Anzeige
Branchenmeldungen 12.10.2015

Sirona fördert moderne Laserzahnheilkunde

Sirona fördert moderne Laserzahnheilkunde

Die Entwicklung des SIROLaser Blue mit kurzer Wellenlänge verbessert die Einsatzmöglichkeiten des Lasers in der Zahnheilkunde. Um der Verwendung der vorteilhaften Laser-Technologie zum Durchbruch zu verhelfen, unterstützt Sirona mit den „Sirona Laser Days“ das Kennenlernen und den Austausch der internationalen Community in der Laserzahnheilkunde. 

Der Laser ist wegen seiner koagulierenden Wirkung ein geeignetes Instrument, mit dem blutungsarme Schnitte gesetzt werden können. Gleichzeitig hat der Laser nur sehr begrenzte Auswirkungen auf das umliegende Gewebe. Die neue blaue Lasertechnologie verbessert noch einmal die Leistung, vor allem in der minimalinvasiven Chirurgie, etwa bei der Freilegung eines Implantats. Das war die zentrale Botschaft der zweiten Sirona Laser Days, die vom 8. bis 10. Oktober im oberitalienischen Brescia stattfanden. In der traumhaften Umgebung der Villa Fenaroli kamen 28 erfahrene Laseranwender und führende Wissenschaftler der Laserzahnheilkunde aus 13 Ländern zusammen, um sich über ihre Erfahrungen und den Stand der Forschung auszutauschen. „Die richtigen Instrumente sind entscheidend für den Erfolg der zahnmedizinischen Behandlung. Dentallaser sind ein einfacher Weg, um Zahnärzten und ihren Patienten mehr Komfort und Vielfalt bei der Behandlung zu ermöglichen. Sirona hat sich deshalb die Aufgabe gesetzt, den Laser in der Zahnmedizin populärer zu machen. Der SIROLaser Blue und die Sirona Laser Days sind adäquate Mittel dazu“, sagte Jan Siefert, Leiter des Geschäftsbereichs Instrumente bei Sirona.

In seiner Keynote machte Prof. Dr. Giovanni Olivi aus Rom – gemeinsam mit Prof. Dr. Giuseppe Iaria aus Brescia, Schirmherr der Veranstaltung – deutlich, welche vielfältigen Einsatzmöglichkeiten Laser bieten. So ermöglicht das gepulste Licht von Lasern die Reduktion von Keimen und Bakterien in Bereichen des Wurzelkanals, in die eine Spüllösung ohne die so erzeugten photoakustischen Schockwellen nicht vordringen würde.

Blaue Laser überzeugen durch ihre Schneidleistungen

Ein zentraler Schwerpunkt auf der Tagung waren die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse von Prof. Dr. Andreas Braun zur blauen Lasertechnologie. Er hatte durch seine Forschungen an der Universität Marburg maßgeblich zur Entwicklung dieser Technologie beigetragen. Der SIROLaser Blue überzeugt vor allem in der Chirurgie durch seine vorzüglichen Schneidleistungen. Der blaue Laser wird um ein Vielfaches besser im Gewebe absorbiert als der infrarote. Bei chirurgischen Eingriffen dringt blaues Laserlicht wegen seiner kürzeren Wellenlänge nicht so tief in das Gewebe ein und wird dort weniger gestreut. „Durch die geringe Penetrationstiefe wird die Gefahr von unbeabsichtigten Verletzungen, tiefliegender Schichten drastisch verringert und die Strahlenführung präzisiert. Gleichzeitig wird der thermische Eintrag durch Streuung des Lasers auf das umliegende Gewebe verringert“, erläuterte Prof. Braun.

Der Weichgewebslaser lässt sich sehr einfach handhaben und gestattet dem Zahnarzt, seine Patienten schmerzarm zu behandeln. Dadurch ist es möglich, Lokalanästhetika zu reduzieren oder sogar vollständig darauf zu verzichten. Der gewebeschonende Eingriff, der postoperativ häufig ohne Naht auskommt, verringert Wundschmerzen und Narbenbildung. Auch kommt es weder zu Nachblutungen noch zu Schwellungen.

Drei Wellenlängen sorgen für breites Behandlungsspektrum

Während das blaue Laserlicht wegen der verbesserten Absorption vor allem in der Weichgewebschirurgie eingesetzt wird, deckt der SIROLaser Blue mit zwei weiteren Wellenlängen das vollständige Behandlungsspektrum von Diodenlasern ab. So lässt er sich mit infrarotem Laserlicht in einer Wellenlänge von 970nm für die klassischen, keimreduzierenden Indikationen in der Endodontie und Parodontologie einsetzen. Für eine Reihe weiterer Anwendungen der modernen Laserzahnheilkunde eignet sich die dritte Wellenlänge des SIROLaser Blue: Mit einer Wellenlänge von 660nm und einer niedrigen Leistung von bis zu 100 Milliwatt ermöglicht er die Low-Level-Lasertherapie zur Desensibilisierung, Beschleunigung der Wundheilung und zur Bekämpfung von Entzündungen.

Ein besonderes Highlight der Veranstaltung war die Live-Behandlung, welche aus der Klinik von Prof. Iaria in die Villa Fenaroli sowie als Livestream über das Internet weltweit ausgestrahlt wurde. Für viele Anwender war es spannend zu erleben, wie er den SIROLaser Blue beispielsweise bei der Behandlung von oralen Fibromen sowie zur Durchtrennung des Lippenbändchens einsetzt und viele Tipps und Tricks aus seiner langjährigen Erfahrung zu erhalten.

Das Fazit der Veranstaltung: Durch den Einsatz von Lasern und insbesondere von SIROLaser Blue entscheiden sich Zahnärzte für eine innovative und richtungsweisende Behandlungsmethode, mit der sie ihr Behandlungsspektrum erweitern, die Behandlungsabläufe optimieren und damit den Patientenkomfort deutlich steigern.

Aufgrund unterschiedlicher Zulassungs- und Registrierungszeiten sind nicht alle Produkte in allen Ländern sofort verfügbar.

Quelle: Sirona

Foto: © Sirona
Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper

Anzeige