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Branchenmeldungen 01.04.2019

Mitgliederzahl der ÖZÄK nimmt weiter zu – tatsächlich?

Mitgliederzahl der ÖZÄK nimmt weiter zu – tatsächlich?

Der Österreichische Dentalverband ODV hat die Entwicklung der Mitglieder in der Österreichischen Zahnärztekammer zwischen 2006 und 2019 veröffentlicht. Insgesamt ist die Zahl um 13 Prozent gestiegen.

So zählte der ODV im Februar für Gesamtösterreich 5.018 Mitglieder – fast 500 mehr als noch 2006. Ein mehr oder weniger ähnliches Bild zeigt sich bei der Betrachtung der neun Bundesländer, die ebenfalls alle einen Zuwachs verzeichnen. Der größte Anstieg an Zahnärzten in den letzten 13 Jahren konnte mit 19 Prozent im Burgenland festgestellt werden. Aber auch Vorarlberg (18 Prozent), die Steiermark (16 Prozent) und Tirol (15 Prozent) zählen heute deutlich mehr Zahnärzte. In Salzburg war der Zuwachs am schwächsten.

Wie dem Report zu entnehmen ist, werden die Mitglieder in „niedergelassen“, „angestellt“ und „Wohnsitz“ gruppiert, wobei Letztgenanntes nach §29 des Zahnärztegesetzes Angehörige des „zahnärztlichen Berufs, die ausschließlich solche wiederkehrenden zahnärztlichen Tätigkeiten auszuüben beabsichtigen, die weder eine Ordinationsstätte erfordern noch in einem Dienstverhältnis ausgeübt werden ...“ definiert.

In dieser Kategorie zeigen sich allerdings exorbitante Zuwachszahlen, die beispielsweise in Tirol um über 500 Prozent gestiegen sind. Österreichweit liegt die Zunahme der Wohnsitzzahnärzte bei 82 Prozent und macht damit ein Zehntel aller Mitglieder aus.

Die detaillierte Auflistung der Mitgliederzahlen kann hier eingesehen werden.

Foto: freshidea – stock.adobe.com

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