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Businessnews 20.08.2013

Straumann steigert Rentabilität

Straumann steigert Rentabilität

Ungeachtet eines leichten Umsatzrückgangs konnte die Straumann-Gruppe ihre Margen im ersten Halbjahr 2013 merklich verbessern. Zu verdanken war dies Effizienzsteigerungen in der Produktion sowie ersten Resultaten aus den Kosteneinsparungsprogrammen der Gruppe.
 
Im ersten Halbjahr erzielte das Unternehmen einen Umsatz von CHF 355 Mio. und damit – in Lokalwährungen (LW) und auf vergleichbarer Basis – knapp 1% weniger als in der Vorjahresperiode. Nach einem verhaltenen Jahresauftakt legte der Umsatz im zweiten Quartal um 3% (LW, organisch) zu. Ausschlaggebend hierfür waren ein zusätzlicher Verkaufstag6, ein starkes Ergebnis in Nordamerika und stabile Resultate in Europa und Asien/Pazifik.
 
Die Bruttomarge erhöhte sich um 80 Basispunkte auf 78% und trug so zur Verbesserung der bereinigten EBIT-Marge um 250 Basispunkte auf knapp 18% bei. Unter Einbezug von Sondereffekten im Zusammenhang mit den Kosteneinsparungsprogrammen2 betrug der ausgewiesene Betriebsgewinn CHF 57 Mio., was einer Marge von 16% entspricht. Der ausgewiesene Reingewinn erhöhte sich um 21% auf CHF 54 Mio., wodurch der unverwässerte Gewinn pro Aktie um 21% auf CHF 3.48 kletterte.
 
Marco Gadola, Chief Executive Officer, kommentierte: „Die harten Massnahmen zur Verringerung unserer Kosten beginnen Früchte zu tragen. Auch die Umsatzsteigerung im zweiten Quartal ist ein positives Zeichen. Es belegt, dass die Restrukturierungen unsere Fähigkeit zur Umsatzsteigerung nicht beeinträchtigt haben.
 
In Anbetracht des schwachen ersten Quartals und des voraussichtlich weiter anhaltenden Abschwungs in Europa rechnen wir nicht damit, den Jahresumsatz vom Vorjahr zu übertreffen. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir die von uns angestrebten Rentabilitätsverbesserungen erzielen werden. Wir kennen die Herausforderungen und haben klare Massnahmen zu deren Bewältigung erarbeitet. Auf strategischer Ebene gehen wir die veränderte Dynamik in unserem Kernmarkt an. Zudem intensivieren wir unsere Anstrengungen auf unerschlossenen Wachstumsmärkten – auch im Value-Segment. Wir haben auch unser strategisches Ziel weiter verfolgt, uns durch Innovationen von den Mitbewerbern abzuheben. Zu diesem Zweck setzen wir vermehrt auf kundenspezifische Lösungen, von denen wir einige in den nächsten Quartalen auf den Markt bringen werden.“

Ergebnisse in den Regionen

Die Umsätze im Implantatgeschäft entwickelten sich im ersten Halbjahr 2013 unter dem Einfluss des soliden Wachstums im zweiten Quartal erfreulich. Das grösste Plus verzeichnete das Geschäft mit dem Hochleistungs-Implantatmaterial Roxolid sowie das Bone-Level-Portfolio.
 
Das Geschäft mit restaurativen Lösungen, das digitale Produkte, gefräste CADCAM-Elemente und Standardprothetik umfasst, entwickelte sich aufgrund des Konkurrenzumfelds generell langsamer. Zur Belebung und Unterstützung des künftigen Wachstums wurden im ersten Quartal neue Lösungen wie der „Scan & Shape“ Prothetikservice und die CARES Visual 8.0 Software lanciert. Während „Scan & Shape“ Kunden, die nicht über die erforderlichen Scanner verfügen, Zugang zur CARES CADCAM-Prothetik eröffnet, bietet die Software einer grösseren Zahl von Kunden Zugang zum CADCAM-System von Straumann. Damit auch externe Anbieter in den offenen CARES-Workflow eingebunden werden können, lancierte Straumann im zweiten Quartal ein neues Software-Plug-in.
 
Der kleinste Geschäftsbereich der regenerativen Produkte verzeichnete trotz der Umstrukturierung des Verkaufsteams eine stabile Entwicklung. Der Geschäftsbereich wird auf dem Gebiet der integrierten Kundenlösungen – insbesondere im Segment der Allgemeinzahnärzte – künftig eine wichtigere Rolle spielen.

Quelle: Straumann

Foto: © gt_photo_video - Fotolia.com
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