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Branchenmeldungen 10.12.2013

Finanzierung von Zahnersatz rechtzeitig bedenken

Finanzierung von Zahnersatz rechtzeitig bedenken

Die Patienteninformationsseite Zahnersatzguenstig.com hilft Patienten, bei der Wahl von Zahnersatz, Zusatzversicherung und Finanzierung eine Entscheidung zu treffen. Kürzlich führte die Seite eine Patientenstudie zur Zahnersatzfinanzierung durch. Die Antworten zeigen, dass eine Ratenfinanzierung auch beim Zahnersatz eine gängige Vorgehensweise darstellt.

Über mehrere Monate hinweg beantworteten die Besucher von Zahnersatzguenstig.com die Frage, wie sie ihren Zahnersatz bezahlen. Die Top-3-Antworten ergaben: Ratenzahlung (20%), Kostenreduzierung (17%) und keine Bezahlung wegen Arbeitslosigkeit (15%). Die Ratenzahlung kann mit dem Zahnarzt individuell vereinbart werden, wird aber nicht von jedem Zahnarzt angeboten. Eine Kostenreduzierung ist etwa durch ein lückenlos geführtes Bonusheft möglich. Bei regelmäßigen Zahnarztbesuchen über 10 Jahre hinweg ist so eine bis zu 65%-ige Kostenreduzierung durch die Krankenkasse möglich.1 Dass 15 % der Befragten ihre Kosten aufgrund von Arbeitslosigkeit nicht selbst zahlen müssen überrascht nicht, wenn man die derzeitige Zahl von 2,8 Millionen Arbeitslosen betrachtet.2

Mittlerweile oft angepriesene Angebote, günstigen Zahnersatz im Ausland zu erhalten, werden derzeit noch gering genutzt. Nur sechs Prozent der Befragten nehmen diese Möglichkeit in Anspruch.

Zahnersatzguenstig.com und seine Leser empfehlen, die Finanzierung von Zahnersatz langfristig in die Planung einzubeziehen, auch wenn noch keine Beschwerden vorhanden bzw. Maßnahmen geplant sind. Eine private Vorsorge in Form einer Zahnzusatzversicherung und ein regelmäßiger Eintrag im Bonusheft sind die sichersten Grundlagen, um im Fall der Fälle nicht auf Kredite oder langfristig bindende Finanzierungen zurückgreifen zu müssen.

1 Bundesministerium für Gesundheit, Gesundheitspolitische Informationen – Infoblatt Nr. 13, Dez 2011

2 Bundesagentur für Arbeit, Presse Info 060 vom 28.11.2013, Arbeitslosenzahl im November: +5.000 auf 2.806.000

Foto: © Tatjana Balzer – Fotolia.com
Autor: Karola Richter
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