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Branchenmeldungen 23.09.2016

Der Weg zur Implantologie-Praxis

Der Weg zur Implantologie-Praxis

Die Implantologie kann sich als Tätigkeitsschwerpunkt für Zahnmediziner durchaus rechnen. Doch der Weg dorthin ist nicht gerade einfach. Er kostet viel Zeit und auch Geld. Wer schrittweise seine Fähigkeiten und sein Equipment ausbaut, hat allerdings gute Chancen, eine erfolgreiche implantologische Praxis zu etablieren.

Rund eine Million Implantate werden in Deutschland jährlich gesetzt. Weil sie als Privatleistungen über die GOZ abgerechnet werden, ist das aus wirtschaftlicher Sicht interessant für angehende Zahnärzte. Doch von heute auf morgen wird man nicht zum Implantologie-Experten. Die Berufsbezeichnung „Implantologe“ ist zwar nicht geschützt – jeder Zahnarzt kann also implantologische Leistungen anbieten. An den meisten Universitäten gehört die Implantologie jedoch nicht zu den Kerninhalten, sodass post­graduale Qualifikationen zum Beispiel über ein Cur­riculum zwingend notwendig sind.

First Step

Um nach dem Studium ein Gefühl für die Arbeit als Implantologe zu bekommen, empfiehlt es sich, als Assistenzarzt Erfahrungen in einer implantologisch tätigen Praxis oder Klinik zu sammeln. Wer sich schließlich da­für entscheidet, dass seine zukünftige Arbeit ganz oder teilweise der Implantologie gelten soll, tut gut daran, in eine der implan­tologischen Fachgesellschaften einzutreten. Ob DGI, BDIZ EDI, DGZI, DZOI oder DGOI – durch eine Mitgliedschaft knüpft man schnell Kontakte zu implantologisch tätigen Kollegen, kann sich regelmäßig über Neuheiten in der Wissenschaft informieren lassen und profitiert von fachspezifischen Kongressen und Jahrestagungen. Eine ständige Weiterbildung ist das Fundament für eine erfolgreiche Behandlung.

Gleich in die Vollen oder sukzessive ausbauen?

Junge Behandler sollten sich langsam steigern und nicht alles auf einmal wollen. Wie überall gilt auch in der Implantologie: „Übung macht den Meister“. Egal ob eigene Praxisneugründung oder eine Anstellung, Nachwuchszahnärzte sollten zunächst ihrem Wissensstand angemessene „kleinere“ Eingriffe durchführen und sich mit der Zeit an größere Herausfor­derungen heranwagen. Ganz allein geht es natürlich nicht. Mindestens eine Helferin sollte sowohl bei der Stuhlassistenz als auch in puncto Abrechnung die Spezifika der implantologischen Leistungen kennen und entsprechend fortgebildet sein.

Mit dem Equipment zum Profi werden

Aber nicht nur die eigene Qualifikation und die Kompetenz des Teams entscheiden über den Erfolg. Bei einem komplexen Fachgebiet wie der Implantologie spielt zunehmend die technische Ausstattung eine Rolle. Moderne Instrumente und Geräte ermöglichen schonendere und effizientere Eingriffe, verbessern somit die Heilungsergebnisse und erhöhen die Patientenzufriedenheit. Daher ist es nicht verwunderlich, dass junge Zahnärzte laut IDZ-Existenzgründeranalyse 2014 (Vgl. www.idz-koeln.de) bei Neugründungen durchschnittlich rund 200.000 Euro in medizintechnische Geräte und die Einrichtung ihrer Praxis investierten.

Für die implantologische Behandlung be­nötigt der Zahnarzt, neben einer Grundausstattung mit einem Implantatsystem, ei­nen Chirurgiemotor und ein chirurgisches Winkelstück mit geeigneter Untersetzung. Gerade hier sollte der Fokus stets auf der Bedienerfreundlichkeit und Behandlungssicherheit liegen. Genau diese Aspekte hat sich der Medizintechnikspezialist W&H auf die Fahnen geschrieben. Mit der jüngst vorgestellten neuen Generation der Chirurgieeinheit Implantmed ermöglicht W&H eine sichere Implan­tatinsertion mit hoher Flexibilität und ein Arbeiten unter besten ergonomischen Gesichtspunkten.

Abb. 1

Das neue Implantmed von W&H bietet als Basismodell den optimalen Start in die Implantologie. Nach Wunsch kann es um ver­schie­dene Module wie eine kabellose Steuerung erweitert werden.

Solides Fundament

Das W&H Implantmed Set SI-1023 erfüllt alle An­forderungen, die eine Basisausstattung für den Berufsstart mitbringen muss. Das darin enthaltene Implantmed-Steuergerät verfügt über einen Farb-­Touchscreen mit benutzerfreundlicher Menüführung und Glasoberfläche zur einfachen Reinigung. Während der Behandlung werden auf dem Display die wichtigsten Funktionen und Parameter angezeigt. Per Fingertipp wird zwischen Osteotomie-, Gewindeschneid- und Insertionsoption gewechselt. Im Menü können jedoch auch bis zu sechs personalisierte Programmabläufe eingespeichert werden. Besonders in einer Berufsausübungsgemeinschaft mit mehreren Implantologen ist das sinnvoll. Dank integrierter Dokumentationsfunktion werden alle Werte der Implantatinsertion auf einem USB-Stick aufgezeichnet. Der ultrakurze Motor EM-19 ermöglicht das Setzen von allen Implantaten bis zu 80 Ncm. Durch seine kompakte Bauweise erlaubt er in Verbindung mit den speziell entwickelten chirurgischen Hand- und Winkelstücken von W&H ein langes ermüdungsfreies Arbeiten. Die intuitive Fußsteuerung sorgt für steriles Arbeiten.

Mitwachsende Einheit

Der größte Vorteil für Jungzahnärzte liegt im modularen Aufbau des Implantmed-Systems. Schrittweise kann das Chirurgiegerät erweitert werden. Es besteht die Möglichkeit, auf eine kabellose Fußsteuerung, mit der sich gleichzeitig auch Piezomed und Elcomed von W&H bedienen lassen, umzusteigen und somit noch mehr Platz und Flexibilität im OP-­Umfeld zu erhalten. Für weiteren Behandlungs­kom­fort ist der Motor in der Version EM-19 LC mit LED-­Beleuchtung erhältlich. Für echte Profis lohnt sich außerdem die Anschaffung des Osstell ISQ Moduls, dass W&H ab Januar 2017 zum Implantmed anbietet. Mithilfe des Moduls kann die Osseointegration beobachtet und die Implantatstabilität sicher bewertet werden. So hat der Behandler den Einheilungsprozess des Implantats selbst bei Risikopatienten unter Kontrolle.

Abb 3

Vorteil für junge Gemein- schaftspraxen: Bis zu sechs Behand- ler können auf dem Implantmed personalisierte Programmabläufe speichern.

Fazit

Implantologe ist man nicht, Implantologe wird man. Voraussetzung dafür ist die Faszination an der Ma­terie, die Bereitschaft zur umfassenden Fortbildung und die Investition in moderne Technik wie Implantmed. Getreu dem Slogan „Hält was es verspricht, heute und morgen“ bietet die Ausstattung von W&H nicht nur den optimalen Start in die Implantologie, sondern wächst mit den höher werdenden Ansprüchen mit.

Foto: © W&H
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