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Branchenmeldungen 10.10.2016

12. Internationales Wintersymposium der DGOI in Zürs am Arlberg

12. Internationales Wintersymposium der DGOI in Zürs am Arlberg

Knochenregeration: Mit Planung zum Erfolg

Es wird spannend beim 12. Internationalen Wintersymposium der Deutschen Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI) vom 5. bis 9. April 2017 in Zürs am Arlberg. Denn die Fachgesellschaft rückt die für jeden Praktiker relevanten Fragen rund um das Thema Knochenregeneration in den Fokus: Wie geht man an komplexe Fälle heran? Wie erfolgt die Bewertung aller relevanten Aspekte für den Einzelfall? Und wie erstellt man einen Masterplan für eine komplexe Behandlung mit Knochenaugmentation? Dabei werden die verschiedenen Schwierigkeitsstufen, die in der täglichen implantologischen Praxis im Bereich der Knochenregeneration auftauchen, klar heraus gearbeitet. Namhafte Referenten hinterfragen zudem die Erfolgsaussichten der 3D-Knochenrekonstruktion und diskutieren Methoden für den vertikalen Knochenaufbau. Auch mögliche Alternativen zu Knochenaugmentationen gehören zu diesem Themenschwerpunkt. An den Nachmittagen finden wieder zahlreiche Workshops statt, um verschiedene Methoden in praktischen Trainings zu erlernen und zu vertiefen.

Prof. Dr. Georg H. Nentwig, Vizepräsident und wissenschaftlicher Leiter des Symposiums, hat für das Wintersymposium 2017 exzellente Referenten eingeladen, zum Beispiel: PD Dr. Dr. Markus Schlee, Forchheim, Dr. Marcus Seiler, Filderstadt, Dr. Thomas Hanser, Olsberg, Dr. Dr. Gregor Hundeshagen, Dessau, Dr. Mischa Krebs, Alzey, Prof. Mauro Marincola, Rom, Dr. Bernd Giesenhagen, Kassel, und weitere. Wieder im Programm sind die Special-Lectures: Hans-Uwe L. Köhler, Börwang, beleuchtet am Freitag die „Kommunikation im Team“. Am Samstagabend nimmt Dr. Dr. Gregor Hundeshagen die Kollegen mit auf die spannende Gipfelbesteigung des Mount Everest.

Knochen regenerieren – Bewertung des Einzelfalls

Mit den Möglichkeiten der modernen Implantologie lassen sich selbst ungünstige knöcherne Strukturen wieder aufbauen, um ein stabiles Implantatbett und die Basis für eine natürliche Weichgewebsästhetik zu schaffen. Dank der 3D-Diagnostik und mit Hilfe der digitalen Fallplanung lässt sich die knöcherne Anatomie des Patienten genau bestimmen. Dieser und seinen Wünschen entsprechend kann man das prothetische Ziel formulieren und danach die Vorgehensweise bestimmen. Das ist in der Theorie einfach gesagt, jedoch stellt sich in der Praxis die Bewertung der individuellen Patientensituation oftmals schwierig dar. Ganz klar liegt die Herausforderung für jeden Praktiker darin, die für den individuellen Patienten beste Behandlungsmethode zu finden. „Genau an diesem Punkt wollen wir ansetzen und den Praktikern das Wissen in Theorie und Praxis an die Hand geben, damit sie sicherer werden in der Bewertung des Einzelfalls“, so Dr. Fred Bergmann, Präsident der DGOI, und weiter: „Auch in der Diskussion über atraumatischere und non-invasivere Verfahren zur Vermeidung von Augmentationen muss man beachten, dass es heute immer noch Fälle gibt, die nur mit Augmentation behandelt werden können. Diese Fälle gilt es zu erkennen.“ So geht es den Referenten in Zürs nicht darum, eine Methode pauschal als beste Lösung zu präsentieren, sondern für die Bewertung des Einzelfalls zu sensibilisieren.

Der besondere Reiz: Impulse von Kollegen

„In Zürs findet der Wissenstransfer nicht nur vom Vortragspodium zu den Zuhörern statt, sondern auch in zahlreichen Gesprächen und Diskussionen, die im sportlichen und gesellschaftlichen Umfeld des Kongressortes stattfinden“, so Prof. Dr. Georg H. Nentwig. Dazu gibt es im kommenden Jahr noch mehr Gelegenheit. Denn zum ersten Mal hat die DGOI den gesamten Robinson Club Alpenrose exklusiv für das Symposium angemietet. Damit ist das Zimmerkontingent wesentlich größer. Für die Workshops und Hands-On-Trainings, die in Kooperation mit den Industriepartnern der DGOI stattfinden, stehen mehr Räume zur Verfügung. Und ganz klar: An den Abenden wird gerockt, ob im Club oder beim gemeinsamen Hüttenabend.

Im kommenden Jahr wird das Wintersymposium auf vier kompakte Tage zusammengefasst. Damit reagiert die DGOI auf den Wunsch vieler interessierter Kollegen, die ein kürzeres Symposium besser mit ihrem Praxisalltag koordinieren können. Die Teilnehmerzahl ist wie immer auf maximal 120 begrenzt. Deshalb ist eine frühzeitige Anmeldung empfehlenswert.

Quelle: DGOI

Foto: © DGOI
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