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Branchenmeldungen 02.12.2019

Wegunfälle: Montag ist der gefährlichste Wochentag

Wegunfälle: Montag ist der gefährlichste Wochentag

2018 verzeichnete die AUVA 12.462 Wegunfälle von Erwerbstätigen. Auch 2018 war Montag wieder der Tag an dem die meisten Wegunfälle passierten.

Über 5 Millionen Menschen sind bei der AUVA auch gegen Unfälle, die am Weg von oder zur Arbeit passieren, versichert.

Die AUVA verzeichnete im Jahr 2018 12.462 Wegunfälle, das sind rund 12 Prozent aller Arbeitsunfälle. Verkehrsunfälle sind dabei besonders gefährlich: Sie stellen mit rund 62 Prozent den weitaus größten Anteil an Wegunfällen dar.

Österreichweit gesehen war 2018 Montag der Tag an dem mit rund 22 Prozent die meisten Wegunfälle passierten. Nach Bundesländern verteilt ereigneten sich die meisten Wegunfälle 2018 mit 26,5 Prozent in Wien, gefolgt von Oberösterreich mit 19,3 Prozent.

Unfallrisiko bei Dunkelheit erhöht

„Wege von und zur Arbeit werden im Herbst und Winter häufig in der Dämmerung oder im Dunkeln zurückgelegt – darüber hinaus behindern oft Regen, Nebel oder Schnee die Sicht. Insgesamt ist somit die Unfallgefahr deutlich erhöht“, erklärt Peter Schwaighofer, Verkehrsexperte der AUVA-Hauptstelle.

Im Straßenverkehr werden 90 Prozent aller Informationen über das Auge aufgenommen – sehen und gesehen werden ist daher besonders wichtig. Reflektierende Kleidung oder reflektierende Elemente auf Mützen, Schuhen und Jacken bieten den besten Schutz für Fußgänger und Radfahrer. Schultaschen von Kindern sowie Kinderwägen sollten jedenfalls immer mit reflektierenden Materialien ausgestattet sein.

Helle, kontrastreiche Kleidung zur Unfallprävention

Ein dunkel gekleideter Fußgänger wird bei schlechter Sicht erst auf eine Entfernung von 25 bis 30 Metern wahrgenommen. Bei 50 km/h und einem Anhalteweg von 40 Metern ist das oft zu spät, um einen Unfall zu vermeiden. Helle, kontrastreiche Kleidung kann hingegen in der dunklen, nebeligen Zeit helfen, um rascher gesehen zu werden – Personen werden immerhin bei einer Distanz von 40 bis 50 Metern erkannt. Kleidung mit Reflexionsmaterial ermöglicht hingegen, Fußgänger auf eine Entfernung von 130 bis 160 Metern wahr zu nehmen.

Für Autofahrer ist gerade in der dunklen Jahreszeit eine an die Witterung angepasste Fahrweise sowie die Sicht aus dem Fahrzeug (z.B. freie Scheiben, Scheinwerfer) besonders wichtig.

Quelle: AUVA

Foto: Paolese – stock.adobe.com

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