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Branchenmeldungen 18.11.2016

Verdacht auf HIV stellt sich als entzündeter Weisheitszahn heraus

Verdacht auf HIV stellt sich als entzündeter Weisheitszahn heraus

Ein leicht entzündeter Weisheitszahn kostete einem jungen Mann jetzt fast das Leben. Über den Zahn gelangten Bakterien in den Blutkreislauf, die schließlich an seinem Herzen halt machten und dieses langsam zerfraßen. Nur eine siebenstündige OP, bei der ihm eine neue Herzklappe eingesetzt wurde, rettete dem Engländer das Leben.

Eine Woche später und Daniel Murtagh wäre wahrscheinlich an den Folgen seiner leichten Zahnentzündung gestorben, so sehr wurde sein Körper bereits in Mitleidenschaft gezogen. Nachdem er mehrere Monate über Schmerzen und Erschöpfung klagte und zudem noch stark an Gewicht verlor, vermuteten die Ärzte, der 29-Jährige sei an HIV erkrankt. Ein durchgeführter Test kam jedoch negativ zurück. Dieser offenbarte allerdings, dass Daniel eine Herzinnenhautentzündung hat. Da der Grund für die Infektion erst spät entdeckt wurde, konnten sich die Bakterien im Körper ausbreiten und so das Herz des Engländers schwächen. Erst nach acht Monaten konnten die Ärzte den Ort der Infektion ausfindig machen: ein kleiner schwarzer Punkt an einem seiner Weisheitszähne. Sofort wurde dieser entfernt und in einer siebenstündigen Operation bekam Daniel eine neue Herzklappe eingesetzt. Zu diesem Zeitpunkt pumpte sein Herz nur noch 30 Prozent Blut durch den Körper. Sein Gehirn wurde nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt, was auch die permanente Erschöpfung erklärte.

Quelle: mirror.co.uk

Foto: © radub85 – Fotolia.com
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