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Branchenmeldungen 27.06.2014

Abgebrochenes Veneer-Stück mit zum Zahnarzt bringen

Abgebrochenes Veneer-Stück mit zum Zahnarzt bringen

Bricht ein Stück eines Veneers ab, sollten Patienten es unbedingt aufheben und mit zum Zahnarzt nehmen. Der könne es unter Umständen mit einem speziellen Reparaturverfahren ankleben, erläutert Prof. Dietmar Oesterreich, Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) in Berlin. Ausgetauscht werden müssten Veneers, wenn eine solche Reparatur nicht mehr möglich ist. Auch wenn im Randbereich Karies entstanden ist, könne ein Austausch fällig sein.

Veneers sind Oesterreich zufolge dünne Keramikschalen zum Verblenden, um Zähne – in der Regel im Frontzahnbereich – in ihrer Form, Farbe und Fläche wieder herzustellen. Diese Verblendungen werden auf den natürlichen Zahn aufgeklebt. Anders als bei einer Krone muss der Zahn nicht komplett beschliffen werden – es bleibt also mehr Zahnsubstanz erhalten.

Wichtig sei, bei einem abgebrochenen Veneer nach der Ursache zu forschen. Liegt es zum Beispiel daran, dass der Patient mit den Zähnen knirscht, sei eine Knirscherschiene angezeigt. Aus medizinischer Sicht abzulehnen sei es, wenn Veneers nur aus kosmetischen Gründen eingesetzt würden. Das sei zum Beispiel der Fall, wenn sich jemand einfach nur eine andere Zahnfarbe wünscht.

Quelle: dpa

Foto: © Sandro - Fotolia.com
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