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Branchenmeldungen 04.07.2016

22. Jahrestagung für Dentalhygienikerinnen

22. Jahrestagung für Dentalhygienikerinnen

Zur mittlerweile 22. Ausgabe lud am 30. Juni und 1. Juli 2016 die Jahrestagung für Dentalhygienikerinnen nach Ludwigsburg. Nunmehr zum 12. Mal boten dafür die historischen Kongressräume des nestor Hotels Ludwigsburg eine tolle Kulisse. Mehr als 250 Teilnehmer bildeten sich zu aktuellen News und Trends in Parodontologie, Dentalhygiene und Ästhetik weiter.

Traditionell wird der Kongress organisiert und durchgeführt von der Deutschen Gesellschaft für Dentalhygieniker/Innen e.V. (DGDH) unter der Leitung von Sylvia Fresmann und dem Zahnmedizinischen Fortbildungszentrum (ZFZ) mit Direktor Prof. Dr. Johannes Einwag. Direkt im Anschluss an das DGDH-Symposium findet alljährlich die Sommer-Akademie des ZFZ statt.

Die fast ausschließlich weiblichen Teilnehmerinnen reisen meist jedes Jahr zum Symposium an, man kennt sich deshalb gut, eine vertraute Umgebung ist dadurch entstanden, welche viele Möglichkeiten auch für den fachlichen Austausch bietet.

In diesem Jahr gab es jedoch eine Neuerung für die große Gemeinschaft der deutschen Dentalhygienikerinnen. Erstmals stand der Donnerstag im Zeichen des internationalen Austausches; dafür wurden nicht nur amerikanische Kolleginnen eingeladen, sondern der erste Veranstaltungstag in englischer Sprache abgehalten. Eine Simultanübersetzung via Headsets ermöglichte es jedoch allen Teilnehmerinnen, den spannenden Beiträgen zu folgen.

Impressionen des Kongresses

Nach einer Begrüßung durch Sylvia Fresmann und Prof. Dr. Johannes Einwag eröffnete Maria Perno Goldie, eine Kollegin aus San Francisco, die Vortragsreihe. „Connect the body to oral health“ war ihr Anliegen. Dr. Marilyn Ward schloss sich ihr nach einer kurzen Pause an und stellte den Teilnehmern interessante Studien zum Thema Zahnaufhellung vor. Außerdem berichtete sie, wie Dentalhygienikerinnen in den USA die Zahnaufhellung in die Praxis integrieren.

Darauf folgten Gail Malone und Renee Graham. Sie schwenkten mit ihrem Thema in den Bereich der Parodontologie mit der Aufgabenstellung „From risk to result: periodontal instrumentation for the advanced practitioner“.

Der erste Tag des Symposiums endete mit der Mitgliederversammlung sowie einer rauschenden Abendveranstaltung, bei welcher alle Teilnehmer in gemütlicher und familiärer Atmosphäre den Tag ausklingen ließen.

Am zweiten Veranstaltungstag startete Prof. Dr. Adrian Kasaj mit der Präsentation von Prognosemodellen und stellte die Frage nach „Zahnerhalt vs. Implantat?“. Den parodontologischen Schwerpunkt übernahm Priv.-Dozentin Dr. Annette Moter, sie entführte die Teilnehmer in die „Mikrostadt Biofilm“ und erläuterte, wie zuverlässig putative Oralpathogene als diagnostische Markerkeime für Parodontitis sind.

Die DGDH e.V. stellte erneut eine gelungene Veranstaltung auf die Beine, die Teilnehmer freuen sich schon auf eine sowohl gesellige als auch informative Jahrestagung 2017.

Foto: © OEMUS MEDIA AG
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