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Branchenmeldungen 28.02.2011

Komplikationen, Risiken, Misserfolge in der oralen Implantologie

Komplikationen, Risiken, Misserfolge in der oralen Implantologie

Unter ein ebenso provokantes, wie ehrliches Kongressthema hatte die DGZI ihren 39. Jahreskongress gestellt. So trafen sich rund 500 implantologisch tätige Zahnärztinnen und Zahnärzte, Oral- und Kieferchirurgen am 09. und 10. Oktober in München einmal mehr zum fachlichen Austausch.

Erneut ist es der DGZI gelungen, ein überaus attraktives wissenschaftliches Programm mit hochkarätigen Referenten zusammenzustellen, welches in idealer Weise Praxis und Wissenschaft zusammenführte und somit erneut der Philosophie der ältesten europäischen implantologischen Fachgesellschaft vollumfänglich entsprach. Am Vormittag des ersten Kongresstages stimmten zahlreiche außerordentlich gut gebuchte Workshops die angereisten Teilnehmer auf den 39. Internationalen Jahreskongress der DGZI ein.

„Wir müssen und wir werden uns auch den speziell problematischen Seiten unseres Fachgebietes, der Implantologie, die ansonsten bei Kongressen eher ausgeklammert werden, stellen“. Mit diesem klaren, durchaus auch selbstkritischen Bekenntnis eröffnete DGZI-Präsident Dr. Friedhelm Heinemann den Kongress. Zwar seien Komplikationen und Risiken moderner Implantologieverfahren in der Hand erfahrener Implantologen durchaus überschaubar, aber dennoch steige, so Heinemann, bei ständig steigender Anzahl inkorporierter Zahnpfeiler naturgemäß auch die Anzahl von Fehlern und Misserfolgen. Besondere Medienkompetenz bewies der DGZI- Präsident bei der scheinbar spielerischen Bewältigung einer Konferenzschaltung nach Dresden, wo Prof. Walter, Vorsitzender der DGZPW, einer Fachgesellschaft in enger Kooperation mit der DGZI, seine „digitale Grußbotschaft“ an das gut besetzte Auditorium in München richtete.



information-education-communication

Nicht ganz ohne Hintergedanken wies Heinemann auf die besondere Wertigkeit hin, die er der Zusammenarbeit mit der Prothetik und den Zahntechnikern beimisst. Der Jubiläumskongress der DGZI, anlässlich des „vierzigsten Geburtstages“ der ältesten europäischen implantologischen Fachgesellschaft, wird auch als gemeinsamer Kongress zusammen mit der DGZP unter dem Generalthema „Implantatprothetik“ veranstaltet.

Im Anschluss an sein Grußwort, welches Heinemann auch an zahlreiche Ehrengäste aus dem In- und Ausland richten konnte, sowie an weitere hochrangige Vertreter befreundeter Fachgesellschaften und Studiengruppen aus dem In- und Ausland, konnte der DGZI-Präsident auch erste Schritte bezüglich „E-Learning“ unter der Rubrik „Implantology Online – information-education-communication“ präsentieren. Dass es sich hierbei um ein Steckenpferd Heinemanns handelt, war eindeutig dem engagierten Vortrag zu entnehmen. Wie vielfältig das Internet für die DGZI-Mitglieder, aber auch für Patienten nutzbar sind, demonstrierte Heinemann im Rahmen seines Beitrages und stellte klar, welches Potential in diesen medialen Angeboten beinhaltet sind.

Ausführungen zu dreidimensionalen bildgebenden Verfahren rundeten die Ausführungen des DGZI-Präsidenten ab. Eine zweite Online-Schaltung zum Zahntechnikermeister Heinemann’s, zeigte neben den Möglichkeiten dieser Online-Applikation auch die Möglichkeiten der Zusammenarbeit Zahntechnik-Zahnarzt, vor allem was die Planung von Implantationen („Schablonenherstellung“) betrifft.

Autor: Dr. Georg Bach/Freiburg im Breisgau





Foto: © DGZI

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