Branchenmeldungen 18.07.2016

E-Zigarette ist Gift für die Mundhöhle

Katja Kupfer
Katja Kupfer
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E-Zigarette ist Gift für die Mundhöhle

Foto: © fotofabrika – Fotolia.com

Dampfen statt Rauchen: Nikotinhaltiger Nebel beeinträchtigt orale Mundgesundheit

Der Trend zur E-Zigarette hat in den letzten Jahren stark zugenommen, besonders bei Frauen und Jugendlichen erfreut sich die Ersatzzigarette großen Zuspruchs. E-Zigaretten sollten jedoch nicht gänzlich verharmlost werden. Dies bestätigen auch neueste Ergebnisse einer UCLA Studie (University of California, LA), aus der hervorgeht, dass E-Zigaretten mehr schädliche Substanzen und Nanopartikel enthalten, als für die Mundflora förderlich ist. Laut den Studienautoren beeinträchtigen die schädlichen Dämpfe den natürlichen Abwehrmechanismus im Mund und sorgen dafür, dass die oberste Schicht der Hautzellen in der Mundhöhle abgetötet wird.

Für ihre Ergebnisse entnahmen die Forscher Zellkulturen der äußeren Schicht der Mundhöhle und setzten diese einem längeren Zeitraum den Dämpfen einer E-Zigarette aus. Analysiert wurden die Partikelkonzentration und Größenverteilung der simulierten Dämpfe, wobei die Zusammensetzung je nach Hersteller stark variierte.

Die Ergebnisse, die kürzlich in der Zeitschrift PLOS One publiziert wurden, halten dazu an, die Öffentlichkeit verstärkter über etwaige Gesundheitsrisiken zu informieren, so die Autoren. Bisher gebe es zwar viele Studien hinsichtlich des Tabakkonsums und dessen Risiko für Zähne und Zahnfleisch. Im Bezug auf die gesundheitlichen Folgen der E-Zigarette sei jedoch bisher wenig bekannt.

Quelle: Daily Mail

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