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Branchenmeldungen 25.06.2020

Prophylaxe in der Praxis: Patienten fragen – Experten antworten

Prophylaxe in der Praxis: Patienten fragen – Experten antworten

Wissen, Verstehen und Vertrauen sind die mitunter wichtigsten Grundlagen für Erfolg. Dies trifft vielfach zu: auf wirtschaftende Unternehmen, wissenschaftlichen Fortschritt, die Teilnahme an Quizshows – aber auch auf eine nachhaltige Prophylaxe. Nur wenn Patienten sich ernst genommen fühlen, können Zahnarzt und Praxisteam auch erfolgreich agieren. Johnson & Johnson hat gemeinsam mit der Dentalhygienikerin Julia Haas (Fachbereich Dentalhygiene & Präventionsmanagement an der E U | F H Campus Köln) für Sie „Patienten-FAQ“ zur Prophylaxe in der Praxis zusammengefasst:

Frage 1: Ich bin Angstpatient, regelmäßig zum Zahnarzt zu „müssen“ ist für mich sehr schwer. Wie können Prophylaxeexperten die Angst lindern?

Reagieren Sie sensibel, nehmen Sie sich Zeit und kommen Sie mit dem Patienten ins Gespräch – wenn möglich, zunächst fernab des Behandlungsstuhls. Zudem ist es sehr hilfreich, die Hintergründe der Angst Ihres Patienten zu verstehen: Ist es die Angst vor Schmerzen oder eine Spritze zu bekommen? Oder aufgrund eines schlechten Mundgesundheitsstatus „vorgeführt“ zu werden? Häufig sind Patienten schlecht informiert und machen sich deshalb unnötige Sorgen. Hören Sie verständnisvoll zu und klären Sie auf.

Frage 2: Warum ist PZR sinnvoll, ich reinige doch selbst gründlich und ich habe keinerlei Beschwerden?

Es gibt bestimmte Nischen im Mund, die selbst ein Prophylaxeexperte nur schwer erreicht. Noch schwieriger ist es für Ihre Patienten. Es ist von zentraler Bedeutung, diese Nischen regelmäßig professionell reinigen zu lassen um Erkrankungen, wie z.B. Gingivitis oder Parodontitis vorzubeugen. Häufig gehen diese Erkrankungen ohne Symptome einher. Geben Sie Ihren Patienten genaue Reinigungstipps, zeigen sie diese auch und fordern Sie die Patienten dazu auf, die Tipps noch in der Prophylaxesitzung nachzumachen.

Fazit: Es lohnt sich, Patientenfragen ernst zu nehmen.

Nehmen Sie sich die Zeit, genau auf die Fragen Ihrer Patienten einzugehen. In den aktuellen S3-Leitlinien der DG PARO und DGZMK zum Thema „Biofilmmanagement in der Prävention und Therapie der Gingivitis“ finden Sie viele hilfreiche und wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für Ihre Patienten. Die aktuelle S3-Leitlinie gibt auch Empfehlungen für die häusliche Mundhygiene: Zusätzlich zur mechanischen Reinigung mit der Zahnbürste und der Reinigung der Zahnzwischenräume, ist die Anwendung einer Mundspüllösung mit antibakterieller Wirkung im Rahmen der 3-fach-Prophylaxe zu empfehlen. Der Zusatznutzen von Mundspülungen mit ätherischen Ölen (wie in Listerine®) wird dabei bestätigt.1

1 DG PARO, DGZMK. S3-Leitlinie (Langversion): Häusliches chemisches Biofilmmanagement in der Prävention und Therapie der Gingivitis. AWMF-Registernummer: 083-016. Stand: November 2018. Gültig bis: November 2023.

Quelle: Johnson & Johnson

Foto Teaserbild: Johnson & Johnson

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