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Branchenmeldungen 03.12.2018

20 Jahre hypo-A: Zahlreiche Teilnehmer in Lübeck

20 Jahre hypo-A: Zahlreiche Teilnehmer in Lübeck

Anlässlich ihres 20-jährigen Firmenjubiläums lud die Lübecker hypo-A GmbH am 1. Dezember zum 19. hoT-Workshop in die Hansestadt an der Trave ein.

Den Einstieg in die Jubiläumsfeier und eintägige Fortbildung absolvierte Wiebke Volkmann, Tochter des Gründerehepaars Irmtraut und Peter-Hansen Volkmann, in Vertretung für ihren Vater, der leider kurzfristig krankheitsbedingt nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnte. Wiebke Volkmann arbeitet seit 2014 im Familienunternehmen und präsentierte den 150 Workshop-Teilnehmern einen kleinen Abriss der erfolgreichen Unternehmensgeschichte. Peter-Hansen Volkmann, einer alten bäuerlichen Heilerfamilie entstammend, ließ sich 1989 als Arzt für Naturheilkunde, Allgemein- und Sportmedizin in eigener Praxis in Lübeck nieder und gründete mit seiner Frau 1998 die hypo-A GmbH, die seither orthomolekulare Nahrungsergänzungsmittel nach eigener Rezeptur und in höchster Qualität für ein breites Spektrum an Indikationen anbietet. Zudem gründete Peter-Hansen Volkmann Ende der 1990er-Jahre den VBN-Verlag für die uneingeschränkte Veröffentlichung eigener Publikationen. Heutzutage gilt die hypo-A GmbH als Experte für orthomolekulare Medizin und Nahrungsergänzungsmittel.

Orthomolekulare Versorgung

hypo-A bietet Patienten zur allgemeinen Gesundhaltung, einschließlich zur Darmregeneration und systemischen Entzündungsheilung, reine Mineralien, reine Spurenelemente, reine Vitamine und Vitaminkomplexe sowie reine ungesättigte Fettsäuren als natürliche Öle und reine Symbionten-Vitamin-Mineralmischungen in farblosen hypoallergenen Kapseln, die frei von nicht deklarierten Zusatzstoffen und ausschließlich in toxikologisch unbedenklichen Dosen aus PE-HD (= Polyethylen) ohne Weichmacher erhältlich sind. Die übergreifende Philosophie des Unternehmens garantiert eine konsequente Produktherstellung mit reinen Nährstoffen und probiotischen Bakterien. Zum Produktportfolio von hypo-A zählt heute unter anderem Itis-Protect® I-V zur Behandlung des Zahnfleisches. Als eine ausgeklügelte Vitamin-Mineralstoff-Kombination ist Itis-Protect® besonders auf die Milieutherapie von Parodontitis-Risikogruppen abgestimmt und kann damit gezielt zur begleitenden Therapie bei Parodontitis und Periimplantitis eingesetzt werden.

Patienten in Balance bringen: Ursachenfindung statt schnelle Symptombehandlung

Der 19. hoT-Workshop gab anhand renommierter Referenten einen breiten Einblick in vielerlei Aspekte der orthomolekularen Therapie und den praxiserprobten Einsatz von Orthomolekularia bei der ganzheitlichen Befunderstellung/Diagnostik. So sprach Prof. Dr. Claus Passreiter (Düsseldorf) zur phyto- und orthomolekularen Therapie im Zusammenhang mit der synergetischen Modulation des Immunsystems. In einem Joint-Vortrag erläuterten Prof. Dr. Olaf Winzen und Prof. Dr. Stefan Kopp (beide Frankfurt am Main) die effektive ganzheitliche, d. h. interdisziplinäre Diagnostik und manuelle Therapie, der CMD unter der hypoallergenen orthomolekularen Therapie (hoT). Dabei stellte Prof. Winzen heraus, dass neben allen digitalen Verfahrensmöglichkeiten nie der Patient vergessen werden darf. Er muss aufgefordert werden, sich zu seinen Beschwerden zu äußern, und er muss – analog bzw. manuell – im ganzen Körper genau betrachtet werden. Nur so lässt sich eine effektive Ursachenfindung von Beschwerden fernab von Standarddiagnosen durchführen. Prof. Dr. Kopp verwies hingegen auf die absolute Dringlichkeit, vor jeder zahnärztlichen Behandlung ein Funktionsscreening durchzuführen, erklärte die Befundung mit und ohne Orthomolekularia und die Relevanz der Osteopathie im Zusammenhang mit CMD-Patienten.

Gesundheit ist multiorganismisch

Des Weiteren ging Prof. Dr. Dr. Thomas Bosch (Kiel) auf Neues aus Biologie und Medizin zur Interaktion des Mikrobioms mit dem intestinalen Nervensystem ein und verriet unter anderem, dass „wir viele sind, denn Billionen von Mikroorganismen bevölkern unseren Körper und dass die genaue räumliche Ordnung des Mikrobioms immer noch ein Rätsel ist, das es zu lösen gilt. Denn bricht diese Ordnung auseinander, tritt eine rätselhafte Verschlechterung unserer Gesundheit auf und der Mensch hat ein großes Problem“. Zudem wies Prof. Dr. Dr. Bosch auf den Mikroben-Darm-Gehirn-Dialog hin; demnach steuern Mikroben – getestet anhand von Mäusen – auch das (menschliche) Sozial- und Angstverhalten. Der Mikroorganismus hat somit eine unglaublich große Reichweite im Körper und wird dabei vom Immunsystem orchestriert. Im Fazit gilt: Unsere Gesundheit ist multiorganismisch, das Mikrobiom ist dynamisch, d. h. verändert sich mit der Zeit, und jedes Individuum weist eine ganz eigene, spezifische Mikrobiotika auf!

Wasser ist nicht gleich Wasser

Im weiteren Gang der Veranstaltung referierte Dr. Hermann Kruse (Kiel) zu „Unser Trinkwasser: Umwelttoxikologische Betrachtungen über ein essenzielles Lebens- und Lösungsmittel“ und verwies dabei auf die aktuelle Trinkwasserverordnung mit zum Teil unhaltbaren Wertevorgaben. So sei der momentan erlaubte Nitratanteil viel zu hoch. Zudem erläuterte Dr. Kruse toxikologisch bedenkliche Stoffe im Trinkwasser, wie zum Beispiel Cadmium, Arsen, Uran, Blei und Pestizide, und die Ursachen für deren Auftreten (landwirtschaftliche und industrielle Aktivitäten, undichte Kanalisation, Trinkwasserführung). Zusammenfassend empfahl Dr. Kruse das Verwenden und Trinken von Leitungswasser, da es in der Regel dem abgefüllten Wasser in Plaste- und Glasflaschen überlegen ist.

Mundhöhle: Spiegel von Gesundheit oder Krankheit

Abschließend sprach Dr. Heinz-Peter Olbertz (Troisdorf) zur Silent Inflammation (oxidativer Stress) in der parodontologisch-implantologischen Fachpraxis und zur kürzlich erst beschlossenen, neuen Klassifikation parodontaler und periimplantärer Erkrankungen sowie der Wichtigkeit von Ernährungsumstellungen beim Auftreten von Entzündungen. Last, but not least referierte, ein weiteres Mal, Prof. Dr. Dr. Thomas Bosch zum gesunden Mikrobiom als natürlichem Krebsschutzfaktor.

Zum Ausklang eines hochinformativen Tages und thematisch überaus abwechslungsreichen Programms lud hypo-A zur Abendveranstaltung in das Europäische Hansemuseum in Lübeck ein.

Foto: OEMUS MEDIA AG
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