Businessnews 17.04.2026

Neue Komplexität erfordert intensive und vielfältige Weiterbildung

IVOCLAR – Im kleinen Fürstentum Liechtenstein entwickelt Ivoclar, ein weltweit agierendes Unternehmen mit weltweit 3.600 Beschäftigten, seit über 100 Jahren hochwertige Dentallösungen. Im Rahmen des ersten Ivoclar Media Connect besuchten Medienvertreterinnen und -vertreter den neuen Ivoclar-Campus am Headquarter in Schaan. Sie hatten die Möglichkeit, aktuelle Trends und Lösungen hautnah zu erleben. 

Neue Komplexität erfordert intensive und vielfältige Weiterbildung

Foto: Ivoclar

Der Fokus lag auf der enormen Bedeutung von Aus- und Weiterbildungsangeboten, um innovative Lösungen effizient in den Arbeitsalltag zu integrieren. Dank der rund 70 Ivoclar- und Partner-Academies weltweit können sich Studierende sowie Expertinnen und Experten aus Labor und Praxis mit den neuesten Anwendungen unterschiedlicher dentaler Dentaltechnologie vertraut machen.

Staunend beobachten die rund zwei Dutzend Journalistinnen und Journalisten, wie eine Gruppe von Zahnmedizinerinnen und Zahnmedizinern hochkonzentriert an Phantomköpfen arbeiten. Im Rahmen eines zweitägigen Kurses machen sie sich gerade mit Tetric Plus vertraut, einer der jüngeren Innovationen des Unternehmens. Diese Momentaufnahme fasst zusammen, wofür Ivoclar steht: Dem Anspruch, den steigenden Anforderungen von Digitalisierung, Margendruck und Patientenerwartungen durch Produkte mit effizienten Handlings-Eigenschaften und kontinuierlicher Weiterbildung gerecht zu werden. Niederschwellige Schulungen vor Ort und online sind für den Erfolg von Praxis und Labor entscheidend, ist Ivoclar überzeugt. Jedes Jahr schließen weltweit insgesamt 150.000 Personen Hands-on-Workshops, Masterkurse oder Webinare von Ivoclar ab, um den immer komplexer werdenden Herausforderungen der Zahnmedizin und Zahntechnik erfolgreich zu begegnen.

Weiterbildung hat bei Ivoclar eine lange Tradition

Bild von einem Quotenzeichen
CEO Markus Heinz: „In der Dentalbranche haben wir es mit immer komplexeren Herausforderungen zu tun. Gleichzeitig sollen neue Materialien und Lösungen das Leben in Laboren und Praxen einfacher machen. Wir verstehen uns als Schnittstelle, an der sich Innovation und praktische Anwendung treffen, um Komplexität auf ein Minimum zu reduzieren. Dadurch unterstützen wir unsere Kundinnen und Kunden dabei, ihre Produktivität ohne Qualitätsverlust zu steigern.“

Aus- und Weiterbildung hat bei Ivoclar eine lange Tradition: Bereits in den 1950er Jahren führten Zahntechnik-Spezialisten die ersten praktischen Produktvorführungen in Laboren durch.

Gestiegene Ansprüche: Schöner, schneller, langlebiger

Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen der Dentalbranche ändern sich derzeit rasant: Eine alternde Bevölkerung lässt den Bedarf an komplexen Versorgungen steigen, mehr Wohlstand führt zu höheren ästhetischen Ansprüchen und die steigende Bedeutung der Vorsorge führt zu umfassender Diagnostik und Prävention. Gleichzeitig haben Labore und Praxen mit Fachkräftemangel, Konsolidierungen, Kostendruck, Digitalisierung und KI als Gamechanger zu kämpfen. Nicht zuletzt fordern Patientinnen und Patienten eine angenehme und schnelle Behandlung sowie ein noch schöneres und langlebigeres Ergebnis. Auch die weltweiten Märkte haben eigene Anforderungen, die spezifische Lösungen verlangen. Heinz: „Die globale Welt existiert nicht mehr. Wir entwickeln unsere Produkte ausschliesslich in enger Zusammenarbeit mit Anwendern vor Ort und gehen dabei stehts auf die lokalen Besonderheiten ein. Die Ansprüche in Brasilien sind gänzlich verschieden als in Deutschland oder Indien.“

Material, Geräte und Software wachsen zusammen

Im Zuge des Media Connect konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein persönliches Bild von den neuesten Lösungen von Ivoclar machen, darunter der neue Speichelsauger OptraGate Dry Control und das Universaladhäsiv Adhese 2, das Licht- und Dualhärtung vereint. „Im Zentrum aller Anforderungen wird immer das Material bleiben“, erklärt Martin Frontull, CMO von Ivoclar. „Unser Markenzeichen ist allerhöchste Qualität, dafür sind wir seit unserer Gründung bekannt.“ Fertigungstechnologien wie Fräsen und Drucken bedingen die Entwicklung von Geräten, die zunehmend High-Tech-Produkte sind. Die Digitalisierung und entsprechende Software sind schon lange kein Wettbewerbsvorteil mehr, sondern Voraussetzung für alle integrierten Lösungen. Frontull weiter:

Bild von einem Quotenzeichen
„Unsere Kundinnen und Kunden kommen aus der Zahnmedizin, der Zahntechnik und der Zahnhygiene. In einer Welt, in der alles zusammenwächst, ist das ein unglaublicher Vorteil, weil wir je nach individuellem Bedarf die gesamte Palette an innovativen Lösungen anbieten können. Entscheidend für uns bleibt, dass wir den Ansprüchen unserer Kundinnen und Kunden gerecht werden: Welche Herausforderungen müssen sie meistern, welche Anwendungen brauchen sie und womit können wir sie noch besser unterstützen?“

Forschen, entwickeln, expandieren

Diese Fragen stellten sich die Gründer von Ivoclar bereits vor über 100 Jahren. Das Familienunternehmen wurde 1923 in Zürich gegründet, ist seit den 1930er Jahren im Fürstentum Liechtenstein zu Hause und eröffnete 1954 die erste internationale Tochtergesellschaft in Deutschland. Von Anfang entwickelte Ivoclar Prothesenzähne, später stieg das Unternehmen auch in die Forschung von Füllungsmaterialien ein. In den 1970er Jahren begann man in Bludenz (Österreich) mit der Fertigung von zahntechnischen Geräten begonnen, in den 1980er Jahren wurde der nordamerikanische Markt erobert. 1991 revolutionierte Ivoclar mit der Entwicklung der ersten Presskeramik den Dentalmarkt, 2005 wurde IPS e.max eingeführt und avancierte zum Massstab aller Vollkeramik Materialien. Heute bestimmt die Digitalisierung der Zahnmedizin die Forschung von Ivoclar, beispielsweise durch Augmented Reality und digitale Fertigungstechnologien. Im Dreiländereck beschäftigt Ivoclar heute mehr als 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Dieser Beitrag stammt von dem Anbieter und spiegelt nicht die Meinung der Redaktion wider.
Mehr News aus Businessnews

ePaper