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Branchenmeldungen 28.02.2011

14. BDIZ EDI Symposium: Neue Akzente für Implantologie und Praxis

14. BDIZ EDI Symposium: Neue Akzente für Implantologie und Praxis

„Herausforderungen meistern“ am 15. und 16. Oktober 2010 in München

Bekanntlich ist es schwer, einen Erfolg zu toppen – aber nicht unmöglich. Nach dem rauschenden Jubiläumssymposium im vergangenen Jahr will der Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte in Europa (BDIZ EDI) mit dem diesjährigen Programm neue Akzente setzen. Das Symposium findet unter dem Thema „Herausforderungen meistern“ am 15. und 16. Oktober 2010 erneut im Hotel Sofitel Munich Bayerpost im Zentrum Münchens statt.

Die Chancen stehen gut, der BDIZ EDI verspricht noch vielseitiger zu werden: „Herausforderungen meistern“ in der Implantologie, aber auch in der gesamten Praxis. Insbesondere am Freitag stellt sich der Verband neuen Herausforderungen. Zum ersten Mal beginnt der offizielle Auftakt des Symposiums bereits am Morgen: Um 10 Uhr findet für das gesamte Praxisteam ein zweistündiges Motivationstraining mit Jörg Löhr (Augsburg) statt. Löhr ist einer der bekanntesten Erfolgstrainer Deutschlands, der viele große Unternehmen und Sportmannschaften auf Vordermann gebracht hat. In München will er Zahnarzt und Praxismitarbeiterinnen motivieren und Impulse geben, die Stärken besser zu fördern. „Der Teamspirit wird zum zusätzlichen Mann auf dem Feld, zu einem besonders kräftigen Rückenwind, zu einem eingebauten Turbo. Er hilft bei der Verteilung von Aufgaben auf viele Schultern und fördert über den Erfolg der Gemeinschaft auch die Karriere jedes Einzelnen“, sagt Löhr im Interview, das in der Ausgabe 3/2010 des Fachjournals BDIZ EDI konkret zu lesen sein wird. Auf die Teilnehmer wartet ein mitreißender Vortrag, der nicht nur motiviert, sondern zusätzlich eine optimistische Grundeinstellung zum Arbeitsalltag zu Tage fördert.

Heiße Fragen rund um die Honorierung


Für die Zahnärzte geht es traditionsgemäß mit dem Berufspolitischen Forum weiter – diesmal steht die GOZ im Mittelpunkt. Der BDIZ EDI will die Euphorie vom Vormittag nicht dämpfen, leider ist das Thema per se derzeit nicht allzu sehr geeignet, Optimismus zu verbreiten, dennoch ungemein wichtig für die Praxen: Das Impulsreferat „Quo vadis, Gesundheitspolitik?“ hält Prof. Dr. Johann Eekhoff vom Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität Köln. Der Versicherungsexperte stimmt den Reigen rund um die privatzahnärztliche Honorierung trefflich ein. Ihm folgt der derzeit meistzitierte Gesundheitsexperte in Deutschland: Dr. Thomas Drabinski vom Institut für Mikrodaten-Analyse in Kiel, der die Finanzierbarkeit des deutschen Krankenversicherungssystems unter die Lupe nimmt. Peter Knüpper, Rechtsanwalt und Hauptgeschäftsführer der Bayerischen Landeszahnärztekammer, gibt Antworten auf die Frage ob die zahnärztliche Versorgung im Leistungskatalog der GKV bleiben wird und seitens der Versicherungen wagt sich Wolfgang Reif von der Bayerischen Beamtenkrankenkasse an das heiße Thema Selektivverträge. Vom Abrechnungsalltag aus der Praxis eines Privatzahnarztes berichtet Michael Schwarz, Präsident der Bayerischen Landeszahnärztekammer, und am Ende gibt der Justiziar des BDIZ EDI, Dr. Thomas Ratajczak, seine Einschätzung zum Wann und Wie der anstehenden GOZ-Novellierung an die Zuhörer weiter.

Wem das zu viel Kontrastprogramm war, der kann sich beim Gala-Abend des BDIZ EDI genüsslich zurücklehnen – hier wird man unterhalten: Kabarettist Wolfgang Krebs, alias „Edmund Stoiber“, erklärt den Implantologen die Welt im schönen Ambiente des Gobelinsaals im Restaurant Lenbach.

Die Zeit der schönen Bilder ist vorbei


Wie implantologische Komplikationen zu meistern sind, weiß der Leiter des Wissenschaftlichen Tags, Prof. Dr. Dr. Joachim E. Zöller. Am Samstag erwarten vielfältige Themen zu Misserfolgen und Komplikationen die Teilnehmer: In Ergänzung des Experten Symposiums vom Februar 2010 geht es um Medikation, Sofortversorgung, Weichgewebsmanagement und Knochenaufbau, Augmentation und Sinusbodenelevation sowie um die hochwertige keramische Versorgung. Referenten von Rang und Namen stellen sich vor: Priv.-Doz. Dr. Jörg Neugebauer, Dr. Achim Nickenig, Prof. Dr. Dr. Rolf Ewers, Dr. Stefan Reinhardt, Prof. Dr. Dr. Peter Tetsch, Dr. Steffen Kistler, Prof. Dr. German Gomez-Roman, Dr. Arndt Happe, Prof. Dr. Antonio Felino, Prof. Dr. Peter Pospiech und last but noch least Dr. Urs Brodbeck. Zöller verspricht den Teilnehmern viel: „Die Vermeidung und das Beherrschen bzw. Management der Misserfolge ist wichtig für jeden Implantologen. Wir sind an einer Stelle angekommen, wo viele erfahrene Referenten jetzt über ihre Komplikationen berichten. Dies war vor einigen Jahren noch schwierig. Alle wollten nur ihre „schönen Bilder“ zeigen, die wir hinreichend aus allen implantologischen Zeitschriften kennen. Das bringt aber implantologisch tätige Zahnärzte mit Erfahrung nicht mehr weiter. Nur durch ehrliche Vorträge mit der Darstellung der Erfolge und der Problemfälle können wir lernen.“

Das 14. BDIZ EDI Symposium startet am Freitagmorgen mit dem Pre-Congress-Programm und vier Industrie-Workshops sowie dem DVT-Fachkundekurs im Strahlenschutz (Teil 1) des BDIZ EDI. Die Praxismitarbeiterinnen erwartet nach dem Vortrag von Jörg Löhr ein eigenes Programm, das ebenso vielfältig ist wie das der „Chefs“: Hygiene, Abrechnungsfragen zur GOZ, aber auch der richtige Weg für eine erfolgreiche Patientenberatung. Zum ersten Mal im Programm: der Hands-on-Workshop für Studenten, den der BDIZ EDI gemeinsam mit einem bekannten Implantathersteller ganztägig nur für Studenten der Zahnmedizin anbietet. An beiden Tagen findet eine Dentalausstellung statt.

Für BDIZ EDI-Präsident Christian Berger ist das Motto des 14. BDIZ EDI Symposium in zweierlei Hinsicht von Bedeutung für die Zahnarztpraxis – fachlich und politisch: „Wir zeigen auf, welche Möglichkeiten und Chancen wir rund um GOZ und HOZ haben werden und wir zeigen, welche Möglichkeiten wir haben, wenn sich statt des Erfolgs die Komplikationen in der prä-, intra- und postoperativen Phase der Implantation einstellen!“


Foto: © Shutterstock.com
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