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Branchenmeldungen 26.09.2019

SPÖ fordert: Zahnarztpflicht ab drittem Lebensjahr

SPÖ fordert: Zahnarztpflicht ab drittem Lebensjahr

Der Wahlkampf zwischen Österreichs Parteien ist in den letzten Zügen. Die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ) wirbt mit einem umfassenden Gesundheitspaket, bei dem sie die Kinder in den Fokus stellt.

Nachdem Sebastian Kurz (ÖVP) durch Bekanntwerden der „Ibiza-Affäre“ das Vertrauen im Mai entzogen wurde, steht nun am kommenden Sonntag die Nationalratswahl in Österreich bevor. Seit Wochen rühren Parteien wie SPÖ, ÖVP, FPÖ oder NEOS daher die Werbetrommel. Spitzenkandidatin der SPÖ Pamela Rendi-Wagner – selbst Medizinerin – geht mit einer Gesundheitsoffensive auf Stimmenfang.

Das von ihr propagierte SPÖ-Paket stellt die Kindergesundheit, insbesondere deren Zahngesundheit, in den Vordergrund. Die SPÖ plant unter anderem den Ausbau des Mutter-Kind-Passes und möchte eine Zahnarztpflicht für Kinder ab dem dritten Lebensjahr einführen, wie die Partei auf ihrer Webseite schreibt. Darüber hinaus fordern sie, dass Krankenkassen alle Kosten für Zahnarztbehandlungen bis zum 23. Lebensjahr tragen müssen, sowie, dass die Gratis-Mundhygiene ebenfalls bis zum 23. Lebensjahr ausgeweitet wird. Mit diesen Plänen wollen sie optimale Voraussetzungen schaffen, um die Zahngesundheit aller Kinder Österreichs unabhängig vom sozialen Status zu fördern.

Auch im Schulalltag soll sich einiges ändern: Kinder sollen von einem kostenlosen gesunden Schulessen kombiniert mit einer täglichen Sportstunde profitieren.

Das Gesundheitspaket umfasst des Weiteren den Ausbau von Kinderarzt-Kassenstellen, um eine flächendeckende medizinische Versorgung zu gewährleisten. Zudem soll der Zugang zu therapeutischen Maßnahmen wie Logopädie oder Ergotherapie erleichtert werden.

Foto: rh2010 – stock.adobe.com

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