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Branchenmeldungen 24.09.2014

Die neue Dimension der Wirtschaftlichkeit

Die neue Dimension der Wirtschaftlichkeit

Materialneuheiten erweitern das Anwendungsspektrum von CEREC und unterstützen die finanzielle Rentabilität des bewährten CAD/CAM-Systems.

CEREC hat sich in der zahnärztlichen Praxis bewährt und ist das weltweit meistgenutzte CAD/CAM-System. Klinische Langzeitstudien bescheinigen den damit ausgeführten Restaurationen in 90 bis 95 Prozent aller untersuchten Fälle eine Haltbarkeit von mindestens zehn Jahren; dies entspricht dem viel zitierten Goldstandard. Jährlich werden weltweit über 6,5 Millionen CEREC-Restaurationen eingegliedert. Zudem führt das renommierte CAD/CAM-System zur Imageaufwertung der Praxis. Der Zahnarzt erhält außerdem als Mitglied des CEREC Clubs in den ersten drei Jahren nach der Installation ein Rundum-sorglos-Paket zur Hardware- und Softwarepflege: alle Software-Updates, eine um zwei Jahre verlängerte Teilegarantie, drei kostenlose Wartungskits für die Schleifmaschine und kostenlose Online-Trainings für sechs Monate. In den drei Folgejahren gibt es ebenfalls alle Software-Updates sowie einen kostenlosen Aufrüst-PC im Wert von ca. 4.000 Euro. Der monatliche Beitrag beläuft sich auf 149 Euro bei dreijähriger Laufzeit.


Wirtschaftliche Argumente

In der konservierenden Zahnmedizin haben sich Keramikkronen und -inlays längst bewährt – gefertigt im Chairside-CAD/CAM-System oder aus dem zahntechnischen Labor. Die Berechnung der Wirtschaftlichkeit eines CAD/CAM-Systems scheint auf den ersten Blick einfach. Legt man eine Leasingrate für ein solches Gerät in Höhe von 1.543,40 Euro zugrunde und wird dem Patienten für die Krone 270 Euro Laborkostenanteil zusätzlich zum Honorar in Rechnung gestellt, so verbleiben nach Abzug des Verbrauchsmaterials von 25,50 Euro (inkl. Strom) 244,50 Euro. Bei dieser „Kalkulation“ rechnet sich die Investition schon ab sechs Restaurationen. Die Wirklichkeit stellt sich jedoch komplexer dar. Dabei ist einzubeziehen, ob sich die Arbeitszeit des Zahnarztes durch den Einsatz von CEREC erhöht oder verringert und welche Kosten pro Behandlungsstunde er hat.

Steuerliche Aspekte

Gemäß § 4 Nr. 14 a) uStG sind die Umsätze aus der Tätigkeit als Zahnarzt von der Umsatzsteuer befreit. Allerdings sind Zahnprothesen, die ein Zahnarzt im eigenen Labor herstellt, von der Umsatzsteuerbefreiung ausgenommen (§ 4 Nr. 14a) Satz 2 uStG). Das heißt, die mit einem CEREC-System in der Praxis hergestellten Werkstücke werden so behandelt, als wären sie im Eigenlabor produziert worden. Es werden damit umsatzsteuerpflichtige Leistungen erbracht, die dem Patienten entsprechend in Rechnung gestellt werden. Das zahnärztliche Honorar selbst bleibt jedoch weiterhin umsatzsteuerfrei. Vorteilhaft bei der Investition in ein CEREC-System ist, dass die Vorsteuer im Kaufpreis des CEREC-Gerätes dem Zahnarzt vom Finanzamt wieder zurückerstattet wird.


Materialinnovationen

Doch auch eine Erfolgsgeschichte benötigt neue Kapitel, um fortgeschrieben zu werden. Im Falle der CAD/CAM-Technologie von CEREC stehen allen Anwendern mit innovativen Materialneuheiten nun noch variablere Anwendungsmöglichkeiten zur Verfügung. Von VITA sind SUPRINITY und ENAMIC erhältlich, Ivoclar Vivadent hat das bekannte Material e.max cad für neue Indikationen weiterentwickelt.

Die neue Glaskeramik SUPRINITY zeichnet sich durch hervorragende Verarbeitungseigenschaften, wie etwa die einfache manuelle Beschleif- und Polierbarkeit, aus. Sie erweist sich in der Anwendung als sehr prozesssicher und erzielt dank der integrierten Transluzenz, Fluoreszenz und Opaleszenz eine äußerst ansprechende Ästhetik mit natürlichem Farbenspiel. Außerdem überzeugt die sehr gute Kantenstabilität des für Kronen im Front- und Seitenzahnbereich, über Suprakonstruktionen auf Implantaten, bis hin zu Veneers, Inlays und Onlays geeigneten Materials.

Speziell für Rekonstruktionen mit geringem Platzangebot ist ENAMIC konzipiert, ein Dentalwerkstoff für Non-Prep-Veneers, Tabletops und Seitenzahn- bzw. Molarenkronen. Bei diesem Material wird das dominierende keramische Netzwerk durch ein Polymernetzwerk verstärkt. Dadurch garantiert die innovative Hybridkeramik erstmals neben einer besonderen Elastizität auch eine enorme Belastbarkeit nach dem adhäsiven Verbund. Der Werkstoff eignet sich somit hervorragend für Kronenversorgungen im Seitenzahnbereich und ermöglicht reduzierte Wandstärken für minimalinvasive Versorgungen. VITA ENAMIC ist nach dem Verbund zur Restzahnsubstanz enorm belastbar und garantiert eine optimale Kaukraftverteilung. Es ermöglicht minimalinvasive Versorgungen, sodass mittels reduzierter Wandstärken gesunde Zahnsubstanz erhalten werden kann. Das hervorragend bei Bruxismus anwendbare, einfach und schnell polierbare Material ist seit Ende 2012 verfügbar.

e.max cad wurde inzwischen neben den bekannten Indikationen auch für die Chairside-Fertigung von Implantatversorgungen und dreigliedrigen Brücken zugelassen. Daraus ergibt sich ein umfassendes Indikationsspektrum, dessen hohe klinische Evidenz in langjährigen wissenschaftlichen Studien nachgewiesen wurde. Zu den Vorteilen für den Patienten gehört nicht nur die ausgezeichnete Ästhetik mit optionaler Individualisierung, sondern auch die sehr gute Verträglichkeit des Werkstoffs mit dem oralen Weichgewebe. Die Hybrid-Abutment-Krone (2-in-1) bietet Funktionalität sowie Effizienz und ermöglicht jederzeit einen Zugang zur Schraube. Dank des Multilink Hybrid Abutments besteht eine ausgezeichnete Verbundfestigkeit zwischen Lithium-Disilikat (LS2) und Ti-Base. Seit der IDS 2013 ist e.max cad für Abutment Solutions und dreigliedrige Brücken zugelassen.

Quelle: dental bauer

Foto: © Coloures-pic - Fotolia
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