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Lifestyle 09.01.2018

Gesichtsyoga: Studie bestätigt Wirkung

Gesichtsyoga: Studie bestätigt Wirkung

Mit zunehmendem Alter verliert die Haut an Elastizität. Die Folge: Falten. Um dem entgegenzuwirken hält die Schönheitsindustrie zahlreiche kostenintensive Maßnahmen bereit. Eine aktuelle Studie bestätigt nun aber die Wirksamkeit von Gesichtsyoga, das ganz einfach zu Hause betrieben werden kann.

Im Alter nimmt das Fett- und Muskelgewebe im Gesicht ab, weshalb die typischen Fältchen rund um Augen und Mund entstehen. Wer nicht in Botox oder andere Schönheits-OPs investieren möchte, kann sich die Kosten sparen und regelmäßig Gesichtsyoga betreiben.

Dass das professionelle Grimassenschneiden tatsächlich einen Anti-Aging-Effekt hat, bestätigt jetzt eine Studie, die im JAMA Dermatology erschienen ist. An der Untersuchung nahmen 27 Frauen im Alter zwischen 40 und 65 Jahren teil, die bereits leichte bis mäßig starke Alterungserscheinungen im Gesicht aufwiesen. Den Frauen wurden 32 verschiedene Übungen gezeigt, die die Gesichtsmuskulatur trainieren sollen. Diese führten sie in einem Zeitraum von 20 Wochen durch. Zunächst für acht Tage täglich 30 Minuten lang und anschließend drei- bis viermal in der Woche für ebenfalls 30 Minuten.

Die Wirkung der Übungen schätzten zwei Dermatologen ein. Dazu erhielten sie Porträtaufnahmen der Frauen vor, während und nach dem Versuchszeitraum. Genutzt wurde dabei nicht die subjektive Wahrnehmung der Ärzte, sondern ein standardisiertes Verfahren, welches 20 Einzelmerkmale des Gesichts berücksichtigt. So schätzten die Dermatologen die Frauen nach der Testreihe rund drei Jahre jünger ein, als zu Beginn der Studie. Auch die Teilnehmerinnen selbst waren mit dem Ergebnis durchaus zufrieden und stellten merkliche Unterschiede fest. Dank der trainierten Gesichtsmuskulatur wurden bereits vorhandene Fältchen deutlich von innen aufgefüllt. Für einen bleibenden Effekt müssen die Damen die Übungen aber nun fleißig fortsetzen.

Die Forscher der Northwestern University in Chicago wollen die Studie nun in einem größeren Rahmen wiederholen, um ihre Ergebnisse zu bestätigen.

Foto: Jessmine – stock.adobe.com
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