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Branchenmeldungen 05.10.2015

2. MUNDHYGIENETAG 2015 in Wiesbaden sehr erfolgreich

2. MUNDHYGIENETAG 2015 in Wiesbaden sehr erfolgreich

Neuauflage feierte vollen Erfolg und volle Säle mit mehr als 150 Teilnehmern.

Nach dem überaus großen Interesse zur Premiere des MUNDHYGIENETAGS 2014 in Düsseldorf lud Prof. Dr. Stefan Zimmer/Witten, wissenschaftlicher Leiter des Kongresses, im Rahmen des 45. Internationalen Jahreskongresses der DGZI in die Landeshauptstadt von Hessen. In exklusiver Lage am Rande des Taunus richtete sich ein erstklassiges Kongressprogramm an Zahnärzte und das Praxispersonal.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Wissensvermittlung durch erfahrene Hochschullehrer und Praktiker rund um die häusliche Mundhygiene. Mehr als 150 Teilnehmer folgten Theorie und Praxis in spannenden Vorträgen und Seminaren – es gibt wohl kaum einen Bereich der Zahnheilkunde, der kontinuierlich mit so vielen Neuerungen konfrontiert ist.

Impressionen aus Wiesbaden

 

Wissenschaftliche Vorträge

Entsprechend abwechslungsreich gestaltete sich das Tagungsprogramm. Den Eröffnungsvortrag hielt der Tagungsleiter zum Thema „Elektrozahnbürsten“. Dabei wurde die Effektivität von elektrischen Zahnbürsten durch aktuelle Studien kritisch beleuchtet. Ferner bekam das Auditorium praktische Orientierungshilfen zu der Frage, wann welche Zahnbürste empfohlen werden sollte. In einem zweiten Vortrag referierte Prof. Zimmer über „Zahnpasta – Die Allzweckwaffe der oralen Prävention“. Dabei ging er auf die Historie der Zahnpasta ebenso ein wie auf den Spagat zwischen Medizinprodukt und Kosmetikum. Nicht zuletzt wurde die Frage erörtert, was moderne Zahncremes alles leisten können, auch im Hinblick auf den Ästhetik-Boom und Zahnpasten mit Weißmachern.

Im Anschluss widmete sich Priv.-Doz. Dr. Mozhgan Bizhang/Witten besonderen Hilfsmitteln für die Pflege von Interdentalräumen und Zunge – eben dort, „wo die Zahnbürste nicht ausreicht“. Dabei wurden Vor- und Nachteile verschiedener Hilfsmittel zur Prävention von Approximalkaries und Parodontopathien beleuchtet; auch wurden verschiedene Zungenreiniger anhand wissenschaftlicher Studien auf deren Effektivität geprüft. Nachfolgend thematisierte Prof. Dr. Nicole B. Arweiler/Marburg die „Häusliche Prophylaxe bei Risikopatienten: Was empfehle ich wem?“ Im Vortrag wurden ganz individuelle Strategien zur Entfernung des oralen Biofilms vorgestellt als wichtigste Prophylaxe zur Vermeidung von Karies, Gingivitis, Parodontitis und Periimplantitis.

Am Freitagnachmittag hatte Prof. Dr. Thorsten M. Auschill/Marburg die „Infiltrationstherapie zur Behandlung fluorotischer Veränderungen“ auf der Agenda. Nach der Erläuterung von Ursachen, Prävention und Behandlung der Fluorose erklärte Prof. Auschill die Infiltrationstherapie anhand vieler klinischer Step by Step-Bilder sehr anschaulich. Priv.-Doz. Dr. Gregor Petersilka/Würzburg referierte über „Supra- und subgingivale Irrigation: Was kann die ‚Munddusche’ wirklich leisten?“ Der Vortrag gab eine erstklassige Orientierung im manchmal nicht leicht zu durchschauenden Wissensdschungel. So gehen die Meinungen zwischen „unnötigem Bakteriämierisiko“ und idealer Ergänzung der Mundhygiene gerade bei Patienten mit schwerer Parodontitis oder anderweitig unzureichender Mundhygiene weit auseinander.

