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Branchenmeldungen 25.11.2020

Prophylaxe zuhause: Was Patienten wissen müssen

Prophylaxe zuhause: Was Patienten wissen müssen

Patienten-FAQ zur Prophylaxe 

„Ich fühle mich als Patient verstanden“ – diese Wahrnehmung ist eine zentrale Voraussetzung für die Mundgesundheit Ihrer Patienten. Nur wenn Patienten sich ernst genommen fühlen, können Kieferorthopäde, Zahnarzt und Praxisteam auch erfolgreich agieren. Besonders das Basisthema „Prophylaxe“ setzt voraus, dass Dentalexperten Patienten auf Augenhöhe begegnen. Wie Zahnmediziner wiederkehrende Fragen zu diesem Thema beantworten können, hat Johnson & Johnson im Folgenden in einem „Patienten-FAQ“ zur Prophylaxe zusammengefasst. Auf wissenschaftlicher Basis mit Unterstützung der Prophylaxe-Expertin, der Dentalhygienikerin Julia Haas (Fachbereich Dentalhygiene & Präventionsmanagement an der E U | F H Campus Köln), liefert Johnson & Johnson Antwortvorschläge, die für jeden Patient verständlich sind.

Frage 1: Soll ich mit Handzahnbürste oder elektrischer Zahnbürste putzen?

Die aktuelle S3-Leitlinie „Häusliches mechanisches Biofilmmanagement in der Prävention und Therapie der Gingivitis“ empfiehlt elektrische Zahnbürsten als Möglichkeit zur Reduktion von Gingivitis.1 Unabhängig von der Zahnbürste ist aber vor allem entscheidend, dass Patienten mindestens zwei Minuten putzen, denn erst dann können die Inhaltsstoffe in der Zahnpasta wirken. Deshalb ist es auch besser, die Zahnpasta nach dem Putzen nicht mit viel Wasser zu spülen, sondern nur auszuspucken.

Frage 2: Wie soll ich meine Zahnzwischenräume reinigen?

Für die Zahnzwischenraumreinigung können sowohl Zahnseide als auch Interdentalraumbürsten verwendet werden. Was sich für einen Patienten eignet, muss individuell ermittelt werden. Beide Hilfsmittel können einen Patienten vor motorische Herausforderungen stellen und auch das Thema Nachhaltigkeit kann in die Wahl des Hilfsmittels mit einfließen. Sie sehen, diese Frage ist nicht einfach und nur sehr individuell zu beantworten.

Frage 3: Welche Hilfsmittel sind sonst noch empfehlenswert?

Zusätzlich zur mechanischen Reinigung mit der Zahnbürste und der Reinigung der Zahnzwischenräume, ist die Anwendung einer Mundspüllösung mit antibakterieller Wirkung zu empfehlen. Diese Art der Prophylaxe ist auch als 3-fach-Prophylaxe bekannt. Dafür eignen sich besonders gut die verschiedenen Listerine® Produkte, in denen ätherische Öle zum Einsatz kommen. Die aktuelle S3-Leitlinie „Häusliches chemisches Biofilmmanagement in der Prävention und Therapie der Gingivitis“ bestätigt den zusätzlichen Nutzen der Mundspülung mit ätherischen Ölen.2 Besonders wichtig erscheint ihre Anwendung laut Leitlinie im Rahmen der Reinigung mechanisch schwer zugänglicher Bereiche, die bei Patienten mit festsitzenden kieferorthopädischen Apparaturen zahlreich vorhanden sind.

Prophylaxeformel für alle Patienten:

  • Mindestens zwei Minuten mit Handzahnbürste oder elektrischer Bürste putzen
  • Zahnzwischenräume können sowohl mit Zahnseide als auch mit interdentalraumbürsten (IDR-Bürsten) gereinigt werden – das kommt ganz auf den Patienten an
  • Zur zusätzlichen Reduktion von Plaque können Mundspüllösungen mit antibakterieller Wirkung benutzt werden

Fazit: Es lohnt sich, Patientenfragen ernst zu nehmen

Die Prophylaxe bildet das Fundament der Zahn- und Mundgesundheit Ihrer Patienten. Nehmen Sie sich die Zeit, genau auf die Fragen Ihrer Patienten einzugehen. In den aktuellen S3-Leitlinien der DG PARO und DGZMK zum Thema „Biofilmmanagement in der Prävention und Therapie der Gingivitis“ kann das gesamte Praxisteam viele hilfreiche und wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für seine Patienten finden.

Die Basis dafür, dass Patienten mit kieferorthopädischen Apparaturen auch in den eigenen vier Wänden die notwendigen Maßnahmen für den Erhalt ihrer Mundgesundheit ergreifen, wird durch eine ausführliche und kontinuierliche Beratung und Motivation der Patienten gelegt. Bei Jugendlichen sollten auch die Eltern bei dieser Aufklärung mit einbezogen werden. Im Fokus stehen, sollte die Förderung einer zahnfreundlichen Ernährung unter Verzicht auf die häufige Zufuhr zuckerhaltiger Lebensmittel in Kombination mit einem ausgewogenen häuslichen Biofilmmanagement.

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1 DG PARO, DGZMK. S3-Leitlinie (Kurzversion): Häusliches mechanisches Biofilmmanagement in der Prävention und Therapie der Gingivitis. 2018.

2 DG PARO, DGZMK. S3-Leitlinie (Langversion): Häusliches chemisches Biofilmmanagement in der Prävention und Therapie der Gingivitis. AWMF-Registernummer: 083-016. Stand: November 2018. Gültig bis: November 2023.

Quelle: Johnson & Johnson

Foto Teaserbild: Johnson & Johnson

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