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Wissenschaft und Forschung 18.05.2012

Tumorzellen individuell erkennen

Tumorzellen individuell erkennen

Forscher der ETHZ und der UZH haben eine Methode entwickelt, mit der sie Mutationen in Tumorzellen entdecken können, die nur in einem Teil der Zellen des Krebses vorhanden sind. Die Auswertung zeigt: Zellen eines einzelnen Tumors sind variabler als angenommen – und von Patient zu Patient verschieden.

Ein Tumor entwickelt sich manchmal nur sehr langsam. Es beginnt mit ein paar Zellen, die mutieren. Dann vermehren sich diese Zellen. Und mutieren wieder. Die Mutanten sind erfolgreicher als ihre Vorgänger, vermehren sich und verdrängen diese. So entstehen laufend neue Varianten von Zellen, von denen sich die am besten angepasste am stärksten vermehrt: Der Tumor durchläuft eine Evolution, die zu einem genetisch uneinheitlichem Krebsgebilde führt.

Dies macht es schwierig, einen Tumor mit einem Medikament zu behandeln, da möglicherweise Zellen vorhanden sind, die nicht auf den verwendeten Wirkstoff ansprechen. Forscher der UZH, der ETH Zürich und des Schweizerischen Instituts für Bioinformatik haben eine neue Methode entwickelt, mit der sie die genetischen Varianten von Tumorzellen zuverlässig bestimmen können. Der Ansatz macht es möglich, Mutationen zu bestimmen, die nur in einer von 10‘000 Zellen vorkommen. Die Arbeit wurde eben in Nature Communications veröffentlicht.

Lesen Sie hier den vollständigen Beitrag.

Quelle: UZH News, das Onlinemagzin der Universität Zürich, 16.05.2012

Foto: © Mopic - Fotolia.com
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