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Wissenschaft und Forschung 22.08.2019

Karies ade? Forscher entwickeln antibakterielles Füllungsmaterial

Karies ade? Forscher entwickeln antibakterielles Füllungsmaterial

Karies gehört zu den verbreitetsten Zivilisationskrankheiten. Wird Karies nicht rechtzeitig behandelt, zerstört sie über kurz oder lang die Zahnsubstanz und führt so zum Verlust der Zähne. Um einer fortschreitenden Karies Einhalt zu gebieten, kommen im Rahmen einer geeigneten Füllungstherapie Füllungswerkstoffe wie bspw. Amalgam, Glasionomerzement, Kompomere oder Komposite zum Einsatz.

Forscher der Universität Tel Aviv entwickelten jetzt ein Füllungsmaterial mit ausgeprägten antibakteriellen Eigenschaften. Hierfür entschlüsselten die Wissenschaftler als eine der ersten Forschungsgruppen die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung des Nanobausteins Fmoc-Pentafluor-l-Phenylalanin-OH und entwickelten ein Verfahren, bei dem dieser Baustein unter Berücksichtigung der Biokompatibilität, der Festigkeit und optischen Eigenschaften in den dentalen Kompositmaterialmix integriert wurde.

Die Ergebnisse wurden erstmals im Magazin ACS Applied Materials & Interfaces veröffentlicht.

Quelle: ACS Appl. Mater. Interfaces2019112421334-21342

Foto Teaserbild: crevis – stock.adobe.com

 

 

 

 

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