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Branchenmeldungen 21.02.2011

Patientenberatung der Landeszahnärztekammer zieht Bilanz

Patientenberatung der Landeszahnärztekammer zieht Bilanz

100.000 Bürger suchten Rat rund um den Zahn

Rund 100.000 Bürgerinnen und Bürger haben in den vergangenen sechs Jahren die Patientenberatungsstelle der Landeszahnärztekammer Hessen in Anspruch genommen.

Die Tendenz ist steigend, so verzeichnete die Patientenberatung im Haus der Landeszahnärztekammer fast 15.000 telefonische und schriftliche Anfragen im Jahr 2010.

Alle Bereiche der Zahnheilkunde stehen im Mittelpunkt der Beratungsgespräche und zwar von unterschiedlichen Füllungsmaterialien über Zahnersatz, Zahnfleischbehandlungen, kieferorthopädische Behandlung, Versorgung mit Implantaten, neuesten zahnmedizinischen Behandlungsverfahren, Zahnärzte mit Tätigkeitsschwerpunkten. Aber auch Fragen zu privaten Rechnungen, Abrechnungsverfahren sowie Zahnbeschwerden durch eventuelle Behandlungsfehler werden erschöpfend beantwortet. Am häufigsten nachgefragt werden die Bereiche Zahnersatz, außervertragliche Leistungen und Rechnungslegung.

Die Patientenberatungsstelle der Landeszahnärztekammer steht Ratsuchenden montags bis donnerstags von 9 bis 16:30 Uhr und freitags von 9 bis 15 Uhr mit insgesamt vier fest angestellten und zwei ehrenamtlichen qualifizierten Beraterinnen und Beratern zur Verfügung. Die Zahnhotline 069 427275-169 kann täglich genutzt werden. Die landesweite Beratungseinrichtung beantwortet aber auch zahlreiche E-Mail-, Fax- und Post-Anfragen.

Die sich ständig verändernden Rahmenbedingungen des Gesundheitssystems führen zu wachsender Unsicherheit der Verbraucher hinsichtlich der Berechnung von zahnärztlichen Leistungen, Laborkosten und Materialien. Die steigende Inanspruchnahme der Patientenberatungsstelle entspricht diesem Trend.

"Mit diesem Service der Landeszahnärztekammer Hessen bieten wir den Bürgerinnen und Bürgern Hessens eine zentrale Anlaufstelle für alle Fragen des zahnmedizinischen Bereichs an. Die Patientenberatungsstelle hilft Patienten auch bei aus ihrer Sicht nicht korrekt durchgeführten Behandlungsabläufen oder bei Fragen zur Abrechnung zahnärztlicher Leistungen. Wenn es zur Klärung notwendig ist, fordert die LZKH vor einer Beantwortung der Anfrage eine schriftliche Stellungnahme vom behandelnden Zahnarzt an. Auch wenn nach dem Zahnarzt/Patienten-Gespräch über geplante zahnärztliche Maßnahmen weiterer Erklärungsbedarf von Seiten des Patienten bestehen sollte, steht die Patientenberatungsstelle als Ansprechpartner zur Verfügung. Wir informieren die Patienten ausführlich und sachgerecht und bieten eine objektive und fachkundige Beratung.", betont Kammerpräsident Dr. Michael Frank.

In Hessen sind rund 4.300 Zahnärztinnen und Zahnärzte niedergelassen.

Quelle: LZK Hessen

Foto: © Shutterstock.com

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