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Branchenmeldungen 15.11.2018

7. Rheinenser Ernährungsmedizinisches Symposium

7. Rheinenser Ernährungsmedizinisches Symposium

Ausgebuchte Veranstaltung zu fachkundigen Vorträgen

Im Mittelpunkt des diesjährigen, nunmehr bereits siebten Ernährungsmedizinischen Symposiums standen am 7. November 2018 am Campus in Rheine der EUFH I praxisHochschule die naturwissenschaftlichen, medizinischen und ernährungstherapeutischen Zusammenhänge zwischen Entzündung und Ernährung. 

Zu zentralen Fragenstellungen wie: Welche Ernährungsempfehlungen können auf wissenschaftlicher Basis bei chronischen Entzündungen gegeben werden? Gibt es Möglichkeiten der Prävention und was muss bei Wechselwirkungen mit der Arzneimitteltherapie beachtet werden? referierten namhafte Keyspeaker von 17 – 20 Uhr bei fachkundiger Atmosphäre im Audimax in Rheine. Herr Prof. Dr. Keller vom Mathias-Spital begrüßte die Fortbildungsteilnehmer, führte kurz ins Thema ein und moderierte die gesamte Veranstaltung. 

Nachdem Frau Dr. Siegmann-Thoss, Studiengangsleiterin des Bachelor-Studienganges Ernährungstherapie/Clinical Nutrition die biochemischen und physiologischen Grundlagen der Entzündung (Inflammation) mit Ausblick auf mögliche Ernährungsstrategien dargestellt hat, erläuterte Herr Prof. Dr. Kampa vom Evangelischen Krankenhaus Hattingen  das Thema aus Sicht eines Ernährungsmediziners. Typische Zivilisationskrankheiten und auch das fortgeschrittene Alter an sich gehen mit einer chronischen Entzündungsreaktion einher und sind gleichzeitig oft durch eine Mangelernährung gekennzeichnet. Krankheitsverlauf und Prognose sind dabei stark von der Stärke des Entzündungsgeschehens und dem Ernährungszustand des Patienten abhängig. So liegt es nahe, mittels antientzündlicher Ernährung darauf Einfluss zu nehmen. Sehr interessant in dem Zusammenhang der Beitrag von Prof. Kampa, der in seinem Vortrag erläuterte, dass auch schon im Vorfeld z.B. von Operationen über geeignete Ernährungskonzepte Einfluss auf den Verlauf des Heilungsprozesses genommen werden kann. Das Stichwort hier heißt: „Prähabilitation“. 

Die Oecotrophologin, Frau Claudia Hoppe ergänzte dann die fachspezifische Reihe mit aktuellen Aspekten der antientzündlichen Ernährung aus der Sicht der Ernährungswissenschaftlerin und zeigte besonders die Möglichkeiten einer sogenannten mediterranen Ernährung auf.  Den Abschluss machte der Apotheker Herr Dr.  Baum vom Evangelischen Krankenhaus Johannisstift Münster, der ernährungsrelevante Nebenwirkungen entzündungshemmender Medikamente darstellte. Dieser Vortrag zeigte noch einmal abrundend für das Thema, die Relevanz einer antientzündlichen Ernährung auf. Mit einer abschließenden Diskussionsrunde verabschiedeten sich die Referenten in einen Abend voller Austausch bei Getränken und Fingerfood.

SAVE THE DATE

Das kommende Symposium wird am 6. November 2019 stattfinden und sich mit dem Zusammenhang zwischen Ernährung, Darm und Gehirn und somit auch mit typischen neurologischen Erkrankungen befassen. 

Quelle: praxisHochschule

Foto: praxisHochschule
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