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Branchenmeldungen 21.02.2011

Jugendzahnpflege in Hessen zeigt nachhaltige Wirkung

Jugendzahnpflege in Hessen zeigt nachhaltige Wirkung

20 Jahre Prävention: 65 Prozent der Kindergartenkinder und 60 Prozent der Schulkinder haben naturgesundes Gebiss

In Hessen wurden im vergangenen Jahr rund 200.000 Kindergartenkinder und 230.000 Schüler von den hessischen Jugendzahnärzten in den Einrichtungen besucht und über richtige Zahnpflege, zahngesunde Ernährung und Mundgesundheit aufgeklärt. Diese Gruppenprophylaxe erzieht zur Zahngesundheit. „Bereits mehr als 65 Prozent aller hessischen Kindergartenkinder und mehr als 60 Prozent der hessischen Grundschulkinder haben naturgesunde Gebisse. Selbst bei älteren Schülern hat sich der Anteil der Kinder mit naturgesunden bleibenden Zähnen verdoppelt“, so die Staatssekretärin.

Die Jugendzahnpflege in Hessen spreche die jungen Menschen in einer großen Zahl an. 70 Prozent der Kindergartenkinder und 40 Prozent der Schüler würden erreicht. Durch das aufsuchende Angebot in den Einrichtungen, wo Kinder aus allen Schichten zugegen seien, werde nicht nur in der Breite, sondern auch zu einem frühen Zeitpunkt in der Entwicklung angesetzt. „Auf diese Weise wird gesundes Verhalten nachhaltig für das ganze Leben eingeübt und eingeprägt“, betonte Petra Müller-Klepper.

Die Hinführung zu gesundheitsbewusstem Verhalten bei den Zähnen wirke sich auch auf andere Bereiche aus. So zeigten Studien eine enge Verbindung zwischen Mundgesundheit und gesundem Körpergewicht. Man erreiche auch Kinder, die sonst kaum zum Zahnarzt gehen würden. Die Gesundheitsförderung komme bei denen an, die ihrer besonders bedürfen. Dies trage zu mehr Chancengleichheit bei.

Die Landesarbeitsgemeinschaft, die vor zwanzig Jahren gegründet wurde, ist eine Kooperation von niedergelassenen Zahnärzten, dem jugendzahnärztlichen Dienst in den Gesundheitsämtern, den gesetzlichen Krankenkassen und dem Sozialministerium. „Sie klärt über die Bedeutung der Zahnpflege auf und bekämpft wirkungsvoll im Rahmen der Gruppenprophylaxe in Kindergärten und Schulen die Entstehung von Karies oder leitet eine rechtzeitige Behandlung in die Wege”, erläuterte Petra Müller-Klepper.

Pressestelle: Hessisches Sozialministerium

Foto: © Shutterstock.com
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