Branchenmeldungen 10.02.2026

BZÄK: Unterstützung beim Rauchstopp als Teil zahnärztlicher Prävention



Rauchen zählt zu den wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren für Erkrankungen der Mundhöhle. In ihrer fachlichen Bestandsaufnahme „Rauchen und Mundgesundheit“ unterstreicht die Bundeszahnärztekammer die Bedeutung der zahnärztlichen Praxis bei der Ansprache und Unterstützung von Rauchern.

BZÄK: Unterstützung beim Rauchstopp als Teil zahnärztlicher Prävention

Foto: vchalup – stock.adobe.com

Zahnärzte und Praxisteams haben regelmäßigen Kontakt zu einem großen Teil der rauchenden Bevölkerung. Dadurch ergeben sich Möglichkeiten, im Rahmen der Routineversorgung kurz und sachlich auf tabakbedingte Risiken hinzuweisen. Empfohlen werden strukturierte Kurzinterventionen, die sich ohne großen Zeitaufwand in den Praxisalltag integrieren lassen. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten zu sensibilisieren und bei Bedarf an weiterführende Angebote zur Rauchentwöhnung zu verweisen. Das Positionspapier macht deutlich, dass bereits kurze Hinweise, etwa im Zusammenhang mit parodontalen Befunden oder Schleimhautveränderungen, die Motivation zum Rauchstopp erhöhen können. Eine umfassende Entwöhnungsberatung ist dabei nicht vorgesehen; vielmehr versteht sich die zahnärztliche Ansprache als präventive Ergänzung der medizinischen Versorgung.

Das vollständige Positionspapier mit fachlicher Einordnung und Handlungsempfehlungen ist hier abrufbar.

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