Anzeige
Branchenmeldungen 25.09.2018

„Die Adhäsive sind im Laufe der Zeit immer besser geworden“

„Die Adhäsive sind im Laufe der Zeit immer besser geworden“

Die Praxis Dr. Mayer und Kollegen, die in erster Generation seit 1968 in Beilstein bei Stuttgart ansässig ist, bietet mit einem praxiseigenen zahntechnischen Labor das komplette Spektrum der Zahnmedizin vom ersten Milchzahn bis zu den „Dritten“. Warum Frank Mayer in seiner Arbeit auf die Adhäsivtechnik setzt und welche Produkte er dafür heranzieht, verrät der erfahrene Zahnmediziner im Interview.

Herr Dr. Mayer, Sie haben eine Vorliebe für japanische Produkte, seien es Autos oder dentale Spezialitäten. Woran liegt das?

Das reicht schon eine Weile zurück und ist auf eine erfreuliche Erfahrung meiner Mutter zurückzuführen, die lange Zeit eine Brieffreundschaft mit einem sehr netten Japaner gepflegt hat. So haben wir schon früh einen Einblick in die japanische Kultur und Mentalität bekommen. Dadurch ist wohl auch ein gewisses Grundvertrauen in die Qualität japanischer Produkte entstanden.

In Ihrer Praxis bieten Sie ein sehr breites Behandlungsspektrum an, zum Beispiel KFO, Implantologie, Laserbehandlungen, Prophylaxe, Parodontologie und natürlich die klassische Füllungstherapie mit Kompositen. Wie sind Ihre Erfahrungen mit der Adhäsivtechnik?

Ich habe schon Anfang der 1990er-Jahre auf die Adhäsivtechnik gesetzt, welche ich damals bei Prof. Roulet und Dr. Blunck in Berlin gelernt habe. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte habe ich viele Produkte und Adhäsivgenerationen kennengelernt und mit allen meine Erfahrungen gesammelt. Allgemein kann ich sagen, dass die Adhäsive im Laufe der Zeit immer besser geworden sind.

Welches Produkt verwenden Sie heute in Ihrer täglichen Arbeit und wie beurteilen Sie die verschiedenen Adhäsivgenerationen?

Seit einiger Zeit verwende ich das Universaladhäsiv CLEARFIL Universal Bond Quick (Kuraray). Davor habe ich ein selbstätzendes Mehrflaschenadhäsiv verwendet. Die Möglichkeit, auf die Phosphorsäureätzung zu verzichten, insbesondere wenn keine Schmelzränder vorhanden sind, ist für mich eine wichtige Vereinfachung.

Was gefällt Ihnen besonders gut an CLEARFIL Universal Bond Quick?

Kurz zusammengefasst: Erstens, die Zeitersparnis – Zeit ist Geld –, aufgrund des wirklich sehr schnellen Anwendungsprotokolls ohne Wartezeit bei der Einwirkung des Adhäsivs. Zweitens, die variable Anwendung, das macht meine Arbeit als Zahnarzt leichter. Drittens beobachte ich praktisch keine postoperativen Beschwerden. Das ist für meine Patienten natürlich von ganz entscheidender Bedeutung.

Es gibt keine einheitliche Beschreibung der sogenannten Universaladhäsive. Wie wäre Ihre Definition?

Für mich muss ein Universaladhäsiv vor allem genauso gut wie die etablierten Mehrflaschenadhäsive funktionieren. Ansonsten sehe ich die variable Ätztechnik. Bei beidem kann ich für CLEARFIL Universal Bond Quick sagen, es funktioniert zuverlässig.

Gibt es Indikationen, in denen Sie CLEARFIL Universal Bond Quick nicht anwenden, zum Beispiel bei großen Klasse II-Restaurationen mit zervikalen Dentinrändern?

Nein. In der direkten Füllungstherapie verwenden wir in allen Indikationen nur noch CLEARFIL Universal Bond Quick. Ein zusätzliches Adhäsiv benötigen wir nicht. Aufgrund des sehr einfachen, kurzen Verarbeitungsprotokolls kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Wie bei allen Adhäsiven sollte man natürlich genau die Anlei- tung und die einzelnen Arbeitsschritte beachten, die bei jedem Produkt etwas anders aussehen. Ansonsten ätzen wir Schmelzränder gerne mit dem K-ETCHANT (Kuraray) an. Von diesem Produkt bin ich total begeistert: Eine aufgrund der sehr dünnen Kanüle extrem präzise Applikation, kombiniert mit der tollen Standfestigkeit. So kann man den oft geäußerten Wunsch nach selektiver Schmelzätzung wirklich umsetzen.

Verwenden Sie Ihr Universaladhäsiv auch bei der Befestigung indirekter Arbeiten?

Hier nehme ich in anspruchsvollen Situationen entweder PANAVIA V5 (Kuraray), also immer dort, wo es richtig gut kleben muss. Ansonsten verwende ich ein selbstadhäsives Befestigungskomposit zusammen mit dem CLEARFIL CERAMIC PRIMER PLUS (Kuraray), um Keramiken einzusetzen. Insofern hat CLEARFIL Universal Bond Quick bei mir doch noch nicht alle Fläschchen ersetzt.

Vielen Dank für das kurze Gespräch.

Foto: Kuraray/Dr. Mayer
Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper

Anzeige