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Branchenmeldungen 26.04.2018

Zahl niedergelassener Zahnärzte in Österreich rückläufig

Zahl niedergelassener Zahnärzte in Österreich rückläufig

Die Mitgliederzahl der Österreichischen Zahnärztekammer befindet sich seit Jahren im Aufwärtstrend. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet die Kammer allerdings einen leichten Rückgang bei den niedergelassenen Zahnärzten.

Die Österreichische Zahnärztekammer hat die aktuellen Mitgliederzahlen (Stand: April 2018) veröffentlicht. Demnach sind österreichweit 5.000 Kammermitglieder erfasst – das entspricht einem Wachstum von rund zwölf Prozent in zwölf Jahren.

Die Verteilung auf die einzelnen Bundesländer ist im Wesentlichen gleich geblieben. Wien ist mit 1.449 Mitgliedern am breitesten aufgestellt, mit großem Abstand gefolgt von Niederösterreich, der Steiermark und Oberösterreich. Das Burgenland hat mit 123 die wenigsten Mitglieder.

Die Zahnärztekammer unterteilt alle Mitglieder in drei Gruppen: niedergelassen, angestellt und Wohnsitz. Wie der Report zeigt, ist die Zahl der niedergelassenen Zahnärzte im Vergleich zu 2017 leicht rückläufig, nimmt aber noch immer den größten Teil ein. Auffällig ist der seit 2006 um 73 Prozent gestiegene Anteil der Wohnsitzzahnärzte – sprich, Angehöriger des „zahnärztlichen Berufs, die ausschließlich solche wiederkehrenden zahnärztlichen Tätigkeiten auszuüben beabsichtigen, die weder eine Ordinationsstätte erfordern noch in einem Dienstverhältnis ausgeübt werden ...“ (§ 29 Zahnärztegesetz). Nach aktuellem Stand sind knapp zehn Prozent der eingetragenen Zahnärzte Wohnsitzzahnärzte.

Foto: VRD – stock.adobe.com
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