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Branchenmeldungen 07.01.2019

Gefängnisstrafe: ZFA wirtschaftete 41.000 Euro in die eigene Tasche

Gefängnisstrafe: ZFA wirtschaftete 41.000 Euro in die eigene Tasche

Eine ehemalige Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) aus dem Landkreis Würzburg wurde wegen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Sie hatte mehrfach Rechnungen für nicht stattgefundene Zahnarztbehandlungen ausgestellt.

Wie der Pressesprecher des Amtsgerichts Kronach, Jürgen Fehn, der ZWP online-Redaktion schriftlich mitteilte, habe die Frau Zahnarztrechnungen für ihren Lebensgefährten ausgestellt. Er habe diese bei seiner Krankenversicherung eingereicht und mit Ausnahme von zwei dieser Scheinbehandlungen erstattet bekommen.

Der ehemaligen ZFA wurde Urkundenfälschung in 27 Fällen mit (versuchtem) Betrug vorgeworfen. Insgesamt habe sie sich auf diese Weise um fast 41.000 Euro bereichert. Das Gericht verurteilte die Angeklagte daraufhin Mitte November zu zwei Jahren und acht Monaten Freiheitsstrafe.

Die Frau hat bereits rechtliche Schritte gegen das Gerichtsurteil eingeleitet und Berufung eingelegt. Die Verhandlung wird voraussichtlich in den nächsten drei bis vier Monaten am zuständigen Landgericht Coburg stattfinden. Bis dahin sei das Urteil nicht rechtskräftig, so der Pressesprecher.

Foto: Kaspars Grinvalds – stock.adobe.com
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