt, für die 18.000 Hochschulabsolventen befragt wurden.

Demnach kommen Ärzte im Schnitt auf ein Jahrsgehalt von 44.850 Euro, gefolgt von Wirtschaftsingenieuren mit 44.200 Euro und Ingenieuren mit 43.000 Euro. Juristen und Informatiker steigen aktuell mit rund 42.000 Euro ein. Psychologen kommen beim Berufseinstieg im Schnitt auf 39.000 Euro im Jahr, Geistes- und Sozialwissenschaftler verdienen 33.000 Euro. Am wenigsten bekommen Sprach- und Kulturwissenschaftler mit 31.200 Euro und Architekten mit 29.300 Euro Jahreseinkommen.

Es gibt jedoch auch große Ausnahmen. So ist der Spitzenverdiener der 18.000 befragten Absolventen ein 29-jähriger Wirtschaftsjurist, der bei einer großen Bank arbeitet. Er gab an, mit 84.000 Euro Einstiegsgehalt nach Hause zu gehen. Das ist fast vier Mal so viel, wie der gleichaltrige Architekt verdient, der bei der Umfrage das Schlusslicht bildet: Er ist bei einem kleinen Ingenieurbüro angestellt und kommt gerade mal auf 21.800 Euro Jahreseinkommen.

Promotion bringt deutlichen Gehaltsaufschlag

Im Schnitt verdienen Berufseinsteiger 39.750 Euro und damit 3,1 Prozent mehr als im Krisenjahr 2009, so das Ergebnis der Studie. Das auf Vergütungsfragen spezialisierte Beratungsunternehmen Personalmarkt hat dazu die Datensätze nach verschiedenen Kriterien ausgewertet und dabei festgestellt, dass Faktoren wie Studienfach, Abschluss, Branche, Funktion und Arbeitgeber Einfluss auf die Höhe des Gehalts haben.

Am besten wird der Masterabschluss honoriert, er bringt aktuell 42.000 Euro. Das Universitätsdiplom bringt 40.300 Euro. Wer einen Fachhochschulabschluss in der Tasche hat, kommt auf rund 39.700 Euro. Der Bachelor wird mit 36.000 Euro Jahresgehalt entlohnt. Einen deutlichen Gehaltsaufschlag bringt eine Promotion. Absolventen mit Doktortitel kommen im Schnitt auf ein Jahresgehalt in Höhe von 48.000 Euro.

Einen Unterschied macht auch, ob ein Absolvent bei einem Unternehmen direkt oder über ein Trainee-Programm einsteigt. Akademiker, die den Direkteinstieg wählen, starten im Schnitt mit rund 40.000 Euro Jahresgehalt, Trainees kommen auf 39.000 Euro. Spitzenverdiener gibt es allerdings auch hier, Trainees bei großen IT-Konzernen beispielsweise. Hier werden schon mal Jahresgehälter von 50.000 Euro für Einsteiger gezahlt.

Hier geht's zum vollständigen Artikel.

Quelle: Spiegel.de, Personalmarkt.de

Foto: © Shutterstock.com

Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper

Anzeige