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Branchenmeldungen 23.03.2017

Merz Dental – Aus der Vergangenheit lernen, um die Zukunft zu gestalten

Merz Dental – Aus der Vergangenheit lernen, um die Zukunft zu gestalten

Foto: OEMUS MEDIA AG

Auf seiner IDS-Pressekonferenz am 23. März 2017 präsentierte Merz Dental die digitale Welt des gefrästen, herausnehmbaren Zahnersatzes mit effizienzorientierten Erweiterungen für Zahnarztpraxis und Labor.

Zunächst stellte Timo Bredtmann, Leiter Marketing und Vertrieb Merz Dental GmbH, die neue Zahnlinie artegral life vor, welche vorrangig durch ihr lebendiges Schichtkonzept beeindruckt. Die Tiefenwirkung mit einem überzeugenden 3-D-Effekt – besonders in der Okklusion der Seitenzähne - wurde durch die umschließende Schneide und dezenten Mamelons im Frontzahn erzielt. So entsteht eine natürliche Opaleszenz und Fluoreszenz bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen. Die artegral life Front- und Seitenzähne werden als körperhaftes Formen- und Größensortiment nach dem CBI®-System angeboten und bestehen aus hochvernetztem, füll- und faserstofffreiem, abrasionsfestem OMP-N®.

Eine weitere Produktneuheit ist das neue Mikro-Hybrid-Komposit SunCera, welches exzellente Haftwerte, eine hohe Abrasionsfestigkeit und leichte Verarbeitbarkeit vereint. Mit seinem ausgeklügelten Farbkonzept und der keramikidentischen Lichtdynamik bietet es dem Zahntechniker eine hohe Flexibilität und Möglichkeit der Harmonisierung mit dem natürlichen Zahn, einer keramisch verblendeten Krone oder auch mit Kunststoffzähnen. Die aufeinander abgestimmten Systemkomponenten ermöglichen optimierte Arbeitsabläufe im Labor sowie effiziente Verblendtechniken.

Einen großen Schritt in die digitale Zukunft geht Merz Dental zudem mit einer multimedialen 3-D-Brille zur digitalen Kommunikation, die mit dem eyeCAD-connect-System darauf ausgerichtet ist, die Interaktion zwischen Zahnarzt und Zahntechniker zu erleichtern.

Friedhelm Klingenburg, Geschäftsführer Merz Dental GmbH, erklärte den anwesenden Journalisten das Baltic Denture System. Es wurde erstmalig zur IDS 2015 vorgestellt und hat sich seither als eine sehr effiziente, schnelle und sichere Lösung zur Konstruktion und Herstellung von digital gefertigten Totalprothesen etabliert. Zur diesjährigen IDS wurden nun mehrere Systemerweiterungen vorgestellt.

Mit dem neuen thermoplastischen Abformmaterial BDImpress® wird der Abformprozess in der Zahnarztpraxis erleichtert. Das thermoplastische Material kann im Wasserbad bei ca. 85°C (immer wieder) zu einer formbaren Masse erweicht werden und härtet zu einem festen Kunststoff, mit dem Ergebnis einer hohen Genauigkeit mit präzisen Details bei der Abformung und Randgestaltung, aus.

Zusätzlich zu den bisherigen BDKEY® aus PEEK stehen dem Zahnarzt nun auch BDKEY® aus PMMA zur Einmalverwendung zur Verfügung. Der Zahnmediziner nutzt weiterhin den PEEK-basierten BDKEY® zur Größenbestimmung und als Entscheidungsgrundlage, ob eine Standardversorgung mit dem Baltic Denture System durchführbar ist. Der BDKEY® PMMA wird für die anschließende Abformung und Bissregistrierung verwendet. Auch das Portfolio an vorfabrizierten Fräsrohlingen BDLoad® wurde ergänzt. Erhältlich sind nun neben den bisher verfügbaren Rohlingen in allen Größen und Farben, auch Rohlinge für beengte Platzverhältnisse, die eine verkürzte Zahnreihe von 6er bis 6er aufweisen. Das Sortiment wurde weiterhin um kostengünstigere Fräsrohlinge mit monochromen Front- und Seitenzähnen erweitert.

Neben der BDCreator® CAD-Basisdesignsoftware stellt Merz Dental eine zweite Version vor: BDCreator® PLUS. Die Basisversion dient der Konstruktion von Totalprothesen, die BDCreator® PLUS Software bietet zusätzlich deutlich mehr Funktionalitäten an.

Dazu gehören die Verwendung eines virtuellen Artikulators, die Überprüfung von Konstruktionen mittels Hinterschnittkontrolle und die individuelle Zahnfleischmodellation.

Ein beeindruckendes Beispiel für gelungene Kooperation im Dentalmarkt zeigt Merz Dental mit der Integration des Baltic Denture System in die vorhandenen CAD/CAM-Systeme von Zfx und Amann Girrbach. Falko Noack, Leiter Anwendungstechnik bei Amann Girrbach, berichtete dem Publikum von der erfolgreichen Zusammenarbeit und den daraus hervorgegangenen Entwicklungen. Diese beinhalten beispielsweise die Software BDCreator® PLUS sowie die Integration des Polystar Selection EDITION Frontzahns und DeltaForm Seitenzahns in den ceramill fds für den herausnehmbaren Zahnersatz „customized“.

Im abschließenden Ausblick versprach Friedhelm Klingenburg weitere spannende Entwicklungen bei Merz Dental. So gibt es bereits Bestrebungen, zukünftig mit dem Baltic Denture System auch Themen wie Herstellung von Immediatprothesen, unimaxillären Prothesen im OK- oder UK-Bereich, 3-D-Implantatnavigation, Bohrschablonen sowie partielle Prothesen zu unterstützen.

Interessierte Fachbesucher haben die Möglichkeit, sich am IDS-Stand von Merz Dental T38/U39 in Halle 10.2 selbst über die zahlreichen Neuheiten zu informieren. Dort steht auch erstmalig die „concept corner“ zur Verfügung, um mit dem Fachpublikum über „Trend-Themen“ zu kommunizieren.

Quelle: Merz Dental

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