Und last but not least beschloss Priv.-Doz. Dr. Gregor Petersilka/Würzburg den ersten Kongresstag mit dem spannenden Thema „Gut geputzt und dennoch krank? Weshalb Mundhygiene und Parodontitis (nicht) zusammenhängen“ vor der finalen Abschlussdiskussion, die von den Teilnehmern sehr gut angenommen wurde.

Seminare für das Praxispersonal

Der zweite Kongresstag am 3. Oktober, „Tag der Deutschen Einheit“, stand ganz im Zeichen der Fortbildungen für das Praxispersonal: Das „Hygieneseminar“ von Iris Wälter-Bergob/Meschede erörterte zunächst ausführlich die rechtlichen Rahmenbedingungen für ein Hygienemanagement sowie die Anforderungen an die Aufbereitung von Medizinprodukten. Ferner wurde die Frage beantwortet, wie die Anforderungen an ein Hygienemanagement in die Praxis umgesetzt werden können. Thematisiert wurden dabei die Risikobewertung, Hygienepläne, Arbeitsanweisungen sowie die Instrumentenliste. Ein Multiple-Choice-Test überprüfte das Erlernte.  Ein umfassendes Kursskript wird den Teilnehmerinnen auch künftig bei Fragen von Nutzen sein.

Das zweite Seminar vom Samstag, die „Ausbildung zur zertifizierten QM-Beauftragten QMB“, leitete Christoph Jäger/Stadthagen. Beginnend bei den gesetzlichen Rahmenbedingungen, möglichen Ausbaustufen und den wichtigsten Unterlagen im Qualitätsmanagement-System wurden das „Mittel der Wahl – Computer oder Handbuch“ ebenso behandelt wie die Frage, wie Fotos z.B. einer Behandlungsvorbereitung in den Praxisablauf eingebunden werden können. Das Seminar, jederzeit rekapitulierbar durch das Kursskript, endete mit einem Multiple-Choice-Test und der Übergabe der Zertifikate. Herzlichen Glückwunsch allen QM-Beauftragten!

Fortbildung außerhalb von Vortragssälen und Seminaren

Was wäre ein wissenschaftlich fundierter Kongress ohne begleitende Ausstellung der Industrie? Das Angebot, sich zwischen den einzelnen Wissenschaftsvorträgen oder innerhalb der Seminarpausen entsprechende Hintergrundinformationen direkt beim Hersteller einzuholen, Produkte zu vergleichen oder auszuprobieren, wurde rege von der Zahnärzteschaft wie auch vom Praxisteam genutzt.

Eine andere effiziente Möglichkeit, das Wissen rund um das Thema „Mundhygiene“ zu erweitern, bietet das „Jahrbuch Prävention und Mundhygiene“ aus dem Verlagshaus der OEMUS MEDIA AG, das alle Kongressteilnehmer kostenfrei erhalten. Auf 120 Seiten bietet das Kompendium eine aktuelle Gesamtübersicht über den deutschen Prophylaxemarkt, behandelt Grundlagen, Parodontologie, Hygiene und Desinfektion, Kariesdiagnostik ebenso wie Parodontitis- und Periimplantitistests. Auch Versiegelungsmaterialien, Fluoridierungsmittel, elektrische Zahnbürsten und Mundduschen werden thematisiert. Übersichtlich fasst das „Jahrbuch Prävention und Mundhygiene“ die Anbieter der diversen Produkte von A bis Z zusammen.

Ausblick

Der nächste MUNDHYGIENETAG 2015, gemeinsam mit dem DENTALHYGIENE START UP und wiederum unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Zimmer, findet am 27. und 28. November 2015 im Berliner Hotel Palace statt.

Programm als PDF zum Download

Programm als ePaper

Kontakt:

OEMUS MEDIA AG
Holbeinstraße 29
04229 Leipzig
Tel.: 0341 48474-308
Fax: 0341 48474-290
event@oemus-media.de
www.oemus.com
www.mundhygienetag.de


Foto: © OEMUS MEDIA AG

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Johnson & Johnson MEDA Pharma MediNova
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