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Branchenmeldungen 11.09.2020

Kulzer erweitert sein 3D-Drucksystem mit neuen Materialien

Kulzer erweitert sein 3D-Drucksystem mit neuen Materialien

Um die Arbeitsabläufe der Kunden zu verbessern, erweitert Kulzer sein Photopolymer-Sortiment für den eigenen 3D-Drucker cara Print. Mit dima Print Cast ruby bringt der deutsche Hersteller ein universelles Cast Material auf den Markt, das für alle CAD-to-Cast Strukturen verwendet werden kann. dima Print Stone umfasst eine Reihe von verschiedenen 3D-druckfähigen Photopolymeren für die digitale Eigenproduktion von Dentalmodellen, die gleichzeitig das Aussehen, die Haptik und die gipsähnliche Textur traditioneller Modellmaterialien besitzen.

Die dima Print-Materialien wurden in einer F&E-Kooperation mit der Muttergesellschaft Mitsui Chemicals (MCI) entwickelt und vereinen jahrzehntelange Polymer-Expertise und fundiertes Wissen über den 3D-Druck. „Gemeinsam mit Kunden und namhaften Zahntechnikern haben wir unser 3D-Drucksystem weiterentwickelt. Kulzers Dental- und Polymer-Know-how und MCI's breite chemische Expertise ergeben ein fundiertes Wissen, das uns in die Lage versetzt, den 3D-Druck in der Zahnmedizin zum Besten von Patienten und Dentalfachleuten voranzutreiben“, erklärt Kulzer-CEO Marc Berendes.

dima Print Cast ruby ist für alle dentalen CAD-to-Cast-gegossenen Restaurationen wie Teilprothesen, Kronen und Brücken anwendbar, egal ob sie mit Presskeramik, Gold-Legierungen oder Nichtedelmetallen hergestellt werden. Mit einem Material für alle Cast Indikationen reduzieren Kunden ihren physischen Lagerbestand und der Wechsel der Druckflüssigkeit in der Materialschale entfällt. Nach dem rückstandsfreien Ausbrennen kommen die Oberflächen des Endprodukts sehr glatt zum Vorschein und Anwender müssen sich keine Sorgen über eventuelle Verformungen machen: Das Material bleibt sowohl während der Reinigung als auch innerhalb der Einbettmasse fest. Es ist sehr flüssig, verhindert dadurch Sedimentierung und ermöglicht die Herstellung flexibler Klammern sowie hochpräziser Details und Kronenränder.

Die dima Print Stone Photopolymere zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Präzision für alle Modelltypen, eine sehr detaillierte Oberfläche und traditionelle gipsähnliche, sowie neu gestaltete Farben aus, die den Modellen ein natürliches Aussehen verleihen. Die matte Oberfläche der dima Print Stone-Modelle verhindert Reflexionen und ist in der Handhabung den traditionellen Materialien bemerkenswert ähnlich.

Kulzer bietet hier zwei Photopolymere an: dima Print Stone beige, der "Alleskönner", bietet die Optik, Haptik und Handhabung, die Zahntechniker gewohnt sind. dima Print Stone teal ist für kieferorthopädische Anwendungen vom Drähte-Biegen bis zur Schienenherstellung mittels Tiefziehverfahren geeignet. Modelle, die mit dima Print Stone teal hergestellt werden, zeichnen sich durch eine hohe Oberflächenhärte und eine homogene, matte Oberfläche aus und sind bei Bedarf leicht zu schleifen.

Das silikonfreie dima Print Gingiva Mask bietet eine natürliche Ästhetik und erleichtert die Gestaltung hochdetaillierter Zahnfleischmasken mit deutlich sichtbaren Konturen und Emergenzprofilen. Nach dem Drucken kann das Material manuell durch Schleifen bearbeitet werden. Das elastische Material ist sehr reißfest und flexibel.

dima Print Cast ruby (links) ist für alle dentalen CAD-to-Cast Restaurationen einsetzbar, wie Teilprothesen oder Kronen und Brücken. dima Print Stone beige (mitte; Implantatmodell) mit der silikonfreien dima Print Gingiva Mask (Zahnfleischmaske). dima Print Stone teal (rechts) wurde für kieferorthopädische Anwendungen vom Drähte-Biegen bis zur Herstellung von Alignern im Tiefziehverfahren entwickelt. © Kulzer

Kulzers Druckmaterialien sind Teil des cara Print-Systems – Kulzers halbautomatisches 3D-Druckverfahren, das einzigartige Vorteile zur Verbesserung der Effizienz und Rentabilität von Dentallabors bietet. Alle Materialien und Komponenten des cara Print-Systems sind perfekt aufeinander abgestimmt und lassen sich dennoch in bestehende Workflows integrieren. Kulzer-CTO Dr. Sascha Cramer von Clausbruch erklärt: „Kunden können sich entweder auf unser komplettes, voll integriertes und validiertes 3D-Drucksystem verlassen oder Teile davon in ihren bestehenden Workflow integrieren, da unser Lösungsangebot modular aufgebaut ist“, erklärt Dr. Sascha Cramer von Clausbruch.

Quelle: Kulzer

Foto Teaserbild: Kulzer

 

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