Branchenmeldungen 30.03.2026
BZÄK-Forderung: Aromastoffe und Co. in Vapes untersagen
Die Mundhöhle stellt die primäre Eintrittspforte für die Gesamtheit der Tabak- und Nikotinprodukte dar. Sie ist demzufolge den beim Konsum dieser Produkte freigesetzten Schadstoffen unmittelbar ausgesetzt. Für Krebserkrankungen der Mundhöhle und des Rachens zählt der Tabak- und Nikotinkonsum zu den wichtigsten Risikofaktoren.
Unter Jugendlichen wird „vapen“ immer beliebter – nicht zuletzt durch die verharmlosende Berichterstattung und die süßlich schmeckenden Aromastoffe, wie z.B. Menthol. Menthol wirkt beim Inhalieren schmerzlindernd und unterdrückt zudem den Hustenreiz. Dadurch erleichtert dieser Stoff den Einstieg in das Dampfen und die Verwendung von Produkten mit hohem Nikotingehalt. Auch die Bundeszahnärztekammer hält es daher für dringend geboten, Menthol und weitere Stoffe in Vapes zu untersagen.
Quelle: Klartext der Bundeszahnärztekammer 03/2026